Raucherquoten bei Erwachsenen

In Deutschland rauchen laut der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell (GEDA) 2009“ ca. 30% der erwachsenen Bevölkerung, das entspricht ungefähr 20 Millionen Menschen. Danach liegt die Raucherquote bei den Männern bei 34%, während der entsprechende Anteil in der weiblichen Bevölkerung 26% ausmacht. Wie unten stehende Grafik zeigt, ist der Anteil rauchender Menschen vor allem im jüngeren Erwachsenenalter besonders hoch. Erst in der Altersgruppe „40 – 49“ sinkt er.

In allen Altersgruppen rauchen mehr Männer als Frauen. In der Langzeitbetrachtung zeigt sich jedoch eine Annäherung des Rauchverhaltens von Männern und Frauen. Diese Entwicklung verdeutlicht folgende Grafik, die auf Daten des Gesundheitssurveys des Robert Koch-Instituts 1984–2006 beruht.

Männer rauchen mehr Zigaretten pro Tag als Frauen. 37% der männlichen Raucher konsumieren nach den Ergebnissen des Epidemiologischen Suchtsurveys 2006 täglich 20 oder mehr Zigaretten und gelten damit per Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als starke Raucher. Im Vergleich dazu erfüllen 23% der rauchenden Frauen das Kriterium „starke Raucherinnen“.

In den verschiedenen Bundesländern zeigen sich unterschiedliche Rauchquoten. Der höchste Anteil an Raucherinnen und Rauchern wird für Mecklenburg-Vorpommern (Männer: 41%, Frauen 27%) ausgewiesen, am seltensten wird in Sachsen (Männer: 32%, Frauen 18%) geraucht:

Es wird zwischen gelegentlichen und regelmäßigen Raucherinnen und Rauchern unterschieden. 85% der Raucherinnen und Raucher in der Gesamtbevölkerung rauchen laut Mikrozensus 2005 regelmäßig, weitere 15% gelegentlich.

Die Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2008“ ergab, dass Jugendliche und junge Erwachsene mit durchschnittlich 13,7 Jahren zum ersten Mal in ihrem Leben rauchen. Der Beginn des täglichen Rauchens liegt danach derzeit bei durchschnittlich 16,0 Jahren.

 

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