Im Kopf schon viele Wochen, in Wahrheit jetzt 24 Stunden.


Verfasst am: 31.01.2017 15:55
Pastinake
Themenersteller
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Hello, ich stell mich kurz vor icon_smile.gif

seit 25 Std. bin ich ohne Ziggi, spontaner Auslöser war Stefan Frädrichs 90-Min-Film gestern.

Eigentlich wollte ich ich klar an Aschermittwoch aufhören, da ich sowieso faste, aber gestern hats geschnackelt und nun sitze ich in der Patsche - oder auch nicht.
Mein Mann raucht seit 2 Jahren nicht mehr, der hat das so unglaublich cool weggesteckt, vom heftigen Raucher zum Nichtraucher ohne jammern, ohne Murren, ohne zunehmen. Einfach so, wie schnipsen.

Heute hatte ich 2-3 Situationen, die nicht sooo leicht waren, aber mit nem strammen Spaziergang durch das Bürogebäude ging es wieder. Am intensivsten beschäftige ich mich gerade mit den Gewohnheiten - wann rauche ich üblicherweise und wie ersetze ich das. Dazu hab ich mir einen kleine Merkzettel gemacht, da steht drauf: Kaffee, Langeweile, Stress, Aufstehen, Essen etc.... Jedesmal, wenn so eine Situation eintritt und ich sie bewältigen kann, kommt ein Strich dahinter.

Am allermeisten Angst habe ich vor selbstgefälligen Healthy-Besserwisser-Öko-Niemalsnienicht-Rauchern, die irgendwann erfahren, dass ich aufgehört habe. Und deren Sprüche "siehste, ging doch". "Hätteste mal schon eher..." "Willkommen bei uns" "Besser spät als nie"und solchen Quatsch, den ich grad echt nicht von irgendwelchen Gutmenschen hören möchte..... Schöner wäre es, auf Gleichgesinnte zu treffen, in meinem Umfeld gibts nämlich nur die Raucher oder Nichtraucher, nicht die Aufhörer....
Verfasst am: 31.01.2017 16:15
ichbins
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Moin, moin, Pastinake (wie lecker icon_razz.gif)

da werde ich es mir jetzt verkneifen, Dich hier im Forum der Aufhörwilligen willkommen zu heißen - Lach!

Da hat Dir Dein Unterbewusstsein schon mal den richtigen Tritt in den Hintern gegeben, mit dem Rauchen aufzuhören und zwar zum bestmöglichen Zeitpunkt - nämlich jetzt und nicht erst in der Fastenzeit.

Und gut ist auch, dass Du bewusst anfängst Dir Brücken und Hilfen zu bauen. Da muss man schon manchmal herumprobieren, was für einen persönlich am besten wirksam ist und wie man am sichersten über schwache Momente hinweg kommt. Da wirst Du hier viele individuelle Geschichten lesen können - ich habe vieles ausprobiert von dem, was andere vor mir versucht hatten - manches war gut und anderes war nicht meines.

Bewegung scheint Dir gut zu tun (strammer Spaziergang im Bürogebäude) - und es ist auch gut, weil Bewegung die eingeschlafene Neurotransmitterproduktion schneller wieder in Gang bringt - und die Entzugssymptome schneller vorbei gehen.

Erzähl doch noch mal etwas über Dich und Deine Rauchergeschichte.

Viele Grüße
Angelika
Verfasst am: 31.01.2017 16:15
kerstin0679
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Viel Erfolg!

Bei mir haben das die meisten Nichtraucher im Umfeld bis heute nicht gemerkt icon_lol.gif
Verfasst am: 31.01.2017 16:20
Funny2011
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Hallo Pastinake
und willkommen im Forum!

Du hast den Moment genutzt, als es bei dir "klick" gemacht hat, bavo!
Das du dich hier im Forum meldest ist genau richtig - eine tolle Gemeinschaft wo alle zusammen halten und dir immer eine helfende Hand zur Seite steht.

Ich kann dich verstehen, auf dumme Sprüche der ewig nichtrauchenden kann auch ich verzichten. Bisher habe ich mir noch nichts anhören dürfen. Hoffentlich bleibt es auch so.
Aber da stehst du / wir doch drüber! ....denn sie wissen nicht, wovon sie reden....icon_wink.gif
Wer dieser Sucht nie verfallen war, kann nicht nachvollziehen was es heißt "aufzuhören".

Und da kommt dieses Forum wieder ins Spiel, hier weiß es jeder und daher ist diese Gemeinschaft so hilfreich!

Du hast Fragen? Stell sie.
Du hast Angst? Sprich sie hier aus.
Du könntest heulen? Wir reichen dir ein Taschentuch.
....usw.....

Ganz viel Durchhaltevermögen wünsche ich dir! butterfly.gif

Liebe Grüße
Christy

Verfasst am: 31.01.2017 16:23
Rauchfrei-Lotse
rauchfrei-lotsin-tanja
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Hey Pastinake!!!!

Da hast Du Dir einen coolen Namen erdacht!

Herzlich Willkommen erst einmal im Rahmen und Namen der Gleichgesinnten!Taenzerin.gifTaenzerin.gifTaenzerin.gifTaenzerin.gifTaenzerin.gifTaenzerin.gif
Schön, dass Du Dich zu uns gesellst. Eins versprech ich Dir, hier findest Du immer jemanden zum Zuhören und auch immer was zu lesen, denn Ablenkung ist jetzt erst mal das Wichtigste.

Die 90 Minuten Videos sind grandios, find ich auch.
Und wahrscheinlich hast Du Dich schon mindestens seit 2 Jahren mit dem Thema "Aufhören" befasst, oder?
Wie kam es ausgerechnet jetzt dazu, dass Du den Entschluss gefasst hast?!
Magst Du erzählen?

Und vielleicht auch noch ein bisschen mehr über Dich und Deine Dunstkarriere?
Ich fänd das hochinteressant!

Übrigens heute abend um 20 Uhr ist chat-Zeit, vielleicht hast Du Lust?

Wünsch Dir gutes Widerstehen und freu mich wieder von Dir zu lesen,
Tanja

Verfasst am: 31.01.2017 16:59
Pastinake
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wow!!! Ihr antwortet icon_redface.gif
So schnell habe ich damit nicht gerechnet!

Ich habe mit 18 Jahren angefangen zu rauchen, am Tag, als meine Eltern mich von zu Hause rausgeworfen haben. Aus reinem Zorn und Trotz und Wut und Traurigkeit. Mein Mann, den ich bald darauf kennengelernt habe, hat auch geraucht, es war cool, wir waren jung, wir haben gefeiert, herrgott, wir haben echt die Nacht zum Tage gemacht.

Während beider Schwangerschaften habe ich konsequent nicht geraucht - aber direkt nach dem Abstillen wieder.

Ich bin grundsätzlich kein Mensch, der auf sich selbst gut aufpasst oder fürsorglich umgegangen ist. Das ist - so fürchte ich - ein wesentlicher Prozess, der grad anläuft. Dass ich für mich sorge. Ich habe immer gesagt, dass ich aufhöre, wenn ich ein Enkelkind bekomme. Allerdings bin ich jetzt 43 und das könnte noch etwas dauern.

Seit einem halben Jahr sind unsere Kinder nun ausgezogen - es geht ihnen gut und wir verstehen uns blendend mit Ihnen. Aber das beste ist, dass es mir und meinem Mann auch gut geht - die Zukunft sähe total rosig aus - Hobbies, Pläne, tolle lässige Jobs ohne Überforderung, bisschen Geld in der Tasche... wenn halt das Rauchen nicht wäre. Ich will diese Zwänge nicht mehr haben. Ich beneide meinen Mann. Da warte ich so viele Jahre drauf, frei zu sein und ein selbstbestimmtes Leben zu führen - dann bin ich endlich frei - und bins eigentlich gar nicht, weil ich diesen Dreckskippen hinterherrenne.....




Verfasst am: 31.01.2017 17:13
sonja36
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Hallo, Pastinake (cool übrigens, wie bist Du auf den Namen gekommen?)
Guter Ansatz, den Du da verfolgst, finde ich.
Aber um gut zu sich selbst zu sein, muss man doch nicht auf die Enkelkinder warten. (muss ich gerade sagen, ich bin auch total verrückt auf meine klitzekleine Großnichte.Kaputtlachsmile.gif)
Der Punkt ist: was hat Dich bis jetzt in Deiner Freiheit eingeschränkt?
Was hat Dich gehindert, fürsorglich auf Dich zu achten?
Und wenn Du das alles überwinden konntest, wie schwierig kann es dann sein, die Rauchfessel abzuwerfen?
Du wirst das schaffen! Du hast gute und durchdachte Motive!
Ich glaube an Dich!
LG
Sonja
sun.gif
Verfasst am: 01.02.2017 09:36
Pastinake
Themenersteller
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Guten Morgen, Tag 3...

seltsamerweise ist die Tageszeit, vor der ich am meisten Angst hatte, gar nicht schlimm (die berühmte Aufstehen-Kaffee-Kippe).

Mein derzeitiges Hauptproblem ist LANGEWEILE im Büro. Da wird es echt haarig. Ich räume auf, suche mir Arbeit, laufe durch die Gänge (Chef unterstützt mich), trotzdem wäre mir jetzt ne Portion Stress sehr viel lieber. Die Gedanken kreisen sehr um das Thema...

Außerdem sind meine Hande und Füße wahnsinnig unruhig. Bin furchtbar sensibel. Ich hab heftig Durst, trinke wie ein Kamel - heute aber Wasser, gestern war es Kaffee, das hat mir abends nicht gut getan. Am besten gelingt noch der Gedanke, dass ich nicht rauchen MUSS sondern nicht MÖCHTE.

Positiv merke ich, dass ich ein kleines bisschen mehr Luft bekomme. Meine Hände sind warm.
Ich wünschte, ich wär schon bei Tag 6 oder so....

Verfasst am: 01.02.2017 14:22
Pastinake
Themenersteller
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Welcher Tag war eigentlich euer "ganz oder gar nicht"-Tag? Also der entscheidende böse Verführ-Tag? Gibt es so einen Zeitpunkt eigentlich? Oder sind es eher mehrere Tage?

Ich habe das Gefühl, dass es noch nicht der heutige, 3. Tag ist, der schwierieg ist (obwohl ich schon kämpfe) sondern dass da noch ne böse Überraschung auf mich wartet - möglicherweise um den 5. Tag herum....

Bin aber auch heute seeehr sensibel...
Verfasst am: 01.02.2017 14:35
desertrose2210
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Liebe Pastinake,

auch von mir ein herzliches Willkommen in diesem Forum. Wir sind im selben Alter. icon_smile.gif

Was die blöden Sprüche angeht, als Nichtmehrraucherin musste ich mir bisher nichts blödes anhören, eher immer, wie toll man das findet. Oder man hat auch mal zugegeben, dass man mir das nicht zugetraut hätte. Als Raucherin hatte ich das schon öfters, dass Nichtraucher mir was erzählen wollten. Da ich eher ein sehr direkter Mensch bin, habe ich dann meist irgendwann gesagt: Schalte Deinen Klugscheißermodus aus, Du gehst mir auf den Sack. Und habe mir schon aus reinem Trotz dann erst einmal genüsslich eine angezündet. Da war dann Ruhe.

Der schlimmste Tag? Ich kann das gar nicht so genau sagen. Tag 1 und 2 waren schon heftig. Tag 5 und 6 auch. Es ist immer eher so ein auf und ab gewesen. Mir hat das Lesen und Schreiben hier im Forum dann immer unheimlich geholfen. Und mein Freund, der mir immer gut zugeredet hat, obwohl er selbst noch raucht.

Schreibe Dir einfach alles von der Seele. Hier ist immer jemand da. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, Du schaffst das.

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Lieben Gruß,
Nicole

Verfasst am: 01.02.2017 15:12
Pastinake
Themenersteller
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Beiträge: 26
"desertrose2210" schrieb:


Was die blöden Sprüche angeht, als Nichtmehrraucherin musste ich mir bisher nichts blödes anhören, eher immer, wie toll man das findet.



Es gibt einfach einen ganz bestimmten Menschenschlag, dem fühle ich mich absolut nicht zugehörig, und mit dem will ich mich nicht verbrüdern - ich kann das schwer beschreiben. Das sind oft Menschen, die seeehr offensichtlich ein sehr bewusstes gesundes Leben führen (in allen Bereichen). Oft Vegan, ökologisch sehr korrekt, gerne antrophosophisch, und und und. Und damit einfach ungefragt hausieren gehen. Und bekehren wollen. Ihre Art zu leben tragen sie wie ein Schild vor sich und blicken gütig oder ungnädig auf die herab, die diesen Bewusstseinsstatus (anscheindend noch) nicht erreicht haben. Davon hab ich in meinem Arbeitsumfeld eine ganze Menge. Sollte jetzt aktuell einer von denen mitkriegen, dass ich nicht mehr rauche, und mir sagen, wie toll er das findet - ich glaube, ich würde aus Trotz wieder anfangen. Wie bescheuert, oder?




[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.2017 um 15:12.]
Verfasst am: 01.02.2017 15:23
desertrose2210
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Beiträge: 160
Ach, diiieeee Sorte von Menschen. Oh ja, die habe ich auch ganz besonders gerne. Und die Trotzreaktion kann ich auch sehr gut nachvollziehen, aber das willst Du nicht wirklich und den Gefallen tust Du denen auch nicht.

Weißt Du, was ich mal zu so einem Gesundheits-/Moral-/Klugscheißerapostel gesagt habe? Das ist ja alles sehr schön und vorbildlich, was Du machst, hat nur einen Haken, Du stirbst trotzdem eines Tages. BÄM... Das hatte gesessen!!!
Ich möchte jetzt nicht unbedingt sagen, dass das die richtige Art und Weise ist, aber es hatte seine Wirkung. Ich wurde nie wieder vollgequatscht.

Was Deine Kollegen angeht, Du brauchst es ja jetzt erst einmal gar nicht so groß an die Glocke zu hängen. Vielleicht kannst Du im Kopf auch die Situation durchspielen und Dir ein paar Sätze zurechtlegen??? Oder gibt es die Möglichkeit, denen aus dem Weg zu gehen, bis Du etwas gefestigter bist?

Lieben Gruß
Nicole
Verfasst am: 01.02.2017 15:48
sharky+-
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Beiträge: 15
Auch von mir herzlich Willkommen, bin selbst noch ganz 'frisch' hier.
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Bei mir haben es die Kollegen noch gar nicht gemerkt, dass ich nicht mehr rauche, ausser natürlich die Eine, der ich Bescheid gesagt habe. Möchte mir auch vorerst noch die blöden Sprüche ersparen und auch sicher sein, dass ich nicht wieder schwach werde und dann doch wieder in der Raucherecke auftauche icon_rolleyes.gif
Verfasst am: 01.02.2017 15:53
Pastinake
Themenersteller
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eigentlich ist Offenheit meine Vorsorge: Je mehr davon wissen, desto mehr würde ich mich schämen, wieder schwach geworden zu sein. Eine Krux..... die, die mir lieb sind, haben es erfahren (es sind alles ex-Raucher, da passt das schon).

Aber was die anderen merken und worauf ich schon angesprochen werde: Ich sei so still in den letzten Tagen. so "in mich gekehrt". Das trifft es auch ganz gut, ich bin sehr mit mir beschäftigt und unterhalte oder streite mich mit Günther, dem Schweinehund.

Ich finde es toll hier - danke an alle fürs kommentieren
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Verfasst am: 02.02.2017 11:32
Pastinake
Themenersteller
Dabei seit: 23.01.2017
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Heute war ein guter Start in den Tag, die Tagesstart-Kippe ist seltsamerweise fast kein Thema. Kritisch wird es zwischen 15 und 16 Uhr. Danach geht es wieder gut.

Ich bin ganz schön ungeduldig, hibbelig, und eher nicht die netteste Partnerin... bislang wird es gut mitgetragen.

Das liegt aber auch daran, dass ich wahnsinnig schlecht schlafe. Viel schlechter als es eh schon der Fall war.

Ich sehe müde aus - wo ist die Frische, das Wohlfühlen, die Energie, von der so viele Reden? Ich bekomme mehr Luft. Das ist aber auch alles. Meine Haut ist fleckt, meine Augen klein und verquollen durch Müdigkeit, und um meinen Mund macht sich ein unzufriedener Zug bemerkbar - ich gefalle mir nicht wenn ich in den Spiegel schaue.

Durch eine sehr lang andauernde krankhafte Essstörung in meiner Vergangenheit steht die Angst vor dem Zunehmen absolut im Vordergrund. Deshalb gibts auch keinen Zucker und kein Weißmehl - ganz getreu dem Motto: Wenn schon quälen, dann aber richtig. Mir würde nämlich auf keinen Fall der Hinweis helfen, dass Zunehmen oft nur temporär ist und sich oft alles wieder einpegelt oder dass man das Abnehmen im Anschluss machen soll.
Zunehmen ist keine Alternative für mich - ich würde eine Sucht ablegen, aber eine sehr sehr viel zerstörerische Sucht wieder in mein Leben lassen - das darf nicht passieren. Also: kein Zucker, keine Aufzüge, und heute abend geh ich laufen!

Positiv: Ich schaffe es heute schon, Rauchern nicht mehr aus dem Weg zu gehen. Und bin minimal konzentrierter am Arbeitsplatz.



Verfasst am: 02.02.2017 17:31
Uli43
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Hallo Pastinake!

Jetzt bist du schon 3 Tage rauchfrei! Ich gratuliere dir.
Weißt du nun, wie du den Nikotinteufelchen.png vertreibst? Hau ihm auf die Mütze Hammer_fuer_Wutanfaelle.gif und er verschwindet. Hoffentlich!
Wie geht es dir? Musst du sehr kämpfen? sweetpea.gif
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg!
Uli
Verfasst am: 02.02.2017 17:50
Pastinake
Themenersteller
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Beiträge: 26
Hallo Uli,

danke für die Nachfrage, das freut mich total. Ich kämpfe mal mehr mal weniger... in Kombination mit Verzicht auf Zucker fühlt es sich meistens ok an. Langeweile ist mein ganz persönlicher Endgegner, Aber den bezwinge ich gemeinsam mit meinem Mann. Heute war der Tag ganz ok. Besser als gestern. Ich lese viel im Forum hier, und umgebe mich nur mit Menschen, die mich challengen.

Manchmal muss ich ruckzuck Hilfe holen, beim Chef, beim Mann, bei ner Kollegin. Die sind alle für mich da.
Ich schau heute völlig fertig aus, meine Bauchmuskeln sind total verkrampft vor Anspannung.

Rauchern geh ich aus dem Weg, der Geruch von Kollegen, die grad vom Rauchen kommen, ist widerlich....

Mein Meilenstein ist 10 Tage, keine Ahnung warum....
Verfasst am: 03.02.2017 09:48
Socke123
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Beiträge: 361
denen, die paar Tage weiter sind wie du, gehts längst schon ganz prima icon_cool.gif, also schön tapfer die erste Woche rumkriegen. Spätestens dann gehts deutlich besser! Bist doch schon bei Tag 5, da haste das Schlimmste hinter diricon_wink.gif.
Versuch locker zu bleiben und vergiss eines nicht:
Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Glaub mir, es hilft!
flowerblue.pngflowerorange.pngflower.png
Liebe Grüße vom Söckchen


Verfasst am: 03.02.2017 10:13
gangwolf99
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Beiträge: 3078
Hallo Pastinake,
Du machst das genau richtig! Kleine Ziele setzen, eine Woch, 10 Tage usw., das ist relativ leicht erreichbar und man freut sich dannicon_biggrin.gif
Du steckst mitten im Nikotinentzug, das dauert noch ein paar Tage und dann wird es mit Sicherheit leichter!
Also, halte durch und schönes Wochenende!
Wolfgang
Verfasst am: 03.02.2017 10:41
desertrose2210
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Beiträge: 160
Liebe Pastinake,

ich finde, Du machst das schon ganz toll. Für Deine vier!! rauchfreien Tage lasse ich Dir gleich ein Blümchen da, für jeden Tag eine Rose.

rose.gifrose.gifrose.gifrose.gif

Ja, am Anfang können die Entzugserscheinungen schon ganz schön nervig und auch anstrengend sein, aber das wird besser werden. Ich verspreche es Dir. Die ersten zwei Wochen habe ich jede Nacht mindestens zweimal mein Shirt wechseln müssen, weil ich so durchgeschwitzt war und ich dachte, das hört nie mehr auf. Jetzt ist das zum Glück vorbei.

Du gehst in kleinen Schritten, das finde ich super. Mir hatte das auch sehr geholfen, in kleinen Schritten zu denken, manchmal in Stunden, so kam mir der Berg nicht ganz so hoch vor. Für den restliche Tag gibt es von mir noch ein volles Glas Durchhaltevermögen:

Cocktail_zum_Feiern.png

Hab' ein schönes Wochenende.

Lieben Gruß
Nicole