"Stichwort "Raucherecke": Sind Menschen die rauchen eigentlich kommunikativer?"
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Nicky2403 schrieb am 14.05.2013 02:31

Also, ich glaube, dass die Raucher bestimmt nicht viel kommunikativer sind, als andere Leute. Auch ich mag keine militanten Nichtraucher und ich hoffe, dass ich nie so werde. Das finde ich schlimm. Ich denke, man darf nie vergessen, dass man als Ex Raucher immer ein'trockener'Raucher bleibt. Die Gefahr wieder rückfällig zu werden ist immer präsent und allgegenwärtig. Ich habe es selber erlebt. Nach 8 !! Jahren bin ich wieder angefangen. Wegen einem Erlebnis, dass mich fast umgehauen hätte, aber das Rauchen hat auch nicht geholfen. In den Raucherecken, in der Reha und so war es immer lustig. Wir hatten viel Spaß. Aber das hätten wir bestimmt auch ohne Zigaretten gehabt. Wie auch immer, alle Raucher sind kommunikativ, genauso wie die Nichtraucher. Ein wenig Toleranz von beiden Seiten fände ich schön.

alhambra schrieb am 23.04.2013 07:50

Ganz ehrlich: Ich glaub die Raucherecken sind das, was ich am meisten vermisse. Denn Raucher an sich sind zwar nicht kommunikativer (genauso wenig wie Brünette, Dicke oder Dünne...) aber die Situation und die Sucht einen. Tja, nur sind blöde Raucherecken nicht überlebenswichtig, man bekommt ja als Raucher gar nicht mit, wie es wo anders ist! Und es stimmt, was oft gesagt wird: ehemalige Raucher sind die militantesten Nichtraucher. Das ist wirklich ekelhaft, sich so über andere zu stellen. Wir müssten es doch besser wissen, und Verständnis haben, und wissen dass schimpfen ohnehin nichts bringt.

tine2105 schrieb am 27.02.2013 16:14

Natürlich kommt man schneller in Raucherecken mit fremden Menschen ins Gespräch, z.B. über das Wetter, die Musik in einem Club etc. Dann geht man wieder hinein - ganz ehrlich, dabei geht es nicht um qualitative Kommunikation. Auf der Arbeit gibt es auch eine sehr lebhafte Kommunikation außerhalb des Raucherbereichs - in der Kaffee- und Teeküche z.B. Eine wirklich nette Alternative :-)

Civis, Satz und Sieg schrieb am 09.02.2013 09:13

Hallo civis furious, das ist ja bemerkenswert, welche Sprachkompetenz und was für eine Wut hinter diesem Beitrag steht! "Bringt' auch keine Teilhabe am Surrogat für das jüngst verblichene vormals sittlich Gute" solche Sätze habe ich tatsächlich zuletzt bei Autoren von vor 143 Jahren gelesen. Was ist das vormals sittlich Gute? Sprechen Sie vom Rauchen? Möchten Sie nicht bevormundet werden? Also es tut mir leid, wenn das der Fall ist, allein möchte ich mir erlauben, darauf hinzuweisen, dass Raucher Nichtraucher belästigen. Beispielsweise in U-Bahnhöfen. Das muss nicht sein, oder?

Civis furiosus schrieb am 30.01.2013 21:13

Wenn Sie im gesammten online zustande gekommenen Schriftverkehr auf dieser Seite das Wort"Raucher" durch irgendeine marginalisierte Gruppe der letzten 142 Jahre (davor gab's im hiesig Ländle noch munteren Flickenteppich) ersetzen, fällt selbst dem letzten User hoffentlich durch die verwandte Rhetorik die dahinterliegende Psychologie des Nichtrauchers auf, oder zumindest gnädigst zur Kenntnis. Und dabei ist das alles so wunderbar bequem und politisch hyperkorrekt - wer wollte es uns neiden? Ich bin Nichtraucher! Und Nichttürke bin ich auch, sag' ich aber nicht. Bringt' auch keine Teilhabe am Surrogat für das jüngst verblichene vormals sittlich Gute - jetzt das sittlich Grüne, was seine Potenz aus dem Anknüpfen an Diskurse zieht, die wir in der Abenddämmerung des Faschismus endgültig beerdigt zu haben glaubten. Muss ich dafür Vernunft und Freiheit vertreten, einen universellen Menschenrechtsbegriff haben der sich gegen Kulturrelativismus wehrhaft zeigt? Nein. Nur gesund muss ich sein. Und meine gesunde menschliche Lust am Hassen, die muss ich mitbringen. Was aber brauche ich dann noch? Den Raucher, so wie der Veganer die gut ausgelichtete Photographie vom zerstückelten Bambi in Posterformat. Noch eine Menschengruppe, die erst weiß was ihr fehlt wenn jeder Veganer wäre. Wahrscheinlich würden die dann zum Nichtraucherlager, oder der Initiative für salzfreie Salzstangen überlaufen. Kann es nun aber statthaft sein sich über ein sicherlich relevantes gesundheitspolitisches Thema in derart (Nichtraucher (momentan damit auch mich selbst) und Veganer) diffamierender Weise lustig zu machen? Selbstverständlich, denn wie bereits Tucholsky sagte sei der Satire alles zu erlauben. Wer hier die Daumenschrauben der nicht mehr freien Meinungsäußerung ansetzt (Argument: Verführen natürlicher Personen zum Genuss von Tabak, oder gar der ihnen zu eigenen je unterschiedlichen Verstandesgabe), muss sich auch nicht mehr über den jüngst errungenen eher kläglichen Platz Deutschlands im europäischen Ländervergleich hinsichtlich Meinungs- und Pressefreiheit wundern. Rauchen ist gefährlich. Einen aussermoralischen Wert wie die menschliche Gesundheit unter großem medialem Tam-Tam in einen eben solchen Wert zu verwandeln, halte ich allerdings für wesentlich gefährlicher und potentiell dazu angetan das Fundament unserer Gesellschaft dauerhaft zu beschädigen. Sollen Raucher in ein getrenntes Gesundheitskassensystem einzahlen oder genügen höhere Regelsätze? Müssen wir das Rauchen komplett verbieten um dann mit der gesammten Macht des Rechtsstaates zuschlagen zu können? Ist das Rauchen vielleicht als - bei all der von uns betriebenen Aufklärung - bewusst herbeigeführte Sucht ein Indikator für einen ganz anderen fortgeschrittenen psychopathologischen Befund? Kann wer raucht zurechnungsfähig und damit zur Wahl berechtigt oder gar zugelassen sein? Gibt es gar genetische Prädispositionen, durch die ersichtlich wäre, dass ein Mensch früher oder später zum Raucher werden wird? Brauchen wir diesbezügliche Zwangssterilisationen? Ganz ehrlich: Diese Seite und die hier veröffentlichte antidemokratische Logorhoe ist es glatt wert mit dem Rauchen anzufangen und dieses fürderhin als antifaschistischen Grundakt zu propagieren. Dann liebe Mitte-Rechts-Bündnis-90-Die-Braunen, dürft ihr auch wie eure Eltern skandieren, dass Linke stinken.

Claudia schrieb am 18.01.2013 01:18

Durch die immer stärker werdende Ausgrenzung von Rauchern (Rauchverbot in Gaststätten, Flughäfen - mal von den Qualmböxchen abgesehen - usw.) scheint sich ein Gemeinsinn unter Rauchern zu entwickeln, der schon die Kommunikation fördert. Schließlich lebt man "gegen den Trend" und eigentlich auch gegen jede Vernunft. Da ist man in der Gruppe schon gestärkt. Früher, als Nichtraucher und Raucher glücklich vereint in verqualmten Wohnzimmern saßen, gab es wohl keinen Unterschied, was die Kommunikationsfreudigkeit betrifft. Und komischerweise war es auch genau das "Zusammengehörigkeitsgefühl", das mir am Anfang gefehlt hat. Inzwischen - ich bin nun fast 39 Tage giftfrei - finde ich die Rennerei in Raucherecken nur noch witzig und ein wenig erbärmlich, besonders wenn ich das bei jungen Eltern beobachte.

LePierre schrieb am 04.01.2013 14:11

Rauchen macht keineswegs kommunikativer, allerdings kennt bestimmt jeder die Schwierigkeiten von Anfangssituation (neue Schule, Studienbegin, Neuer Job) - in diesen Situationen ist Rauchen - leider - dem Networking dienlich. Man lernt schneller neue Leute kennen, meißt aufgrund dieses gemeinsamen Lasters.

Marco schrieb am 29.12.2012 11:32

Erich Klinger sagt:Obschon seit 6 Jahren Nichtraucher, stinkt mir wnieger der Rauch als der bisweilen fanatische Kampf gegen das Rauchen. Dabei habe ich schon vor dem Nichtrauchen beispielsweise als Kellner oder auch als Gast in Lokalen oder Reisender in Zfcgen mitbekommen, dass die Raucherei durchaus unangenehm sein kann. Ich bin ffcr Schutz von NichtraucherInnen am Arbeitsplatz bzw. in d6ffentlichen Gebe4uden, ich finde es auch okay, wenn im d6ffentlichen Regional- bzw. Stadtverkehr nicht geraucht werden darf, bei Fernzfcgen, wo mitunter Teile des Personals gemeinsam mit Reisenden kurze Halte zu hastig gerauchten Zigaretten nfctzen, bin ich mir da nicht mehr sicher. dcbrigens habe ich nicht aus gesundheitlichen Grfcnden aufgehf6rt, sondern weil mir das Rauchen zusehends le4stig wurde. Was nun den Fanatismus von NichtraucherInnen, die mitunter bizarren politischen Verordnungen (siehe Artikel Tobi) und das puritanische Gehabe, das mit Nichtraucher-Kampagnen bisweilen einhergeht, anlangt, wfcnsche ich mir den selben Einsatz gegen den Dreck, den vor allem der Motorisierte Individualverkehr ungehindert auf die Menschen losle4sst.Ich halte es ffcr nahezu pervers, wie in Kanada Spielple4tze und deren unmittelbare Umgebung als rauchfreie Zonen zu etablieren, bei c4chtung und strenger Bestrafung bei dcbertretungen, wenn wenige Meter neben den Spielple4tzen vielbefahrene Stradfen vorbeiffchren, wo Fahrzeuge ungehindert Schadstoffe ausstodfen, die ja bekanntlich den lieben Kleinen Wohlbefinden bereiten. We4re fcbrigens interessant, ob der Vorposter/die Vorposterin nicht nur denTabak, sondern auch die Autos mit Verbrennungsmotorabschaffen mf6chte.

Iris schrieb am 01.12.2012 09:16

Der Meinung bin ich auf jeden Fall. Irgendwie kommt man mit den Kollegen ins Gespräch, tauscht sich auch über dienstliche Fragen aus, kommt aber auch mal dazu ein privates Gespräch zu führen. Warum führen die Nichtraucher nicht auch solche Ecken ein. Zum Tee trinken oder so ;-)...Ich finde das dies durchaus ein positiver Faktor ist. Meine Kollegin ist Nichtraucherin und wird nur von mir immer mit Infos versorgt, die auch nicht unerheblich wichtig sind (lach). Sie sagt immer, was für ein Glück, dass sie immer rauchen gehen ;-)... Naja, nichts desto trotz möchte ich aufhören. Hoffe dass ich es diesmal schaffe.

Roland schrieb am 23.11.2012 17:51

Glaube ich nicht. Wenn sich Nichtraucher regelmäßig um einen "alternativen Aschenbecher" versammeln müssten, wäre das glaub ich auch nicht weniger kommunikativ.

mart schrieb am 04.09.2012 07:08

Kommt immer darauf an, wer in der Raucherecke steht. Manchmal bekommt schon etwas mehr mit, wenn Wissensträger sich dort befinden. Auf Grund der engen Raucherbeziehung kommt manchmal schon nen bissel mehr über die Lippen.

DanielaH schrieb am 27.08.2012 18:39

Habe bis vor kurzem selbst in so einer Raucherecke gestanden. Die Gespräche waren nicht anderes als wenn man sich in einem Raum befunden hätte. Zu dem Kommentar von Matze am 19.07.2012 Auch Nichtraucher können in einem engen Raum Stumm zusammen stehen.

Heiko schrieb am 21.08.2012 13:18

An den toleranten Raucher, der ja sooo diskriminiert wird: Ich habe 18 Jahre lang 20 Kippen am Tag geraucht. Nun ist mir JEDER Raucher ein Dorn im Auge ! Warum ? Weil es STINKT ! Wie kann man sich die Frechheit herausnehmen eine solche Stinkerei in meiner unmittelbaren Umgebung zu machen ? Mein Nachbar unter mir raucht auf dem Balkon, es stinkt. Der Nachbar neben mir raucht auf dem Balkon, der ganze Mist zieht in mein Badezimmer, es stinkt. Der Autofahrer vor mir raucht an der Ampel, es stinkt. Rauchen ist eklig und einfach vollkommen überflüssig. Ich bin froh das es ein Rauchverbot an öffentlichen Plätzen gibt und zumindest dort die ekligen Raucher mich nicht vollpesten. Ich bin für ein absolutes Rauchverbot, überall. Keine Zigaretten mehr.

Andreas M. schrieb am 07.08.2012 08:44

Schön wäre es doch, wenn Raucher und Nichtraucher entspannt und rücksichtsvoll MITEINANDER kommunizieren könnten. Leider wird´s bei dem Thema schnell emotional und unsachlich, wie man auch an manchen Beiträgen hier erkennen kann... Es sieht doch so aus: Jeder kann tun und lassen, was er möchte - aber nur solange er nicht die Freiheit und Gesundheit anderer Menschen auf eine vermeidbare Art und Weise einschränkt bzw. schädigt! Und zum Thema: Es ist wohl eher eine Charaktersache, wie kommunikativ jemand ist. Raucherecken bieten einen Anlass zur Kommunikation, wie viele andere Orte und Situationen auch. Entspannte Grüße

SvenHAL71 schrieb am 07.08.2012 00:03

Beim Joggen sollte man noch kommunizieren können. Das wäre mir als Raucher sicher schwerer gefallen, als jetzt. wo ich Nichtraucher bin. Gesünder als mit der Kippe an der Straße entlang zu spazieren ist es sicher alle Male. Andere Passanten müssen dann auch nicht zusätzlich den Tabakqualm einatmen, der dem Kind, was sicher gewohnheitsmäßig aufgrund der Wohnsituation auch öfter an der Straße stehen muss, zusätzlich zu den Umweltgiften auch nicht gut tut. Also die unten stehende Argumentation hingt da irgendwie gewaltig. Aber sie ist auch ein Beitrag zur Kommunikation. Als ich Raucher war, bin ich grundsätzlich rausgegangen, wenns ums Rauchen in Wohnungen von Nichtrauchern oder mit Kindern ging, auch wenn es mir oftmals nachdrücklich anders angeboten wurde. Ich musste nicht im Nichtraucherbereich rauchen, da ich sonst u.U. an Nikotinentzug gestorben wäre. Auch musste ich nicht unbedingt im vollen Wartehäuschen an einer Haltestelle qualmen. Und ich denke, soviel Toleranz sollte schon vorhanden sein. Wenn ich als Ex- oder Nichtraucher einen Raucherbereich aufsuche, dann ist das sicher mein Problem und da gäbe es auch keinen Grund mich drüber aufzuregen. Demnächst soll man vielleicht noch das Kiffen in öffentlichen Verkehrsmitteln tolerieren?

toleranter Raucher schrieb am 02.08.2012 13:33

Immer drauf auf die Raucher ?? Was für eine Diskriminierung!!!! Toleranz der Nichtraucher oft Fehlanzeige!!! Nun die Raucher bringen mehr Steuern, sie sterben früher und sparen dazu die Rente, ist doch auch etwas oder??? Nun zu den Gesundheitsaposteln die so schön über die RAUCHER schimpfen können aber: Joggen neben Hauptverkehrsstraßen / allg. Straßen ……sehr gesund J Mütter die mit ihren Kindern an Hauptverkehrsstraßen / allg. Straßen stehen und mit der Freundin oder Nachbarn lange Gespräche führen. Ist auch sehr gesund für die Kinder keine Frage. Aber solche Leute beschweren sich über die Raucher …. Sehr nett, sehr tolerant!!!

SvenHAL71 schrieb am 31.07.2012 22:18

Naja, sollten die Ex- und Nichtraucher tatsächlich Steuern stehlen und damit das Staatssäckel schmälern, sind sie sicher auch an misserabler Schulbildung und damit Rechtschreibung Schuld. Andererseits sterben Raucher manchmal so schnell, dass man die aus ihnen gewonnenen Steuern der Bildung zugute kommen lassen könnte, anstatt das Gesundheitssystem subventionieren zu müssen. Blöd nur, dass auch Nichtraucher als Passivraucher typische Krankheiten bekommen können. So gesehen müssten die Tabaksteuern eigentlich im Strafvollzug investiert werden, da sich rücksichtslose Raucher so gesehen der fahrlässigen schweren Körperverletzung mit zum Teil Todesfolge schuldig machen. Und zur Kommunikation: Ja, ein gewisses Maß an EQ, IQ und natürlich Tolleranz trägt sehr zur sinnvollen Kommunikation bei. Rauchen sicher weniger. Sonst wären wohl viele Orte extremst verraucht. Und wenn alle Raucher sich auf Kommunikation verstünden, würden sie sicher auch die Schilder der Nichtraucherzonen respektieren, was, wie Heute auf dem Bahnhof erlebt, offenbar nicht bei jedem Raucher der Fall ist. Aber sicher fallen mit Raucherlunge und dem dazugehörigen Kreislaufsystem bei diesen Temperaturen die 5 Schritte extremst schwer..... Solches Verhalten habe ich als Pubertierender auch an den Tag gelegt, als erwachsener Raucher bin ich dann rücksichtsvoller geworden. Und als Exraucher freue ich mich auch weiterhin über jeden rücksichtsvollen Raucher, welcher durchaus kommunikativ sein kann. ;)

Egal schrieb am 29.07.2012 22:35

Die Nichtraucher solte mann Einsperen weil die den Stad die Tabak Steuer stelen

Sina schrieb am 28.07.2012 23:55

auf jeden Fall sind Raucher toleranter!

Uppsala schrieb am 27.07.2012 14:24

Was ist mit non-verbaler Kommunikation???

Brini schrieb am 27.07.2012 14:13

...werden Raucher, die zu Nichtrauchern werden dann plötzlich weniger kommunikativ? ;-)

Ksanna schrieb am 25.07.2012 09:00

Ich denke es hat nichts damit zutun ob man raucht oder nicht. Für Menschen, die eine gewisse Hemschwelle haben um mit anderen ins Gespräch zu kommen ist es vielleicht einfacher um so mit anderen in Kontakt zu kommen. Aber auch dann fragen schüchterne Menschen meisst nur nach dem Feuer oder biete eine an und dann flaut das "Gespräch" wieder ab. Und wenn man so etwas wie nach Feuer fragen oder Feuer anbieten braucht um mit anderen ins Gespräch zu kommen, dann spricht ja nichts dagegen ein Feuerzeug mit sich herumzutragen und es im Notfall anzubieten.

Flens schrieb am 24.07.2012 12:11

Naja, die Frage nach "Hast Du mir Feuer?" ist ja ein traditioneller "Ins-Gespräch-kommen"-Ansatz. Heute trifft Raucher sich zwangsläufig untergleichen vor Kneipentüren oder Festzelten, da kommt frau/man zwangsläufig in die Gefahr des sozialen Kontakts. Liegt aber auch an der Örtlichkeit, Raucher auf Bahnsteigen, in kleinen Quadraten versammelt, stehen meist stoisch in Wort- und Blickkontaktloslosigkeit vor sich hin. Von daher: Wenn Nichtraucher (bin selbst einer) das Etablissement verlassen müssten ("Ich geh mal eben eine nicht rauchen"), dann wäre auch da eine gewisse Unterhaltungsgefahr gegeben. Außerdem: Mit ner Fluppe im Mund ist eine vernünftige Aussprache sowieso schwierig.

Marina schrieb am 22.07.2012 09:18

..also nach fast 40 Jahren in allen, nur erdenklichen Raucherecken - kann ich nur sagen - Ja ! Es mag kommunikativ sein...öh, aber warum ? Weil man in der Sucht "ausnahmsweise" mal einer Meinung ist ? Muss man erst eine gemeinsame Sucht haben, um sich in einer speziellen Ecke gemeinsam wiederzufinden ? Gut...also müssen alle Nichtraucher eine andere Sucht entwickeln, dann klappt das auch da ;))) Ich bin seit 4 Wochen Nichtraucher und der angebliche "Kommunikations-Grund" wird mich nicht schwach machen ^^

Tini schrieb am 19.07.2012 17:15

ich finde schon. man hat mehr spaß.

DerMatze schrieb am 19.07.2012 17:09

Raucherecken bieten sich schon an, um ins Gespräch zu kommen. Denn wer steht da schon gerne schweigend beieinander auf engem Raum... Das Raucher vom Charakter her generell kommunikativer sind als Nichtraucher ist aber Blödsinn!