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26.07.10

USA: Neue Gesetze zur Regulierung der Tabakindustrie treten in Kraft

Am 22. Juni 2009 unterzeichnete Präsident Barack Obama ein Gesetz namens „Family Smoking Prevention and Tobacco Control Act“, mit dem die Tabakindustrie und ihre Produkte von der Regierung der USA stärker kontrolliert werden sollen. Die „Food and Drug Administration“ (FDA) wird durch dieses Gesetz autorisiert, Herstellung, Vertrieb und Verkauf von Tabakprodukten zu regulieren, um die öffentliche Gesundheit zu schützen. Die Amerikanische Lungenvereinigung hatte sich mehr als 20 Jahre für die Verabschiedung dieses Gesetzes eingesetzt und macht sich nun für eine Verschärfung stark, um die gesundheitsschädigenden Folgen des Tabakkonsums weiter zu reduzieren.

Einige wichtige Änderungen wurden bereits verwirklicht, so ein Verbot von Geschmacksveränderungen der Tabakprodukte (z.B. Anreicherung von süßen Aromen in Zigaretten). Ein Jahr nach Unterzeichnung des Gesetzes traten am 22. Juni 2010 neue Regelungen in Kraft:

Die Warnhinweise müssen 20 Prozent der Zigarettenpackungen oder der Werbung einnehmen. Zudem dürfen Tabakunternehmen ihre Produkte nicht mehr „light“ oder „mild“ nennen. Auch andere missverständliche Etikettierungen, die Raucherinnen und Rauchern suggerieren, die Tabakprodukte seien nicht oder kaum gesundheitsschädigend, sind verboten. Insbesondere Werbung für Zigaretten und rauchfreie Tabakprodukte, von der sich Kinder und Jugendliche angesprochen fühlen könnten, weil sie in der Nähe von Schulen oder Kinderspielplätzen platziert ist, wird stark eingeschränkt.

Das Inkraftreten dieser Regelungen kann als ein Meilenstein im Kampf gegen die Tabaksucht in den USA gesehen werden.

Siehe auch: American Lung Association, 2010.
www.lungusa.org/stop-smoking/tobacco-control-advocacy/federal/fda-authority-over-tobacco.html

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