Warnhinweise auf Tabak- und Zigarettenverpackungen
Warnhinweise auf Zigaretten- und Tabakverpackungen - insbesondere bildliche Warnhinweise kombiniert mit Text - informieren über die Gesundheitsgefahren durch das Rauchen. Die Europäische Union gibt in ihrer Direktive 2001/37/EC den Mitgliedstaaten die Möglichkeit, auf Zigaretten- und Tabakpackungen zusätzlich zu den Warnhinweisen in Textform graphische Warnhinweise anzubringen. Denn eine Botschaft in Bildform ist schneller zu erfassen und leichter zu verstehen als ein Text und prägt sich besser ins Gedächtnis ein.
Diese Seite bietet Hintergrundinformationen zu den einzelnen bildgestützten Warnhinweisen, die von der Europäischen Union empfohlen wurden.
Überblick über die Warnhinweise
Rauchen erhöht das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall.
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Mehr als die Hälfte aller regelmäßigen Raucherinnen und Raucher stirbt vorzeitig an den Folgen ihres Tabakkonsums.
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Bis zu 90 Prozent der Lungenkrebstodesfälle lassen sich auf das Rauchen zurückführen.
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Das im Tabakrauch enthaltene Nikotin macht körperlich und psychisch abhängig. Die psychische Abhängigkeit macht einen Rauchstopp sehr schwer und führt oftmals zu wiederholten Rückfällen.
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Zwei Jahre nach einem konsequenten Rauchstopp haben Exraucherinnen und Exraucher fast das gleiche Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wie eine nichtrauchende Person. Zehn Jahre nach einem Rauchstopp ist das Risiko für Lungenkrebs nur noch halb so hoch, als wenn man dauerhaft weitergeraucht hätte.
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Lungenkrebs und vor allem chronisch obstruktive Lungenerkrankungen machen über Jahre hinweg das Leben zur Qual: Selbst leichte Tätigkeiten wie Treppensteigen werden mit der Zeit unmöglich, das Atmen fällt schwer und die Patienten werden oftmals von schwerer Atemnot mit Erstickungsangst geplagt.
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Rauchen führt zu vorzeitiger Faltenbildung, verlangsamt die Wundheilung und fördert die Entstehung verschiedener Hautkrankheiten.
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Die Bestandteile des Zigarettenrauchs gelangen über das Blut in die Hoden und vermindern die Zahl und die Beweglichkeit der Spermien.
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Raucher leiden häufiger an Erektionsstörungen als Nichtraucher.
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Tabakrauch enthält mindestens 250 giftige oder krebserzeugende Substanzen.
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Rauchen führt zu Schwangerschaftskomplikationen und Frühgeburten. Neugeborene von Raucherinnen sind kleiner und leichter als Kinder von Nichtraucherinnen.
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Kinder sind besonders empfindlich gegenüber Tabakrauch. Kinder rauchender Eltern leiden häufiger unter Atemwegserkrankungen und Mittelohrentzündungen als Kinder von Nichtrauchenden.
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Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass die in der folgenden Abbildung angegebene Rufnummer nur die Funktion eines Platzhalters hat und nicht angerufen werden kann.
Das Beratungstelefon der BZgA zum Thema "Nichtrauchen" steht Ihnen unter der Telefonnummer 01805 / 31 31 31* von Montag bis Donnerstag von 10 bis 22 Uhr und von Freitag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr zur Verfügung.
* Kostenpflichtig - 0,14 €/min a.d. Festnetz, andere Mobilfunkpreise möglich.
Hier finden Sie Hilfe, wenn Sie das Rauchen aufgeben möchten.
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