Frauen und Rauchen
Mit dieser Schwerpunktrubrik zum Thema "Frauen und Rauchen" möchten wir zu Ihrem Ausstiegserfolg beitragen. Alle Seiten sind als PDF herunterladbar – zum Beispiel zum ausdrucken und bequemen nachlesen.
In einem Gespräch mit der Direktorin der BZgA, Frau Prof. Dr. Elisabeth Pott, wird in einem Audiobeitrag über die besondere Situation von Frauen beim Thema Rauchen informiert, außerdem werden Tipps für einen gelingenden Ausstieg gegeben. |
Weltweit rauchen immer mehr Frauen - in Deutschland zuletzt leichter Rückgang
In den zurückliegenden Jahrzehnten hat sich das Rauchverhalten von Frauen immer stärker dem der Männer angenähert. Während bei Männern seit vielen Jahren ein kontinuierlicher Rückgang der Raucherzahlen zu beobachten ist, stieg die Zahl der rauchenden Frauen im gleichen Zeitraum parallel dazu zunächst an. Erst in letzter Zeit sank der Anteil der Raucherinnen in der weiblichen Bevölkerung in Deutschland auf nunmehr 26 Prozent. Weltweit nimmt der Prozentsatz rauchender Frauen immer noch zu.
In bestimmten Lebenslagen rauchen Frauen deutlich häufiger als der bundesdeutsche Durchschnitt. So greifen geschiedene oder alleinerziehende Frauen besonders häufig zur Zigarette. Bei Jugendlichen liegt Nichtrauchen dagegen im Trend. Die Drogenaffinitätsstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ergab, dass im Jahr 2008 so wenige Jugendliche in Deutschland rauchten wie nie zuvor. Die Rauchquote bei den 12- bis 17-jährigen Mädchen entspricht mit 16 Prozent in etwa dem Anteil bei den gleichaltrigen Jungen (15 Prozent).
Die einzelnen Themenseiten im Überblick:
| Studien zeigen, dass Frauen empfindlicher auf die giftigen Substanzen des Tabakrauchs reagieren als Männer. Ihre Atemwege leiden schneller, auch ihr Risiko für eine Osteoporose steigt in Folge des Rauchens deutlich. Als Konsequenz der höheren Raucherquoten der letzten Jahrzehnte sterben heute deutlich mehr Frauen an Lungenkrebs als früher. Auch die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs wird durch das Rauchen wahrscheinlicher. |
rauchfrei - in der Schwangerschaft und nach der Geburt
| Rauchen gefährdet in besonderer Weise die Gesundheit von Mutter und Kind – während der Schwangerschaft und auch danach. Mit einem konsequenten Rauchstopp können diese Risiken deutlich gesenkt und damit die Startbedingungen des Kindes erheblich verbessert werden. |
Frauen: Zielgruppe der Tabakindustrie
| Frauen sind eine Zielgruppe für die Tabakindustrie, für deren Ansprache spezielle Werbestrategien entwickelt wurden. Auf einer eigenen Seite klären wir über Marketingmaßnahmen auf, die vor allem an das weibliche Marktsegment gerichtet sind. |
Unbeschwert in eine rauchfreie Zukunft – Wissenswertes für Raucherinnen zum Thema „Gewichtszunahme"
| Die Angst vor einer Gewichtszunahme hält viele Frauen von einem Rauchstopp ab. Was ist dran an den Geschichten über zusätzliche Pfunde nach dem Rauchausstieg? Wissenswertes für einen unbeschwerten Start in ein Leben ohne Zigarette. |
Rauchen und Stress – Fakten und Tipps nicht nur für Raucherinnen
| Viele Frauen rauchen, um ihren Stress zu regulieren. Damit Stressbelastungen beim Rauchstopp nicht zum Rückfallrisiko werden, lohnt ein Blick auf einige wichtige Fakten. |
Frauen und Rauchen – so gelingt der Ausstieg
| Obwohl auch bei Frauen ein Trend zum Rauchausstieg erkennbar ist, zeigen Untersuchungen, dass sich viele von ihnen mit dem Aufhören schwerer tun als Männer. Dabei können sich Frauen auf die möglichen Barrieren eines Rauchausstiegs gut einstellen und damit die eigenen Erfolgsaussichten erheblich verbessern. Viele erfolgreiche "Aussteigerinnen" sind der Beweis dafür. |
Weitere Informationen sind im Frauengesundheitsportal der BZgA in der Rubrik "Tabak/Rauchen" zu finden.
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