Ich will euch nicht alleine lassen 2.0


Verfasst am: 16.03.2020 15:28
Linaaaaaaa
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Kommt lasst uns Taenzerin.gif Taenzerin.gif

Habe Musik schon an...

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Verfasst am: 16.03.2020 15:44
Linaaaaaaa
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Akzeptiere erst einmal das, was ist!

Denn der Fakt ist ganz einfach:

So lange du nicht wahrhaben willst, was IST, so lange du dich vor der Realität drückst und sie krampfhaft ausblenden willst, so lange kannst du sie auch nicht verändern!
(Hier übrigens ein toller Artikel der erklärt, warum zwanghaftes positiv Denken nix bringt und wie man’s richtig macht…)

Erst dadurch, dass du deine Situation annimmst, öffnet sich dir die Möglichkeit, auch etwas daran zu verändern und sie in einem positiveren Licht wahrzunehmen.

Und jetzt kommt natürlich die große Quizfrage:

Wie schaffen wir es, eine Situation erstmal so zu akzeptieren, wie sie ist?

Die Kurz-Antwort darauf lautet:

Du hast gar keine andere Wahl!

Die Welt ist, wie die Welt ist. Deine Situation ist, wie deine Situation eben gerade ist. Du kannst dich jetzt dagegen sträuben und dagegen ankämpfen, es wird sich dadurch aber nicht viel ändern! Im Gegenteil: Es wird dir nur noch mehr Energie abziehen!

Was du also statt dessen machst, ist folgendes:

Du sagst dir:
Die Realität ist, wie die Realität ist – ich akzeptiere sie so. Immer mit dem Wissen, dass mich der andere Weg (also wo ich mich gegen die Realität sträube) nur Energie abzieht und ich dadurch keinen Zentimeter weiterkomme!

Macht Sinn? Wunderbar…

Dann haben wir damit bereits den größten Grundstein für eine wirklich positive Lebens-Einstellung gelegt und können weitergehen zu Teil 2:

Das 1×1 des positiven Denkens
Mensch sucht das Gute in der Situation_in der Bar neue Frau kennenlernen
Alles klar, wenn wir unsere derzeitige Situation erstmal so akzeptiert haben, wie sie eben gerade ist, sind wir frei, zu entscheiden, wie wir diese Situation wahrnehmen wollen.

Denn jetzt drückst du nichts mehr weg und willst auch nichts mehr verändern. Du nimmst die Situation einfach nur so wahr, wie sie ist und jetzt liegt es an dir, auf welche Aspekte der Situation du dich fokussieren willst.

Und hier lautet mein Ratschlag:

Fokussiere dich ausschließlich und ausschließlich IMMER nur auf die positiven Aspekte der Situation!

Denn Hey, warum negativ denken und sich auf das Negative konzentrieren, wenn man auch positiv denken kann? Macht ja gar keinen Sinn…
Verfasst am: 16.03.2020 16:02
Rauchfrei-Lotse
rauchfrei-lotse-meikel
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"... Abstand von einander halten...."

Lasst uns positive Energie tanken...

Liebe Nadja,
interessant fand ich die Aussage von einem Amtsträger, gestern, der die dringende Empfehlung aussprach, "alle sozialen Kontakte physikalischer Art nach Möglichkeit zu vermeiden."
Den merke ich mir, wenn ich mal in eine Flirt-Situation (etwas, das ich üüberhaupt nicht kann: flirten!) komme. Meinem Gegenüber einfach mal mitzuteilen, dass ich mir mit ihr durchaus einen sozialen Kontakt physikalischer Art vorstellen könnte. icon_rolleyes.gif

Dir und allen Lesern deiner Seite eine gute, weil gesunde Woche...


Dein Meikel
Verfasst am: 17.03.2020 09:12
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Sei der MITTELPUNKT DEINER WELT - versuche nicht ständig es allen recht machen zu wollen.
Sei nicht egoistisch, aber achte darauf, dass es Dir gut geht!


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Verfasst am: 18.03.2020 07:36
Linaaaaaaa
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Guten Morgen Welt!


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Ich wünsche euch Kraft um die Angst in jetziger Zeit zu besiegen.

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Verfasst am: 21.03.2020 20:10
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Was ich dir wünsche

Ich wünsch dir ein Auge, die Wunder zu sehn
Ein hörendes Ohr, um das Wort zu verstehn
Ich wünsch dir den Mut, deine Meinung zu sagen
Den Vorsatz, zu leiden, ohne zu klagen

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Ich wünsch dir den Blick für ein trauriges Herz
Den Wunsch, zu lindern des anderen Schmerz
Ich wünsch dir das Licht, das dein Leben erhellt
Den Freund, der dir folgt bis ans Ende der Welt

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Ich wünsch dir Gedanken, die positiv stimmen
Die Ausdauer, gegen den Strom zu schwimmen
Ich wünsch dir den Stolz, deinen Kopf zu erheben
Den Willen, auch anderen Chancen zu geben

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Ich wünsch dir die Einsicht, keinen Streit zu entfachen
Die Weisheit, auch über dich selber zu lachen
Ich wünsch dir Geduld, den Schmerz zu begreifen
Festigkeit, nicht an dir selber zu zweifeln

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Ich wünsch dir die Größe, dem Feind zu vergeben
Die Kraft, gegen Unrecht die Stimm zu erheben
Ich wünsch dir ein Herz, das für dich allein schlägt
Den Helfer, der gerne die Last für dich trägt

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Ich wünsch dir den Mut, zu deinem Worte zu stehn
Die Stärke, auch Streit aus dem Wege zu gehn
Ich wünsch dir die Freude des gütigen Gebens
Die Frage stets nach dem Sinn des Lebens

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Ich wünsch dir Erfolg für deine Pläne allzeit
Die Kunst, dich zu freuen für den Rest deiner Zeit
Ich wünsch dir den Engel, der über dich wacht
Die Hand, die dich führt durch das Dunkel der Nacht


© Jutta Schulte
Verfasst am: 22.03.2020 15:20
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Das große Ganze
von Katharina Thor / Nicolas Prizzotti

Erfüllt von der Zuversicht,
dass die Welt in einem großen sinnvollen
Zusammenhang steht,
jeder seinen Platz in einer Gemeinschaft hat.

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Glauben, dass alles Gute tief in uns begründet liegt,
und alles Schlechte, alle Fehlschläge notwendig sind, um uns
weiterzuentwickeln.

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Das Leben und die anderen gelten lassen, wie sie eben sind.
Die Dinge in die Hand nehmen und darauf vertrauen,
dass alles gut wird.



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heart.png
Verfasst am: 23.03.2020 07:50
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Das Leben ist eine
Herausforderung..... begegne ihr.
Das Leben ist ein Geschenk nimm es an.
Das Leben ist ein Abenteuer.....wage es.
Das Leben ist Kummer....überwinde ihn.
Das Leben ist eine Tragödie.....tritt ihr entgegen.
Das Leben ist eine Pflicht.....erfülle sie.
Das Leben ist ein Spiel.....beteilige dich an ihm.
Das Leben ist ein Geheimnis.....Iüfte es.
Das Leben ist ein Lied.....singe es.
Das Leben ist eine Gelegenheit.....ergreife sie.
Das Leben ist eine Reise.....mache sie bis zu Ende.
Das Leben ist einVersprechen..... halte es.
Das Leben ist Schönheit.....preise sie.
Das Leben ist ein Kampf.....stelle dich ihm.
Das Leben ist ein Ziel.....erreiche es.
Das Leben ist ein Rätsel.....Iöse es.

Autor: unbekannt

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Verfasst am: 24.03.2020 06:32
Linaaaaaaa
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Es geht nicht? Es muss!

Du bist, was du kannst.

Du kannst nicht?

Das geht nicht.

Du musst!


Wer bist du sonst?

Also lerne!

So viel wie nur geht!

Genug ist nie genug!

Du willst nicht?

Das geht nicht.

Du musst!


Wieso?

Das frage nicht.

Mach einfach

und begnüge dich damit.

Das machst du nicht?

Das geht nicht.

Du musst!



Du meinst, du kannst nichts?

Dann lerne es!

Beschäftige dich nicht anderwärtig!

Arbeite nur noch daran und übe!

Du kannst immer noch nichts?

Das geht nicht.

Du musst!



Wo führt das sonst mit dir hin?

Erbring deine Leistung.

Nur die zählt.

Du passt sonst nicht ins System.

Du schaffst es nicht?

Das geht nicht.

Du musst!



Du denkst, du wirst besser?

Das reicht nicht.

Du musst besser sein.

So wie alle.

Das bist du nicht?

Das geht nicht.

Du musst!



Du gibst auf?

Dann wirst du es nie schaffen.

Nie zu etwas bringen.

Du bist schwach.

Das glaubst du nicht?

Das geht nicht.

Du musst!



Was passiert jetzt mit dir?

Das System lässt dich fallen.

Kritisiert nicht mehr.

Hilft nicht mehr.

Es hat genug von dir.

Das geht nicht?

Es muss!



Und jetzt?

Ich leiste meinen Teil.

Aber auf meine Art.

Ich arbeite.

Aber auf meine Art.

Ich denke.

Aber auf meine Art.



Euch passt das nicht?

Das geht nicht.

Es muss!

Denn meine Leistung

ist GENUG!


Und das werden die Tage viele unter uns lernen müssen, was genug bedeutet und was ein Mensch tatsächlich braucht... Liebe heart.png Fürsorge heart.png usw..
Verfasst am: 24.03.2020 17:51
Linaaaaaaa
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Das Gefühl
von Tamina Koren

Die ersten Sonnenstrahlen, die durch das Fenster hereinfielen, umspielten sanft ihre Nase und lockten sie allmählich aus ihrem traumlosen Schlaf. Sie erwachte mit einer Unruhe, die sie schon seit mehreren Tagen begleitete.

Seufzend wand sie sich zur Seite und erblickte das noch ruhende Gesicht ihres Mannes – so wie an jedem Tag der letzten zwanzig Jahre.

Noch etwas ermattet schlug sie die Decke zurück und verließ das Bett. Auf Zehenspitzen tapsend spähte sie in das Zimmer ihrer beiden Kinder. Es war alles ruhig.

Leise zog sie die Türe wieder zu und blieb mitten im Flur stehen. Ihre Füße erschienen ihr mit einem Mal so unerträglich schwer. Sie spürte das kühle Holz des Parkettbodens unter sich, den ihr Mann beim Bau dieses Hauses so stolz verlegt hatte. Sie dachte an die kleinen nackten Füße ihrer Söhne, die über diesen Parkettboden liefen. Lachend. Weinend. Schreiend.

Sie dachte an sich selbst, hier auf diesem Parkettboden stehend, umringt von all den Bilder. Den eingefangenen Momenten, die sie mit diesen drei Menschen erlebt hatte. Sie fragte sich, weshalb diese vier Wände, diese drei Menschen, die sie so sehr liebte, solch eine Leere in ihr schufen. Dieses Leben hatte sie mit aufgebaut. Teil für Teil, Stück für Stück. War es nicht das, was sie immer wollte?

Endlich entkam sie der lähmenden Bewegungslosigkeit und fand ihren Weg in die Küche. Sie entnahm der Kredenz eine Tasse und platzierte sie unter der Kaffeemaschine. Sie war ihr der liebste Teil der Wohnung. Seit über zwanzig Jahren besaß sie das gute Stück, das sie damals bei einem kleinen Straßenhändler in Indien entdeckt hatte.

Die Tasse mit den Händen umschlungen saß sie am Fenster. In der Nähe kündigten ein paar Vögel mit ihrem hellen Gesang einen neuen Tag an und mit der aufsteigenden Sonne wuchs auch ihre Unruhe. Ihr Blick glitt durch die Küche und blieb an einem Foto hängen, das an der Wand hing. Es zeigte ein kleines Häuschen aus Bambus, umgeben von Zitronenbäumen. Und es zeigte sie – glücklich. Es wurde in Indien aufgenommen. Damals schien der Horizont unendlich, ihrem Leben keine Grenzen gesetzt. Damals hatte sie noch Träume. Hat sie geträumt. Hat sie gelebt. Warum hat sie aufgehört?

Sie wusste nicht, was es letztlich ausgelöst hatte - was sie dazu veranlasst hatte aufzustehen. War es das Bild? Das Verlangen nach mehr, nach etwas anderem?

Sie wusste nur eines. Jetzt endlich wusste sie es. Sie wusste, dass das nicht genug war. Und in diesem Moment, in dem sie das erkannte - in dem sie erkannte, dass das nicht genug war, dass das nicht ihr Leben war - da wusste sie, dass sie es schon lange gewusst hatte. Und sie spürte es. Sie konnte spüren, wie die Unruhe langsam kleiner wurde. Schrumpfte. Sich zusammenzog. Und verschwand. Sie konnte spüren wie sich an ihrer Stelle etwas anderes entfaltete. Ein Gefühl, das sie schon seit Jahren nicht gefühlt hatte. Ein Gefühl, von dem sie dachte, sie hätte es schon lange verloren.

Freiheit.

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Verfasst am: 25.03.2020 07:22
Linaaaaaaa
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Guten Morgen Welt!

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Verfasst am: 26.03.2020 14:37
besuchvomklabauteraki
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Hallo liebe Nadja rose.gif,
Dir auch alles Gute Bleibt Gesund so weit Möglich . LG Hans
Verfasst am: 28.03.2020 09:17
Linaaaaaaa
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Die Macht der Gedanken – diese Erkenntnis verändert dein Leben

Kennst du die Macht der Gedanken? Wir neigen dazu, zu glauben, dass wir immer „richtig“ über eine Sache denken und das es auch nur einen Weg gibt darüber zu denken, nämlich so, wie wir es gerade tun. Und wir glauben, dass wir keinen Einfluss auf unsere Gefühle hätten.

Beides stimmt so nicht. Und wenn du mir 8 Minuten schenkst, verrate ich dir etwas über die Macht der Gedanken, das dein Wohlbefinden und deine sozialen Beziehungen für immer deutlich verbessern kann.

Wieso du dich so fühlst, wie du dich fühlst
Die Macht der Gedanken - GlücksdetetktivWarum glaubst du, fühlst du dich so, wie du dich fühlst?

Wahrscheinlich weil eine Situation eben blöd war oder ein bestimmter Mensch dich einfach zur Weißglut treibt, oder?

Du glaubst, dass deine Emotionen durch die Umstände oder durch andere Menschen verursacht werden. Und du kannst nicht anders als mit Wut, Trauer oder Angst zu reagieren…

Das denken wir erstmal alle.

Aber es ist falsch. Komplett falsch.

Unsere Gefühle entstehen als Folge unserer Gedanken.

Positive Gedanken erzeugen positive Gefühle. Negative Gedanken erzeugen negative Gefühle.

Das ist die Macht der Gedanken.

Klingt ganz schön banal, oder?

Aber es ist so.

Deine Gedanken bestimmen wie du dich fühlst. Das Problem ist nur, dass wir unsere Gedanken meist nicht unter Kontrolle haben. Und deswegen ist die Sache dann doch wieder gar nicht so einfach, wie es jetzt scheint.

Aber von Anfang…

Der Kreislauf ist der folgende:

Situation: am Anfang steht die Situation oder Person.
Gedanken: du entwickelst Gedanken zu der Situation/Person; bewertest, interpretierst sie.
Gefühle: je nachdem, zu welcher Bewertung du kommst, löst das bestimmte Gefühle in dir aus.
Von hier aus können deine Gefühle weitere gefärbte Gedanken auslösen und diese wiederum weitere Gefühle erzeugen.

An diesem Punkt ist es also schon zu spät. Du befindest dich mitten in der Trauer, Verzweiflung oder Wut und kannst schlecht noch einmal davon abstrahieren.

D.h. wenn du die erste Reaktion, nämlich die initialen Gedanken auf eine Situation nicht unter Kontrolle hast, bestimmen deine Gefühle den weiteren Verlauf.

Und dann passiert, was wir alle immer von Anfang an glauben wollen: das wir nicht mehr in der Lage sind anders zu fühlen oder zu denken, weil wir einfach wütend, traurig, verletzt sind.

Die Macht der Gedanken: Eine Situation – drei Reaktionen
Ein Beispiel:

Die Macht der Gedanken - GlücksdetetktivWenn mir mein bester Freund erzählt, dass er sich neu in seine Freundin verliebt hat, kann das folgende Gefühle bei mir hervorrufen:

Ich freue mich!
Ich werde wütend!
Ich bin traurig und verletzt!
Wieso so viele und so unterschiedliche Emotionen?

Ich verspreche dir, alle drei Reaktionen sind völlig nachvollziehbar, wenn du die entsprechenden Gedanken kennst. Also, wie lauten die Gedanken, die diese Gefühle in mir hervorrufen?

Ach ist das schön! Endlich hat er einen Entschluss gefasst und muss sich nicht mehr so mit der Entscheidung quälen. Und meine intensive Beratung in den letzten Monaten hat garantiert dazu beigetragen. Ich konnte ihm also helfen…. Jetzt kann er endlich wieder rundum glücklich sein und ich bekomme einen positiven, fröhlichen Freund, mit dem ich mal über was Anderes reden kann als nur über Krisen und Stress.

Freude!

Das kann ja wohl nicht wahr sein. Jetzt hab ich mir die ganzen Monate angehört, wie schlecht es ihm geht und wie unzufrieden er ist und jetzt geht er wieder zu ihr zurück? Und ich war die ganze Zeit für ihn da und habe ihn aufgefangen, wenn sie sich mal wieder gestritten haben. Und was hab ich jetzt davon? Jetzt werden sie wieder ein Herz und eine Seele und verbringen ein Kuschelabend nach dem nächsten miteinander und ich kann sehen wo ich bleibe. Und das nach allem, was ich für ihn gemacht habe…

Ärger/Wut!

Sie kommen also wieder zusammen… Hmm. Was, wenn er mich jetzt nicht mehr braucht? Jetzt kann er schließlich wieder alles mit seiner Freundin besprechen, was er vorher mit mir besprochen hat? Und was, wenn er jetzt wieder am liebsten Tag und Nacht mit ihr verbringen will, anstatt mit mir? Ich will ihn nicht verlieren. Ich brauche ihn doch…. Aber jetzt bin ich einfach nicht mehr die wichtigste Person für ihn. Ich werde damit klarkommen müssen, dass es zwischen uns nie wieder so sein wird, wie es mal war.

Trauer!

Kannst du das nachvollziehen? Schon, oder?

Alles völlig verständlich, wenn man weiß, was im Kopf desjenigen vorgeht.

Und da kommen wir auch schon zum nächsten Problem, das dieser Vorgang uns beschert.

Vergiss die Wahrheit: beide haben Recht
Stell dir vor, du redest jetzt mit diesem, deinem besten Freund darüber.

Dein bester Freund hat womöglich den ersten Ansatz im Kopf und freut sich über beide Ohren. Du aber glaubst ihn für immer verloren zu haben und bist tottraurig.

Was nun?

Die Macht der Gedanken - GlücksdetetktivHöchstwahrscheinlich werdet ihr völlig aneinander vorbeireden. Seine Freude wird dich nur noch trauriger machen, weil er nicht sieht, wie sich zwischen euch dadurch alles verändert hat. Gleichzeitig macht ihn deine Trauer vielleicht wütend, weil er überhaupt nicht verstehen kann, wieso du dich nicht für ihn freuen kannst.

Streit ist vorprogrammiert.

Und wenn ihr nicht aufpasst, schaukelt ihr euch so nur immer weiter hoch und verharrt doch stur auf euren Positionen, weil ihr die Macht der Gedanken erneut vergessen habt.

Das ist nämlich der zweite Fehler, den wir allzu häufig begehen.

Wir glauben, dass wir die alleinige Wahrheit gepachtet haben.

Wenn wir vergessen, dass ein und dieselbe Situation vollkommen unterschiedlich interpretiert werden kann, vergessen wir auch, dass das, was wir denken, nicht notwendigerweise der Wahrheit entsprechen muss.

Dieselbe Situation kann bei zwei Menschen völlig unterschiedliche Reaktionen auslösen, weil diese Menschen zu unterschiedlichen Bewertungen gekommen sind.

Deswegen wundert man sich im Streit so häufig, wie der andere auf diese Weise reagieren kann, weil man selbst zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen ist.

Die Bewertungen an sich können dabei sogar völlig falsch sein. Wir können mit dem, was wir denken, auch komplett danebenliegen und uns etwas „zusammenschustern“.

Die Macht der Gedanken - GlücksdetetktivDeswegen bringt es dich in einem Streit nie weiter, zu überlegen, wer Recht hat. Ihr habt beide Recht, weil beide eure Emotionen Sinn ergeben, wenn ihr eure Gedanken dazu offenlegt.

Und das ist das Beste, was ihr in dieser Situation machen könnt: Erklärt euch, wie ihr darüber denkt und wie ihr euch deswegen fühlt. Und akzeptiert, dass der andere vielleicht eine andere Erklärung gefunden hat. Eine Erklärung, die nicht weniger falsch oder richtig ist als die eigene.

Also…

Wenn du das nächste Mal mit jemandem streitest oder tagelang in einer bestimmten Emotion feststeckst und nicht weiterkommst, dann überlege dir ganz genau, welche Gedanken dich dahin geführt haben zu fühlen, was du fühlst.

Und dann überlege dir, ob es nicht noch andere Erklärungsmöglichkeiten geben könnte.

Wenn man dieses Prinzip erstmal verstanden hat und die Macht der Gedanken kennt, kann man damit auch sehr viel Sinnvolles anstellen….

Wenn du meinst, andere sollten auch über die Macht der Gedanken Bescheid wissen, dann teile diesen Beitrag mit deinen Freunden und Kollegen.

von Katharina Tempel

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Verfasst am: 28.03.2020 10:33
Zeiter
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Vielen Dank für deinen Besuch NadjaSmile_Umarmung.gif

Die Sonne scheint ,eigentlich ein tolles Wochenende...wenn..
Bleib Gesund und trotzdem sollst Du das Wochenende geniessenicon_smile.gif

Sonnige Grüsse

MartinSmile_Umarmung.gif
Verfasst am: 28.03.2020 19:02
Taurita
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Smile_Umarmung.gif heart.png

pass auf dich auf..... die Macht der Gedanken..... hat irgendwie auch was.

liebs Griessli Taurita
Verfasst am: 28.03.2020 21:10
Linaaaaaaa
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Hallo ihr Lieben!

Habe heute meine Postkarten Zitate Box bekommen.

Wer Lust hat eine Karte von mir geschickt zu bekommen.... gerne könnt ihr mir die Anschrift
als private Nachricht schicken. Lösche die natürlich dann sofort nach dem verschicken icon_lol.gif

von hermannscherer.com

* Das Problem ist, daß sie glauben keine Probleme im Leben haben zu dürfen.
* Viel wichtiger als Zeugnis, Abitur oder Diplom ist ein Leben, das dem heart.png folgt, statt einem Lehrplan.
* Wir merken erst am Ende, dass wir am Anfang schon zu viel Zeit verloren haben.
* Nur wer loslässt, hat zwei Hände frei
* Bei jeder Abzweigung beginnt die Straße von vorn
* Im Moment unserer größten Schwäche liegt unsere größte Stärke verborgen
* Sorgen sind der negative Gebrauch unserer kreativen Vorstellungskraft
* Es geht nicht darum glücklich zu werden, sondern zu sein
* Die Zerstörung ist notwendig, damit sich neues entfalten kann und ist nicht etwa ein Systemfehler

In diesem Sinne fühlt euch warmherzig Smile_Umarmung.gif

heart.png

sun-2.png

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.2020 um 21:10.]
Verfasst am: 30.03.2020 10:59
frido
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Liebe Nadja,Smile_Umarmung.gif

es ist schön, dass du an mich gedacht hast. Du weißt, wie sehr ich Überraschungen und kleine Geschenke liebe!icon_biggrin.gif

In Zeiten wie diesen, wird uns doch bewusst,
dass es die kleinen Dinge im Leben sind, die uns Freude machen.

So vieles, von dem wir geglaubt haben, dass es unglaublich wichtig ist, ist jetzt in den Hintergrund gerückt.

Ich denke natürlich an die Menschen, die krank sind und leiden oder gar sterben müssen.

Da wird mir sehr bewusst, wie gut es mir geht. Auch und trotzdem mein Leben im Moment so eingeschränkt ist.

So....jetzt hab ich dir ein wenig von meinen Gedanken erzählticon_biggrin.gif

Mehr verrate ich aber nicht!

Schließlich muss ich einige Geheimnisse für mich behalten Riesengrinser.gif

Pass gut auf dich und deine Lieben auf.

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Liebe Grüße
Herta
Verfasst am: 31.03.2020 13:41
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Was uns am inneren Frieden hindern kann

Unruhige Gedanken und aufgewühlte Emotionen können uns daran hindern, inneren Frieden zu empfinden. Dies kann eintreten bei aktuellen Ereignissen und Situationen, die vorübergehender Natur sind. Schwieriger ist es, wenn langfristige Ziele und Erwartungen nicht erfüllt werden, und man gegen ein grundsätzlicheres Schicksal ankämpft, was man gerne anderes haben möchte.

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Man kann aber auch an der gegenwärtigen Situation festhalten wollen und wünschen, dass sie immer so bleibt, d.h. sich gegen Veränderungen sträuben. Oder man lebt gedanklich zu sehr in der Vergangenheit oder in der Zukunft, und vermeidet so das im Jetzt leben, so dass man eigentlich gar nicht “da” ist. Wenn man in dieser Form nicht da ist, lebt man unbewusst und kann demzufolge gar keinen inneren Frieden empfinden.

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Insbesondere den Perfektionisten unter uns kann es passieren, dass niemals ein innerer Zustand des Friedens einkehrt, da es wohl sehr selten vorkommt, dass alles perfekt ist. Wünsche können es sein, die – kaum erfüllt – neue Wünsche zum Leben erwecken. Auf diesen Zustand hin zu arbeiten, bis „alles gut“ ist, bedingt, dass alles andere zu einem vorübergehenden Unruhezustand wird, den es zu überbrücken gilt, bis das Ziel erreicht ist. Doch auf ein erreichtes Ziel folgen weitere Ziele – der Unruhezustand hört für Perfektionisten nur schwer auf. Eine Herausforderung und Lebenskunst zugleich ist es in diesem Fall, die Unvollkommenheiten des Lebens zu akzeptieren.

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Innerer Frieden durch Annehmen von dem, was ist
Innerer Widerstand gegen das, was ist, und somit unerfüllte Erwartungen, erzeugen inneres Leid. Anzukämpfen gegen die Umstände, wie sie nun einmal sind, ein Nicht-Akzeptieren-Können des Gegenwärtigen, kann den inneren Frieden unmöglich machen. Sich gegen das eigene Schicksal zu stellen kann bedeuten, sich nicht im Fluss des Lebens zu befinden.
Ist es wirklich notwendig, sich gegen die äußeren Umstände zu sperren?

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Wie funktioniert das Annehmen dessen, was gerade ist, um zu inneren Frieden gelangen zu können?

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Ein gewisser Eigen-Sinn kann manchmal notwendig sein, um seine Ziele erreichen zu können. Hier ist jedoch die Rede von einem eher zwanghaften Widerstand gegen die aktuellen Umstände, einem Festhalten an unrealistischen Erwartungen, die uns das Leben einfach nicht bieten will. Im Grunde machen wir uns damit das Leben selbst schwer.

Wünsche können sich erfüllen, müssen aber nicht. Doch was ist, wenn aus einem Wunsch ein Zwang wird?

Es kann eine Angst zugrunde liegen, vielleicht die Angst, etwas Wichtiges oder Grundsätzliches im Leben zu verpassen, wenn sich genau diese eine Sache nicht so erfüllt, wie wir es uns vorstellen. Ein erster Schritt heraus aus diesem Zwang könnte vielleicht sein, zunächst einmal innezuhalten und die eigene Angst anzunehmen. Auch ein Gang zur Psychologin, zum Psychologen wäre denkbar, um sich beim Finden von Auswegen extern, von einem unabhängigen und wohlwollenden Standpunkt aus, unterstützen zu lassen.


Geh deinen Weg ohne Eile und Hast, und suche den Frieden in dir selbst zu finden.

Wenn es dir möglich ist, versuche den anderen zu verstehen.

Sag ihm die Wahrheit, ruhig und besonnen.

Höre ihm zu, auch wenn er gleichgültig und unwissend ist, denn auch er hat seine Sorgen. Egal ob er noch jung und aggressiv, oder ob er schon alt und müde ist.

Wenn du Dich mit all den anderen vergleichst, wirst du feststellen, du lebst unter Menschen, die entweder größer oder kleiner, besser oder schlechter sind als du selbst.

Sei stolz auf deinen Erfolg und denke auch an deine Karriere.
Aber bleibe bescheiden, denn das Schicksal kann sich jederzeit wenden. Sei vorsichtig in deinen Geschäften, denn die Welt ist voller List und Tücke. Aber lass dich trotz allem nicht von deinem Weg ablenken.

Viele Leute reden von hohen Idealen, und überall wird Heldenmut angepriesen. Bleibe du selber und heuchle nicht Mitgefühl. Steh der Liebe nicht zynisch gegenüber, denn sie ist das Einzige, was wahr und unvergänglich ist.

Sei dankbar über jedes Jahr, das du erleben darfst, auch wenn mit jedem Tag ein Stück deiner Jugend entschwindet. Bereite dich auf den Augenblick vor, an dem etwas Unvorhergesehenes in dein Leben tritt, aber zerstöre dich selbst nicht aus Angst vor der Einsamkeit. Sei immer so, dass du vor dir selbst bestehen kannst.

Du hast ein Recht, auf der Welt zu sein, genau wie die Blume die blüht und wie ein Stern in der Nacht. Doch auf dieser Welt lebst du nicht allein, hast du schon irgendwann einmal darüber nachgedacht?

Darum schließe Frieden mit Gott, wo immer er dir auch begegnet. Ganz gleich, was das Leben dir auch an Schwierigkeiten auferlegt. Lass nicht durch Lug und Trug deine Ideale zerbrechen.

Die Welt ist immer noch schön. Versuche, auf ihr zu leben und glücklich zu werden.


Max Ehrmann


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[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 31.03.2020 um 13:43.]
Verfasst am: 03.04.2020 06:36
VenezianischerKarneval
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Liebe Nadja Smile_Umarmung.gif,
danke, dass du treue Seele immer mal wieder bei mir vorbeischneist!
Wenn ich gerade etwas brauche, was mich aufbaut, flattere ich in dein Wohnzimmer, da findet sich immer was.
Deshalb trinke ich heute sehr gerne meinen Morgenkaffee
coffee.pngcoffee.png mit dir.
Und wenn da jemand denkt: Schöne Worte...
....wir beide wissen, der Weg ist das Ziel
Gerade höre ich im Radio, ein Mitarbeiter aus einem betroffenen AH in Köln wurde mit Hinweis auf seinen Arbeitsplatz der Zutritt in ein Lebensmittelgeschäft verwehrt
....Ja, geht's noch?
Komm gut durch diese schwere Zeit mit deiner family, Nadja, bleibt gesund und munter, dies wünscht
die butterfly.gifClaudiabutterfly.gif
Verfasst am: 04.04.2020 20:59
Gaby60
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Liebe NadjaSmile_Umarmung.gif
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Herzlichen Glückwunsch
zu deinen Beneidenswerte 1555 rauchfreien Tage
flower.pngsun.gif

Ich wünsche dir ein schönes sonniges Wochenende
Pass auf dich und deine Lieben auf und bleibt gesund
Liebe Grüße Gaby