Eigentlich frei.... Und uneigentlich?


Verfasst am: 14.02.2020 18:11
besuchvomklabauteraki
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Hallo Zusammen ,
Da ich schon eine Weille hier bin und auch viele Kommen und gehen sah Möchte ich eine zwei worte dazu schreiben .... Jeder Ist Anders Vom Körper von seine Pyche her jeder hat auch andere Vorstellungen vom Entzug .
Einige sagten ich machs für's Kind -den Mann oder ... Richtig ist man macht es für Sich, Und gut ist es Wenn man noch keine Körperlichen Einschränkungen hat was ich jedem nur Wünschen kann .
Aber selbst wenn es so ist das man Krank Geworden ist gibt es nur einen Weg man sollte nicht Weiter Rauchen .
Klar könnte man sagen jetzt ist es doch eh Gleich Verrecken wirst du so oder so .. Stimmt nur die Frage ist doch Wie ...
Jeder der mich ein wenig kennt hier weis Ja der Hans Hat COPD und steht nicht am Anfang der Krankheit .Nun ich Kann sagen das ich Gut und Gerne wo bei Gerne nicht ganz Richtig ist aber es schriebt sich halt besser Weit über 55 Jahre Geraucht habe eben wie andere auch. Und Treffen das ist so es Trifft immer nur die Anderen nicht einen selbst !
Ja Mit so Blauen Augen geht man durchs Leben und Glaubt man auch noch so was ....
Später wenn man was Merkt ist es Meisst zu spät die Kranheit ist da und NICHT Umkehrbar ....
Aber es geht mir viel Besser als wenn ich noch Rauchen würde ,Das man das Krankheitsbild nicht mehr ändern kann damit muss man Leben aber das was man ändern kann sollte man tun und das auch mit allem Nachdruck .
Es Gibt immer mal liebe mitmenschen hier die Schaffen es , ja wie soll ich sagen Leichter -Einfacher -Besser ihren Entzug ,Meiner war nicht so Er Was Sehr Hart und Schwer und nicht nur Körperlich sonder oft auch Pychischer weise .
Man setzt sich auseinander stellt alles in Frage was aber nicht aus einem Selbst kommt sonder Gedanken die aus der Sucht geboren wurden .....
Über 55 Jahre Geraucht und wann wurde es Besser ? nach ca. 300 Tagen Warum so Lange gebraucht ? Wie so Lange ? -Ich habe Lange Geraucht was sind da 300 Tage und ab jetzt bin ich Frei wenn ich Achtsam bin ...
300 Tage im Leben eines Rauches b.z.w eines Ex Rauchers sind ein Trpfen auf dem Heissen Stein oder seh ich das Falsch ? Ihr lieben Habt Geduld ,Es Wird Besser werden und wenn es 400 oder Mehr tage kostet was solls es Wartet die Rauchfreiheit . Es ist wie in der Schule einigen Wenigen Fällt der Stoff was Leichter so wie vielleicht hier auch .
Schön Für Die aber es Brigt auch Gefahren und zwar ...Man könnte ja mal Eine ... ich kann ja Wieder aufhören war ja nicht so schlimm... Eben der Mensch schaut von oben auf seine Sucht herrab und Wundert sich das es beim Zweiten mal nicht mehr so Einfach mal eben ist .

Seit immer auf der Hut immer das soll mein Tipp sein Helft euch so gut ihr könnt Greift euch unter die Arme und Stärkt einander . Und Denen den es Gar so Leicht Fällt den Sage ich keiner Kommt ohne Prüfung in die Rauchfreiheit .Wie oder was das für Prüfungen sind ? Wer weiss das schon das Leben hält viel für uns bereit ,Und was Heute noch machbar war lässt uns Morgen wieder an der kippe ziehn .Ich Wünsche Euch und Mir viel Kraft zum Weiter machen ... VG Hans
Verfasst am: 14.02.2020 18:15
Kleineshaus
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Genau so ist es Hans!
Toll,dein Beitrag!
LG
Verfasst am: 14.02.2020 18:20
Neveragain
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Danke für dieses Post, Hans!
Verfasst am: 14.02.2020 18:43
PrinzRalf
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Britta,

es gibt Leute die jahrzentelang geraucht haben, aufgehört haben und null Probleme haben. Davon sind einige hier, aber nur einige. Die meisten müssen ab und zu kämpfen, aber es wird immer besser. Bei mir es damals nach 1 Jahr undenkbar jemals wieder zu rauchen. Nur blöd das ich nach 4 1/2 Jahren wieder angefangen habe. Aber das ist eine andere Geschichte.

LG Ralf
Verfasst am: 14.02.2020 18:59
Herbstmeise
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Danke lieber Hans für Deine Worte!
Mein asbachuraltet Vater hatte eine geleugnete Copd. Er hatte es ignoriert, dass nur der Rauchstop einen mildern Verlauf möglich macht. Nun, er erreichte mehr als 90 Jahre. Mit Zigaretten. Für mich ein Vorbild. Abschreckenderweise.
Ich würde mir wünschen, dass Deine Worte bei jeder Anmeldung hier im Forum erscheinen und erst weggeklickt werden müssen, damit sie immer bei Bedarf greifbar sind.
Ganz viel Luft wünsche ich jedem.
Liebe Grüße Herbstmeise
Verfasst am: 14.02.2020 19:20
besuchvomklabauteraki
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Nun Hab Lieben Dank für Deine Lieben Worte ,Liebe Britta.
Ja sicher Gibt es immer Menschen also Mitmenschen die Rauchen und hab nix ganz klar ich kennte kannte auch einige . Ein paar sind schon Tot und andere Wiederum Leben noch bekommen das aber nicht mehr so mit ....
Nun COPD kommt nicht Alleine Nur vom Rauchen es sind Meisst Mehere Faktor dafür Zuständig .
Ich hatte einen Sehr Staubigen Arbeitsplatz Schleifer und Poliere in den 60gern und 70 gern ein Gefragter Job im Akkord die Teile Schleifen und Polieren klar gabs Absauggungen ist aber wie bei uns zu Hause es Gibt gute Staubsauer und weniger Gute ....Und jeder Will oder muss Sparen und manche Saugstauber icon_smile.gif sind das Geld nicht Wert.
Also man Atmet sehr sehr viel Ein und man kann es nicht ändern und wenn du Jung bist Denkst du nicht Drüber nach ist Einfach so . Später kommt der Kellner und Möchte die Rechnung bezahlt haben, bei mir war er schon ....
Also Euch alles Gute und Frohen Mutes denn es Wird besser bestimmt man muss nur Durchhalten ok. VG Hans
Verfasst am: 14.02.2020 21:57
Midgard
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Das kann ja nur mal wieder mein VETO herausfordern....

Ich sage NEIN!!! NICHT die Wenigen habens leicht mit dem Aufhören.... Auch wenn die, die sich pausenlos quälen oder sich gequält haben, das GERNE glauben wollen...

Die MEISTEN hören einfach auf und gut ist!!!! Die vielen vielen Fälle in meinem Bekannten/Verwandtenkreis, die einfach so aufhörten und NIE WIEDER einen Zug nahmen ist ellenlang.... Ich gehöre letztlich dazu!!! Auch WENN ich 40 Jahre dazu gebraucht habe.... icon_lol.gif

Ich gebe zu, in DIESEM Forum finden sich natürlich viele, die ihre Probs mit dem Aufhören haben. Aber das ist nur hier und deswegen gibt's dieses Forum ja auch...

Ich finde aber weiterhin, dass es ein FEHLER ist, den Aufhörwilligen von vornherein zu suggerieren, dass sie "durch die Hölle gehen werden".... Dass sie brennen werden im Fegefeuer.... Huuuuuuuhh….Ohne Scheiß Schokoeis....icon_lol.gificon_lol.gificon_lol.gif

Bangemachen gilt nicht!!! Wer die richtige Einstellung, gepaart mit dem dazugehörigen Willen mitbringt, ist SAVE!!! Und... Bevor ich JEMALS wieder nen Scheißstengel inhalieren würde, würde ich mir lieber die Lunge rausreißen….

Allen ein SCHÖNES Wochenende!!!
Verfasst am: 14.02.2020 22:31
PrinzRalf
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Ist aber auch empfindenssache. Ich habe ein halbes Leben lang bei einer Krankenversicherung gearbeitet. So einfach ist es eben nicht. Von 1000 Leuten die aufgehört haben sind nach 1 Jahr max. noch 100 rauchfrei. Ich selber kann es nicht sagen, ich habe keine 1000 Leute im Bekanntenkreis . Aber Uwe, das kann schon sein in diesem Forum, hier sind ja auch jüngere Leute, die es garantiert irgendwann schaffen. Du brauchtest ja auch 40 Jahre rauchen um festzustellen das es eine Drecksdroge ist. Diese Erkenntnis bekommen irgendwan alle mal, die einen früher, die anderen später. Aber ist klasse das es so ein Forum gibt.
Verfasst am: 14.02.2020 23:15
Fatamorgana67
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Hallo zusammen,

ich finde wenn man bestmöglich informiert und dadurch gut motiviert ist, der Rauchstopp gut zu schaffen ist. Ich kenne auch drei ehemalige extrem starke Raucher, die keine Probleme mit dem Aufhören hatten und auch heute noch nicht mehr rauchen.

Nach meiner Erfahrung quält man sich wenn man den Zigaretten nach trauert und man meint etwas aufgegeben zu haben.

Schönes Wochenendebutterfly.gif
Gabi
Verfasst am: 15.02.2020 00:01
Midgard
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Hey.... Ich hatte im letzten Jahr 2 oder 3 Träume, in denen ich quarzte.... BIN ICH JETZT RÜCKFALLGEFÄHRDET?????icon_lol.gificon_lol.gificon_lol.gificon_lol.gif Einfach nur Gelächter über so viel Einfalt.... Das waren doch keine ALPTRÄUME.....

Fantasy... Hey Bro alles ist SCHÖN!!!!! Ich halte hier die Stellung und das ganz ungeniert.... Gibt zu viele hier, die ich nicht durch Abwesenheit enttäuschen mag.... icon_razz.gif
Verfasst am: 15.02.2020 00:03
Neveragain
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??????
Watt denn nu wedder??? icon_eek.gif

Wieso auf irgend ne Seite stellen?
Gaaaaaanz ruhig....

Gegen die Geschichte von Hans kann doch nicht argumentiert werden.
Das ist seine!!!

Der Mensch ist ein vielfältiges Wesen.
Klar hilft mir meine innere Einstellung zum Rauchen für s Nichtmehrrauchen.
Leider ist es zumindest bei mir so, dass es Tage gibt, an denen in meiner Neuverdrahtung des Gehirns wohl ein Kurzschluss steckt, und dann geht es mir blöd.
Darf das nicht sein?
Ich finde schon.
Mein Hirn ist 40 Jahre anders programmiert gewesen, da kann die neue Technik ruhig mal ruckeln.

Und den ganz frisch Aufhörwilligen zu suggerieren, einmal nachgedacht und begriffen heißt grundsätzlich der Drops ist gelutscht, finde ich auch gewagt.
Was machen die, wenn es nicht so ganz problemlos klappen sollte?
Da traut sich ja keiner mehr zu Wort....

Es kann sich doch jeder von jedem das rauslesen, was zu ihm passt und ihn persönlich weiterbringt.
Da hat keiner Ausschließlichkeitsanspruch.

Das Ziel ist der Weg.... schreibt hier ab und an mal jemand.
Das Ziel ist nicht mehr zu rauchen und der Weg....
Es geht jeder seinen eigenen, aber es ist keiner hier allein.

Grüße von Britta
Verfasst am: 15.02.2020 00:38
Rauchfrei-Lotse
rauchfrei-lotsin-sabo
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Lieber Fantasy,

es tut mir leid, wenn Du Dich "auf den Schlips getreten" fühlst aber es geht hier nicht um die Meisterschaft "wer kriegt es am besten hin" sondern um Beistand und Mitgefühl. Deine Ansicht in Ehren aber - jeder Mensch ist nun einmal anders und hat auch ein Recht darauf (deshalb auch "Individuum"!). Du erzählst hier, Du hast geträumt... und warst froh, dass es nur Träume waren. Ich nenne so etwas nicht unbedingt "Glücksträume".

Eine Bitte: Kannst Du Dir ggf. abgewöhnen Leute ständig "von der Seite" anzumachen, Dein Tonfall ist häufig unhöflich und unangemessen.

Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit.

LG,
Sabo
Verfasst am: 15.02.2020 08:23
Herbstmeise
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Kaum zu glauben wieviel Emotionen wir in die vergangenen Zigaretten noch bereit sind zu stecken icon_rolleyes.gif
Vielleicht ist das auch nur ein Reinigungsprozess... Mal alles rauskehren.
Das Aufhören fiel mir leicht. Hätte ich gewusst wie leicht es sein kann, wenn man sich dazu entschließt, dann wäre mein Rauchstop schon etliche Jahre früher gewesen
Wenn mir jetzt Gedanken durch den Kopf gehen die mit Zigaretten zu tun haben, dann hat das keine quälende Wirkung auf mich. Die Gedanken kommen halt unmotiviert. Aber wie gesagt : Ich kann nicht einfach 40 Jahre aus meinem Leben streichen als hätte es die nicht gegeben.

Aber es hilft nicht viel, wenn aus einem Nikotinrückzug ein Cold Turkey gemacht wird.
Und ich finde es wahnsinnig wichtig, dass die gegensätzlichen Ansichten und Erfahrungen zu Wort kommen können. Ich selbst tendiere je nach Sonnenstand mehr in die eine oder andere Richtung und würde es vermissen, mir nicht meinen Beistand holen zu können. Lasst icon_wink.gifst es Ersatzbefriedigung sein.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.2020 um 08:24.]
Verfasst am: 15.02.2020 08:50
Bleibenlasser
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So, alle fertig gepoltert?

Leicht oder nicht - das ist doch kein Wettkampf und vor allem nicht pauschal zu sagen.
Denen, die es wirklich wollen, die sich vorbereiten, die Auseinandersetzung mit den eigenen Schwächen und vor allem der Sucht an sich nicht scheuen - denen kann es leichter fallen als jenen, die aus spontaner Idee „einfach mal so“ aufhören.
Letztere werden in mehr unerwartete Situationen stolpern als jene, die sich vorbereitet haben.

Die leichte Verfügbarkeit von Tabak macht es sicher nicht leichter aufzuhören. Für manche.

Übertrieben jammern muss aber eben auch nicht sein - Raucher wird man dann halt doch immer noch freiwillig. Also kann man auch freien Willens wieder raus - wenn man Geduld und Bereitschaft mitbringt, an sich zu arbeiten.
Es wird vermutlich niemand aus eine Sucht herausbemitleidet oder -gestreichelt. Die Arbeit muss man sich schon selbst machen. Externe Hilfe kann unterstützen, aber nimmt einem bei weitem nicht alles ab.

Wirklich spannend ist eher, dass viele meinem, nach 2 Wochen ist das Thema erledigt. Jahrelanger Tabak-Missbrauch und nach 10-15 Tagen ist alles wieder gut? Soviel Realismus wird erlaubt sein: ganz so easy ist’s dann auch wieder nicht.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.2020 um 08:58.]
Verfasst am: 15.02.2020 09:26
Kleineshaus
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Guten morgen zusammen,für mich gibt es kein Patentrezept.
Jeder macht es anders,der eine braucht gute Vorbereitung und der andere eben nicht.
Ich hab ganz Spontan aufgehört und das auch nur weil für mich die Angst zu groß war.
Also bin ich unvorbereitet gestartet.Der eine ist Überzeugt von sich ,das er nie wieder rauchen wird,der
andere wiederum muss Tag für Tag entscheiden,was für den Anfang für mich Sinn macht.
Hätte ich zu lange darüber nachgedacht ,vielleicht wäre ich nie gestartet.Der eine muss alles beseitigen,
ich hab 4 Packungen Zigaretten im Haus.Manche brauchen Pflaster aber meine Überzeugung ist es nicht.
Selbst von einem Strohhalm rauchen ,also Luft einziehen hab ich gelesen.Bitteschön!Jedem das seine!
Was mir aber aufstößt hier,und das gewaltig,das hier Werbung betrieben wird bei neuen,an wen man sich halten sollte,und wer es richtig angeht.Das man sich anmaßt,starke Persönlichkeiten hervorheben,mit Namen !
Hier ist definitiv jeder Stark! Und Stärke schwankt!Und deswegen zieht der eine den anderen mit und nicht runter!!!!
Allen einen schönen Tag!
Ein bisschen Sonne für uns alle ,damit die Gemüter sich beruhigen!
sun.gif

Verfasst am: 15.02.2020 09:53
sonnenblumen
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Moin an Alle,

ja ich glaube auch, dass jeder seinen ganz eigenen persönlichen Entzug macht. Vllt. ist es ja so ähnlich, wie wenn man sich von einem Partner trennt (war ja auch viele Jahre ein ständiger Begleiter). Der eine kann gar nicht loslassen, der andere sucht sich gleich Ersatz, der andere trauert insgeheim noch ewig hinterher, der nächste ist einfach nur froh...

Allen Carr finde ich ganz klasse, das einzige was mich gestört und verunsichert hat (und was m.E. auch andere Experten oftmals sagen) war, dass er schreibt, wenn man die richtige Einstellung hätte, würde man nicht leiden.. Das sehe ich nicht so, weil für mich gehört Trauern zu jedem Abschied von etwas , was so viele Jahre zu mir gehört hat, einfach dazu. Auch wenn ich nicht mehr will...

Ich denke, am Wichtigsten ist, dass jeder seine Gefühle ernst nimmt und einfach als zu sich gehörig sieht und vor allem dazu steht. Heisst sie nicht bewertet, so nach dem Motto: Ich darf nicht trauern, dann mache ich was falsch.

Am Wichtigsten ist vllt. das Vertrauen in sich selbst, dass man es kann icon_smile.gif

LG


Verfasst am: 15.02.2020 10:14
sonnenblumen
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Herbstmeise schrieb:
Danke lieber Hans für Deine Worte!
Mein asbachuraltet Vater hatte eine geleugnete Copd. Er hatte es ignoriert, dass nur der Rauchstop einen mildern Verlauf möglich macht. Nun, er erreichte mehr als 90 Jahre. Mit Zigaretten. Für mich ein Vorbild. Abschreckenderweise.



Hi, ich finde immer, dass das Alter so gar nichts aussagt. Wichtig ist doch die Lebensqualität und nicht wie alt ich werde. Also ich werde lieber nur 80 gesund und fit für das Alter, als 90 und krank und das Leben vllt. nur noch als Qual empfindend.

LG

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.2020 um 10:15.]
Verfasst am: 15.02.2020 10:26
Herbstmeise
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"sonnenblumen" schrieb:


[b]

Hi, ich finde immer, dass das Alter so gar nichts aussagt. Wichtig ist doch die Lebensqualität und nicht wie alt ich werde. Also ich werde lieber nur 80 gesund und fit für das Alter, als 90 und krank und das Leben vllt. nur noch als Qual empfindend.

LG


Oh. Offensichtlich habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Es stehen Jahre der Luftnot und unappetitlicher Hustenanfälle hinter dieser Jahreszahl, was es abschreckend macht.
Also lieber nicht mehr rauchen und hoffen, dass der Kelch an einem vorüber geht.
icon_redface.gif
Verfasst am: 15.02.2020 11:04
sonnenblumen
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Hallo Herbstmeise,

oki, habe ich falsch verstanden. Danke für deine Antwort!


Ach so und nun möchte ich noch was zum WE schreiben (ich bin gerade so in Schreiblaune icon_smile.gif).
Und zwar habe ich das gestern Abend kurz vorm Einschlafen gedacht:

Wir hier können uns auch irgendwie total freuen , da wir im Nichtrauchen/Aufhören eine Möglichkeit haben, unser Leben vollkommen neu zu gestalten. Das ist doch auch ungemein spannend und aufregend.. Ich glaube nämlich schon, dass das Nichtmehrrauchen lebensverändernd ist, viele schreiben ja auch, wie sie ihr Leben ums Rauchen herum basteln/gebastelt haben.

Also in diesem Sinne: Uns steht eine ganz tolle, neue, spannende, positive Zeit bevor (bzw. sind schon mittendrin). Neuland für die meisten. Was kann es Schöneres geben? Das ist wie 365 Tage Urlaub mit Verreisen im Jahr!!

Ein schönes WE allen! (Die Sonne kommt hier gerade hervor icon_smile.gif)
Verfasst am: 15.02.2020 16:23
Midgard
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Hallo Gemeinde...

"Allen Carr finde ich ganz klasse, das einzige was mich gestört und verunsichert hat (und was m.E. auch andere Experten oftmals sagen) war, dass er schreibt, wenn man die richtige Einstellung hätte, würde man nicht leiden.. Das sehe ich nicht so, weil für mich gehört Trauern zu jedem Abschied von etwas , was so viele Jahre zu mir gehört hat, einfach dazu. Auch wenn ich nicht mehr will..."


Und genau DAMIT geh ich nicht nach Hause.... Trauern.... Bah.... Ich soll trauern, weils mir gut geht?? Weil ich FREI bin?? Weil ich(hoffentlich, man kann ja nie wissen, was der Scheiß in all den Jahren hinterlassen hat...) dem schleichenden Tod von der Schippe gesprungen bin?? Trauern, weil der beste Kamerad bei allem dabei war?? Wo doch JEDER weiß, dass das alles reiner Beschiss gewesen ist??? Also... Warum soll ich da bitteschön trauern??? Wenn ich den Partner in die Tonne trete, weil er/sie mich pausenlos beschissen und betrogen hat, soll ich auch trauern??? Nee aber ganz bestimmt nicht.... Aber natürlich, wer gerne trauern möchte, wer dem Stengel Tränchen hinterherweinen möchte... Für den, der meint, dass das zielführender ist... Bitteschön, wir sind ja alle frei in unseren Entscheidungen...

Und... Sorry.... Auch wenn ich ihn nie gelesen hab... Der olle Carr HAT mit dieser Aussage in der Tat recht.... Ich habe NICHT gelitten, ich leide NICHT und ich WERDE NICHT leiden.... Nicht wegen diesem Scheiß.... Eben genau deswegen siehe oben...

Und PrinzRalf…. Ich glaube nicht, dass wir dieselben Aufhörer meinen.... Die, die ICH meine, hören auf und gut. Die haben ihrer Krankenkasse niemals gesagt, dass sie rauchen, bzw. dass sie aufgehört haben, zu rauchen. DU meinst doch dann eher die, die zur Krankenkasse kommen, weil sie Hilfe benötigen oder die, die der Scheiß schon krank gemacht hat... Unter dieser Gruppe haste bestimmt recht... Ob meine Krankenkasse weiß, dass ich gequarzt hab? Keine Ahnung... Aber dass ich den Scheiß in die Tonne getreten hab, DAS hab ich denen gewiss nicht gesagt...icon_lol.gificon_lol.gif

Und nochmal zum Abschluss: Mir ist es gleich, WIE jemand aufhört und was seine erfolgreiche Strategie war... Hauptsache Schicht mit dem Scheiß... In diesem Sinne Piep Piep Piep wir ham uns alle lieb und vor ALLEM!!! WIR RAUCHEN NICHT!!!!