Gratulation- jetzt sind es 58 Tage


Verfasst am: 11.02.2020 19:46
Katrin-Lisa
Themenersteller
Dabei seit: 29.12.2019
Rauchfrei seit: 74 Tagen
Beiträge: 5
Liebe Freunde!

Jetzt bin ich 58 Tage rauchfrei. Niemals habe ich geglaubt, dass ich das wirklich schaffen könnte. Ich klebe noch Nikotinpflaster und nehme ab und an einen Kaugummi. Nebenbei belohne ich mich mit Massagen - das ist eine grosse Belohnung für mich. Überwiegend fühlt es sich schon gut an, nicht zu rauchen - nur manchmal erlebe ich noch das dringende Gefühl, eine Zigarette zu brauchen. Diese Attacken dauern jedoch sehr kurz und werden immer seltener. Aufgehört habe ich wegen meiner Gesundheit. Beim Ausatmen hatte ich bereits leichte Atemgeräusche bemerkt - das hat mir Sorgen gemacht. Schliesslich habe ich 40 Zigaretten pro Tag gequalmt, das sind 300 pro Woche und 1200 pro Monat. Ich bin so froh, dass ich das nicht mehr machen muss. Ein neues rauchfreies Leben wartet auf mich....

Verfasst am: 12.02.2020 05:32
Rauchfrei-Lotse
rauchfrei-lotse-andreas
Rauchfrei-Lotse seit: 08/2013
Dabei seit: 18.06.2013
Rauchfrei seit: 2447 Tagen
Beiträge: 7474
Hallo Katrin-Lisa, herzliche Glückwunsch zu dieser tollen Leistung. Fast zwei Monate ist ja schon eine beachtliche Zahl.

Ebenso wie Du habe ich damals auch Pflaster, es war der richtige Entschluss. Das mit den Belohnen ist genau richtig, das tut der Seele gut und erhält die Motivation.

Sei sicher, diese Attacken sind bald ganz vorbei und dann ist es wirklich wie ein neues Leben, mit mehr Lebensqualität und -freude.

Sei nicht verunsichert, wenn nochmal eine größere Attacke kommt, das ist normal und auch diese wird wieder verschwinden.

Wash hilft Dir sonst noch im Alltag? Womit kannst Du dich gut ablenken?

Viele Grüße

Andreas
Verfasst am: 12.02.2020 20:00
Katrin-Lisa
Themenersteller
Dabei seit: 29.12.2019
Rauchfrei seit: 74 Tagen
Beiträge: 5
Lieber Andreas,

Danke für deine nette Antwort.

Vor allem zu Beginn in den ersten Wochen war das Ablenken wichtig. Danach fühlt man schon die Freiheit, welche man wegen einer Zigarette nicht mehr aufs Spiel setzen will.

Am besten hat bei mir Bewegung an der frischen Luft gewirkt. Damit konnte ich mich gut ablenken und auch positiv ausrichten. Wenn nötig bin ich auch schon mal im Stechschritt marschiert, damit ich eine Attacke gut überstanden habe. Zusätzlich hatte ich ätherische Öle wie Lavendel benutzt, welches ich mir unter die Nase tupfte. Im Wald habe ich ein „Stresshölzchen“ aufgelesen, mit dem man herumspielen kann und die Hände beschäftigt hält.

Zur Erinnerung habe ich mir 2 Kärtchen beschrieben (Lebensqualität) und eines in der Jacke platziert, wo einst die Zigaretten gewesen sind. Das andere habe ich am Zigarettenreservoir in der Küche aufgestellt.

Weitere Ablenkungen waren:
Äpfel essen,
Wasser trinken,
Lesen,
telefonieren,
Atemübungen,
Ingwer Snacks.

Mein persönlicher Motivationssatz war und ist:
Ich bleibe gesund und rauchfrei!

Herzlich
Katrin-Lisa

Verfasst am: 14.02.2020 13:49
Herbstmeise
Dabei seit: 11.02.2020
Rauchfrei seit: 215 Tagen
Beiträge: 28
Lieber laufen statt rauchen... Kann man auch im Stechschritt skandieren.
Und irgendwann geht einem nicht mehr die Puste aus.
Zwei Monate lang 40 mal am Tag ein anderes Ritual. Wie geht es Dir jetzt?

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.2020 um 14:02.]
Verfasst am: 14.02.2020 15:06
Katrin-Lisa
Themenersteller
Dabei seit: 29.12.2019
Rauchfrei seit: 74 Tagen
Beiträge: 5
Liebe Herbstmeise,

momentan geht es mir nach 2 Monaten qualmfrei viel ruhiger und gelassener. Mein Schrittzähler zeigt 3 km weniger pro Tag an weil ich nicht mehr von Zigarette zu Zigarette hetzen muss. Die verbleibenden 7 km reichen jedoch völlig aus. Ich geniesse die neue Freiheit, nicht mehr abhängig zu sein. Aktuell klebe ich noch die schwächsten Nikotinpflaster, was wohl in diesem Monat noch so bleiben wird. Danach bin ich ganz nikotinfrei - worauf ich mich schon sehr freue. Der Rauchstopp war eine der besten Entscheidungen, welche ich treffen konnte. Hätte man mich zu Raucherzeiten auf einen Rauchstopp angesprochen, dann hätte ich mir vor lauter Stress gleich die nächste Zigarette angezündet, weil ich mir ein Leben ohne nicht vorstellen konnte. Diesmal habe ich meinen Stopp gut geplant: ein Datum in einer stressfreien Zeit, bereits vorher Strategien zurechtgelegt um die Attacken oder einfach nur Langeweile zu überstehen etc. ...

Auch mit inzwischen selten gewordenen Attacken gehe ich routinierter um, weil ich erfahrener damit bin und weil ich die neu gewonnene Freiheit auf keinen Fall riskieren will. Endlich wieder ein Essen auskosten können bis zum Schluss ohne das Fortspringen zum Raucherplatz. Mein Leben ist insgesamt stressloser geworden, ruhiger, genussvoller, bedachter.

Ich kann jeden Raucher verstehen, der noch in der Falle sitzt und rauchen muss - jedoch freue ich mich mit jedem, der der Falle entkommen ist und sein Leben neu geniessen darf...

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.2020 um 15:10.]