Der richtige Zeitpunkt zum Aufhören ist JETZT!


Verfasst am: 20.06.2020 14:46
SmoSa
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Hallo liebe Nichtmehrraucher/innen und alle, die es werden wollen!

Ich treibe mich seit vorgestern im Forum herum, lese viel und habe auch schon ein paar Sachen geschrieben. Es wird also Zeit, dass ich mir ein "Wohnzimmer" einrichte.

Ich heiße Christine, bin 57 Jahre jung und habe etwa 40 Jahre lang gequalmt. Mal mehr, mal weniger. In den letzten Jahren (seit ich nur noch draußen rauche) durchschnittlich etwa 10 Zigaretten täglich - im Sommer mehr, im Winter weniger.
Das erste Mal geraucht habe ich mit 15 Jahren auf einer Klassenfahrt. Dann gelegentlich auf Partys, aber nur italienische und holländische Zigaretten = "Schnorretti" und "Van-den-Anderen". icon_lol.gif Mit 16 habe ich dann "richtig" angefangen, d.h. regelmäßig und nicht mehr nur geschnorrte Zigaretten.
Mit 29 Jahren habe ich mein Leben ziemlich umgekrempelt und mich von Freunden getrennt, die mir nicht gut getan haben. Dabei habe ich auch gleich mal mit dem Rauchen aufgehört und das fiel mir damals eigentlich gar nicht mal schwer, auch wenn ich sehr oft (z.B. bei einer gemütlichen Tasse Kaffee) gedacht habe, dass es doch schön wäre, jetzt eine zu rauchen. Aber das war kein quälendes Verlangen, sondern nur ein leicht wehmütiger Seufzer.
Ein paar Wochen später habe ich mich dann verliebt ... in einen Raucher. Der Versuchung, mit ihm mitzurauchen, habe ich viele Monate widerstanden, aber irgendwann bin ich ihr doch erlegen. Aber ich fand das damals nicht so schlimm. Ich sah mich als Gelegenheits- und Genussraucher, der problemlos wieder aufhören kann - gemeinsam mit dem Partner, sobald dieser bereit dazu ist. Ich kann nur sagen: Auf ganzer Linie kläglich gescheitert... icon_rolleyes.gif

Eigentlich denke ich schon seit Jahren immer wieder darüber nach, endlich aufzuhören. Aber irgendwie war nie der richtige Zeitpunkt. Ich musste in den letzten 10 Jahren beruflich und privat ziemlich viel einstecken/verkraften/verarbeiten und das habe ich immer wieder zum Anlass genommen, gerade jetzt nicht aufhören zu können. "Ich kann erst aufhören, wenn ich psychisch stabil bin" habe ich immer wieder gesagt.
In den letzten Monaten musste ich feststellen, dass Raucherhusten und Kurzatmigkeit zunehmen und dass es jetzt wirklich höchste Zeit wäre, endlich aufzuhören. Also habe ich verstärkt über den richtigen Zeitpunkt nachgedacht. "Vielleicht im Winter? Da rauche ich sowieso weniger und da fällt es mir dann bestimmt leichter. Also gut, dann höre ich in ein paar Monaten auf!" Typisch für jemanden, der an chronischer Aufschieberitis leidet. icon_rolleyes.gif Ich bin gut darin, Gründe zu (er)finden, warum ich etwas besser aufschieben sollte. icon_redface.gif
Letzte Woche kam mir dann mal der Gedanke, dass ich es doch einfach mal mit dem Aufhören versuchen könnte, sobald mein aktueller Zigaretten-Vorrat aufgebraucht ist. Aber sofort wieder Zweifel, ob der Zeitpunkt der richtige ist. Wo doch die Psyche schon ein bisschen gelitten hat durch die Corona-Einschränkungen, die für Alleinlebende ja doch ziemlich gravierend waren. Mittwochabend war dringend Nachschub holen angesagt, weil ich nur noch 3 Zigaretten hatte. Und dann die plötzliche Eingebung, dass es nur einen "richtigen Zeitpunkt" zum Aufhören gibt, nämlich JETZT! Und wenn ein Aufschieberitisler "jetzt" denkt, dann sollte er sofort handeln, bevor wieder das übliche "morgen" daraus wird. Also habe ich diese letzten 3 Zigaretten direkt hintereinander geraucht, damit sie ganz schnell weg waren. Um 19.58 Uhr habe ich die letzte Zigarette ausgedrückt und deshalb bezeichne ich mich seit 17.06.2020, 19.59 Uhr, als Nichtmehrraucher. Und ich hoffe natürlich sehr, dass es - dank meines hoffentlich ausreichend starken Willens und mit Hilfe eurer mentalen Unterstützung - auch so bleibt.

Heute ist also Tag 3 als Nichtmehrraucher und mir geht es relativ gut. Die körperlichen Entzugserscheinungen sind gut auszuhalten bzw. haben sich schon gebessert (z.B. Kreislaufbeschwerden, Hibbeligkeit, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche) oder sogar verflüchtigt (z.B. Kopfschmerzen). Die psychischen Entzugserscheinungen sind da schon eine ganz andere Hausnummer! Gestern früh war es besonders schlimm, da war ich ein heulendes Häufchen Elend. Ich fühlte mich traurig/leer/frustriert/hilflos und hatte das Gefühl, eine Freundin verloren zu haben. Eine Freundin, die immer für mich da war. Die mich zuverlässig bei bestimmten Anlässen und Ritualen begleitete. Die mich in Stress-Situationen beruhigte. Die mir half, mich besser zu konzentrieren. Die mich motivierte, eine Aufgabe anzugehen und sich mit mir freute, wenn ich sie erledigt hatte. Wie sollte ich jetzt ohne diese Freundin klar kommen??? Natürlich war und ist meinem Verstand klar, dass das Quatsch ist. Dass die Zigarette nicht wirklich eine Freundin war und dass sie es auch nicht gut mit mir meinte. Dass ich mich von ihr blenden und täuschen ließ. Dass es die richtige Entscheidung war und ist, sich von schlechten Freunden zu trennen. (Wie damals mit 29 Jahren.) Und dass man langfristig viel besser fährt ohne sie. Aber was hilft's, wenn dieses theoretische Wissen des Verstandes praktisch nicht im Gemüt ankommt???
Das heulende Elend hat sich nach ein paar Stunden verflüchtigt, aber Stimmungsschwankungen wird es wohl noch viele geben. Mit denen muss ich schon seit vielen Jahren klar kommen, aber jetzt kann ich mich halt nicht mehr mit Nikotin "betäuben"...

Was mir gestern früh sehr geholfen hat, waren das Gassigehen mit meinem Hund und das Lesen etlicher Kommentare und Erfolgsgeschichten hier im Forum, v.a. auch dieser Tipp von Lydia aus dem Junizug:
"rauchfrei-lotsin-lydia" schrieb:
(...) Nehmt diesen miesen Gangster, der Euch da überfallt, mal an. Sagt, ach Du schon wieder, na ja war ja klar. Und dann habt Ihr verschiedene Möglichkeiten. Ich hab diesen für mich sehr gern visualisiert: habe mir da einen häßlichen kleinen Gnom vorgstellt, der da auf meiner Schulter sitzt und mir mit so einer fiesen kleinen Stimme einreden will, daß es doch viel einfacher wäre, zu rauchen, daß ich es doch auch will und so weiter. Und dann stellte ich mir vor, wie ich diesen kleinen fiesen Troll wie einen Fussel von meiner Schulter schnippe und er mit lautem Gebrüll gegen die Küchenfront knallt und an dieser maulend runterrutscht. Das hat mich in dem Moment oft amüsiert, ich mußte grinsen, und allein der Vorgang des Lächelns löst ja schon eine Gefühlsberuhigung aus, wie man weiß. (...)

Dieser Tipp hat mich gestern so richtig zum zum Lachen gebracht. icon_lol.gif Und er hilft mir seitdem sowohl bei Stimmungstiefs als auch bei Schmacht-Attacken. Was bei mir außerdem erstaunlich gut gegen die Schmachter hilft, ist der Strohhalm. Ich hätte nicht gedacht, dass sich mein Gehirn durch ein tiefes Inhalieren von Luft durch einen Strohhalm überlisten lässt. Riesengrinser.gif

Ich habe schon ein bisschen Angst, dass ich es nicht auf Dauer schaffe. Ich weiß ja aus früherer Erfahrung (Aufhören mit 29), wie hartnäckig lange sich der Gedanke "jetzt wäre ein Zigarettchen schön" hält. Ich weiß, dass ich dieses "Nachtrauern" abstellen muss, indem ich mir alles Schlechte des Rauchens und alle Vorzüge des Verzichts vor Augen halte, aber das ist gar nicht so einfach... icon_rolleyes.gif
Im Vergleich zu damals fällt mir der Verzicht deutlich schwerer - auch wenn man das eigentlich nach 3 Tagen noch nicht wirklich beurteilen kann. Und leider bin ich psychisch nicht mehr so stabil wie damals. Dafür bin ich aber nicht mehr so blauäugig wie damals - jetzt weiß ich, dass das mit dem Gelegenheits-/Genuss-Rauchen nicht funktioniert und dass ich wirklich konsequent sein muss. Und ich habe keinen Mitbewohner mehr, der mir was vorraucht. Und auch im Umfeld rauchen nicht mehr viele. Und eigentlich habe ich mich - im Gegensatz zu damals - doch schon oft richtiggehend geschämt, immer noch zu rauchen. Wenn ich noch länger nachdenke, fällt mir bestimmt noch mehr ein, was das Aufhören leichter machen sollte als damals. Also ganz klar: Ich schaffe das!!! icon_biggrin.gificon_cool.gifgefuehle_smilie_0236.gif Auch wenn ich wohl noch sehr, sehr oft denken werde: "So, jetzt rauche ich noch eine und dann ... ach nee, ich rauche ja nicht mehr!"

Auch wenn mir ein bisschen mulmig ist, bin ich insgesamt doch recht positiv gestimmt. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich dieses Forum gefunden habe. Die mentale Unterstützung, die man sich hier holen kann, halte ich für extrem wichtig.

So, das reicht jetzt aber fürs erste - ist ja ein richtiger Roman geworden! Jetzt rauche ich erstmal eine und dann ... ach nee, ich rauche ja nicht mehr! Riesengrinser.gifRiesengrinser.gifRiesengrinser.gif

LG Christine
Verfasst am: 20.06.2020 19:54
Mela1386
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Huhu Christine!

Wenn du dich gelegentlich für die Zigarette geschämt hast, dann kann sie doch keine "richtige" Freundin gewesen sein, oder? ^^
Nee, mal im Ernst. Das mit dem Nachtrauern kenne ich noch sehr gut von meinem letzten gescheiterten Versuch, mich hat das Rauchen nun auch schon 20 Jahre lang begleitet. Ich denke, dieses Nachtrauern wird immer weniger, wenn wir die positiven Veränderungen spüren. Ich bin zwar erst bei Tag 6, aber genieße schon jetzt die Freiheit, die das Nichtrauchen eben mit sich bringt.
Und ich habe neulich auch nach einer erledigten Aufgabe gedacht: "Erstmal eine rauchen.", zu der Zeit war meine Konzentration aber auch den ganzen Tag nicht bei mir.

Ich wünsche Dir noch viel Kraft und Durchhaltevermögen. icon_smile.gif

LG Mela
Verfasst am: 20.06.2020 21:44
Niemant
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Hallo Christine,
ich fand Deine Überschrift so ansprechend, den gleichen Gedanken hatte ich am 17.05. Jetzt etwas mehr als einem Monat später,hatte ich erstmals den Gedanken, ich bin mir sehr sicher, dass ich es nicht mehr will und nicht mehr werde. Ob das in Erfüllung geht wird sich zeigen, ich möchte nach etwas mehr als einem Monat nicht so vermessen sein, ein endgültiges Urteil abzugeben. Aber was ich nach einem Monat mit Sicherheit sagen kann ist: Mir geht es. gesundheitlich und konditionell wesentlich besser. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich auf etwas verzichte oder misse. Ganz im Gegenteil vieles erschließt sich mir neu bzw. ich bin auf vieles neugieriger geworden, das ich dann auch schneller umsetze, ohne die Verzögerung einer Raucherpause. Keine Angst es wird kontinuierlich besser, da lassen sich Schmacht und die Nachwirkungen des Rauchens mit Freude ertragen.
Grüße Niemant

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 20.06.2020 um 21:53.]
Verfasst am: 21.06.2020 07:50
Helly
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Hallo Christine,
herzlich willkommen bei uns und viel Erfolg. Es scheint dir ja zum Glück gut zu gehen. Und es ist nie zu spät...das siehst du an mir,ich habe es auch erst spät geschafft.
Alles Gute !
Helly
Verfasst am: 21.06.2020 08:06
Senifor
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Hallo Christine,

oh, wie ich das kenne icon_wink.gif .... jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt usw. Haben mir sogar die Ärzte gesagt. Aber sie haben nicht recht. Man sollte anfangen, sobald die Motivation groß genug ist und auch der Leidensdruck.
Glückwunsch zu der Entscheidung. icon_biggrin.gif
Wie läuft es heute ?

Sich von schlechten Freunden trennen ? Du meinst die selbst Raucher sind ? Oder meinst du die Zigarette ? Ich denke, heute wäre ich stark genug zu meinen Freunden zu sagen, ich möchte keine, ich rauche nicht mehr. Weiß aber, dass das nie eine Konstante ist. Es ist wie mit dem Alkohol. Man muss selbst die Stärke aufbringen, nein zu sagen. Wenn man die Stärke noch nicht hat, oder gerade nicht hat, dann empfiehlt es sich die Situationen zu meiden. Aber das ist ja nur vorübergehend und es kommen auch wieder andere Tage.
So versuche ich das zumindest zu handhaben.

Viel Spaß und Kraft noch, weiter rauchfrei zu bleiben.

LG Senifor
Verfasst am: 21.06.2020 09:37
Sternentanz55
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Liebe Christine,

Danke für deinen Besuch bei mir. flowerorange.png

Ich finde mich in deiner Schilderung wieder, mal mehr mal weniger schlimm. Gestern haben wir beim Umzug meines Sohnes mitsamt Familie geholfen.
70 % Raucher. Zwischendurch war ich neidisch, kann man sich sowas vorstellen?

Neidisch auf die gemütliche Auszeit. Neidisch auf den Zug den Sie nehmen konnten. banghead.gif

Nun denn, ich hab es gut überstanden und das ging dann nachher auch wieder.

Die Frage die ich mir stelle ist, ob das normal ist und hoffentlich irgendwann vergeht. Mein Verstand sagt mir, dass ist der Suchteufel in mir, aber das Gefühl ist trotzdem da.

Ach ich würde gerne noch mehr in deinem Wohnzimmer schreiben, aber ich muss schon wieder los, weiter unseren Kindern helfen.

Einen tollen rauchfreien Sonntag wünsche ich Dir.

Vg claudi
Verfasst am: 21.06.2020 10:54
SmoSa
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Oh ... so viele Besucher in meinem Wohnzimmer ... wie schön! icon_smile.gif Und ich Stoffel habe keinem einzigen einen Sitzplatz oder etwas zu trinken angeboten! icon_eek.gificon_rolleyes.gificon_redface.gif ... icon_wink.gificon_lol.gif
Ich danke euch allen für die netten Kommentare, weiß aber jetzt nicht so recht, wie - oder besser gesagt: wo - ich darauf reagieren soll, weil ich mit dem Forum und seinen Gepflogenheiten noch nicht so gut vertraut bin. Einerseits macht es für mich Sinn, hier auf euren Kommentar zu antworten, weil ich den Zusammenhang erhalten möchte. Andererseits weiß ich nicht, ob ein Besucher nochmal kommt (und meine Antwort dann mitbekommt) oder ob er nur einmal kurz reinschaut und dann nie wieder (und deshalb meine Antwort nicht mitbekommt). Wahrscheinlich sehe ich gerade ein Problem bzw. eine Schwierigkeit, wo gar keine/s ist. Darin bin ich gut (warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? icon_wink.gificon_lol.gif ) und die Watte in meinem Kopf macht es nicht unbedingt besser...

Heute ist also Tag 4 des Nichtmehrrauchens und es geht mir nach wie vor relativ gut. Oder auch relativ schlecht. Relativ ist ja ziemlich relativ und es kommt darauf an, wozu man etwas in Relation setzt. Ganz nüchtern betrachtet geht es mir nicht gut: ich habe seit Tagen kaum Antrieb, bekomme meinen Kreislauf nicht richtig in Schwung, ich habe schlecht geschlafen, die Kopfschmerzen sind zurück, ich kann mich nach wie vor sehr schlecht konzentrieren und ich bin ziemlich genervt, weil meine Gedanken so oft und so intensiv ums Rauchen bzw. Nichtmehrrauchen kreisen und ich mir jeden Tag gefühlt mindestens 1000x wünsche, jetzt eine zu rauchen. Ich betrachte das aber nicht als "Kampf" sondern eher als "Aussitzenmüssen" und ich sehe im Moment keine konkrete Rückfall- oder Ausrutscher-Gefährdung. Außerdem gab es in den letzten Jahren etliche Tage, an denen ich z.B. noch viel weniger Antrieb hatte oder von Migräne gequält wurde. So gesehen geht es mir relativ gut. Wenn ich meinen jetzigen Zustand aber damit vergleiche, wie ich mich in der Woche vor meinem Rauchausstieg gefühlt habe, dann geht es mir jetzt relativ schlecht.

So ... alle Klarheiten beseitigt? icon_wink.gif Ehrlich gesagt weiß ich jetzt gerade selbst nicht mehr so recht, wie es mir geht... icon_lol.gif
Verfasst am: 21.06.2020 11:45
daufi
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Hallo,


für dein "WATTE" in Kopf können dir Traubenzucker und Magnesium dagegen etwas abhilfe schaffen

mir hat dieser Tip viel geholfen und viel an die frische Luftt und tief ein und aus atmen icon_wink.gif


vielquarterfoil.png meld dich einfach wenn hilfe brauchst


lg die daufiRiesengrinser.gif
Verfasst am: 21.06.2020 13:20
SmoSa
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@Mela
Ich gehe davon aus, dass dieses Nachtrauern weniger wird, aber es wird wohl immer irgendwo im Hinterkopf latent abgespeichert bleiben. Und wenn es irgendwie getriggert wird und man nicht aufpasst... icon_eek.gif Hatte ich ja alles damals mit 29/30. Eine gewisse Achtsamkeit wird wohl auch nach Jahren noch nötig sein.
Die Freiheiten, die das Nichtrauchen mit sich bringt, kann ich ehrlich gesagt nicht erkennen. Vielleicht kommt das noch. Aber irgendwelche positiven Veränderungen wird es sicherlich bei jedem Nichtmehrraucher geben und ich werde das beobachten und mich daran erfreuen. icon_smile.gif

@Niemant
"schneller umsetze, ohne die Verzögerung einer Raucherpause" ... das kann ich so gar nicht nachvollziehen. Aber vielleicht verstehe ich es ja irgendwann doch mal. icon_wink.gif Auf gesundheitliche und konditionelle Besserungen freue ich mich aber definitiv und ich bin gespannt, wann und in welchem Umfang sie sich einstellen.

@Helly
Vielen Dank für den Willkommensgruß, du "alter Hase". icon_wink.gif Rauchfrei seit 2096 Tagen ... WOW!
Wirklich gut geht es mir ja nicht (siehe mein vorheriger Post), aber wirklich schlecht ja eigentlich auch nicht. Augen zu und durch! icon_smile.gif

@Senifor
Ich habe schon gesehen, dass du dir - pünktlich zum Rauchausstieg - ein neues Wohnzimmer eingerichtet hast. Ich komme dich nachher mal besuchen!
Schlechte Freunde sind für mich Freunde, die mir in irgendeiner Form nicht (mehr) gut tun. Die es z.B. nicht wirklich gut mit mir meinen oder hinterrücks schlecht über mich reden oder mich ausnutzen. Damals mit 29 gab es z.B. einige "Freunde", die meinen Humor sehr mochten und deshalb gerne mit mir zusammen waren, die aber irgendwie nie da waren, wenn ich mal nicht so gut drauf war. Oder solche, die meine Hilfsbereitschaft gerne in Anspruch genommen haben, aber dummerweise immer verhindert waren, wenn ich mal Hilfe gebraucht habe. Und so habe ich mich damals von allen Freunden getrennt, die mir nicht gut getan haben. Und jetzt betrachte ich die Zigaretten als schlechte Freunde, von denen es sich zu trennen gilt.
In meinem engen Umfeld (Familie und Freunde) gibt es noch ein paar Raucher. Da wir uns wegen Corona im Moment nicht treffen, wissen die noch gar nicht, dass ich aufgehört habe. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie mir zu gegebener Zeit erst einmal eine Zigarette anbieten werden. Aber eher spaßeshalber bzw. um zu testen, wie ernst es mir ist. Ich glaube nicht, dass da jemand dabei ist, der es darauf anlegt, mich wieder zum Raucher zu machen. Wenn doch, dann wäre dieses Verhalten (wenn es nach einer klaren Ansage meinerseits nicht eingestellt wird) tatsächlich ein Grund, mit ihm/ihr keine enge Freundschaft mehr haben zu wollen. Aber natürlich dürfen sie in meiner Gegenwart weiter rauchen wie bisher - ich erwarte da keinerlei Rücksichtnahme, sondern sehe es so wie du: Wenn es mich stört, dann muss ich die Situation meiden. Ich werde auch nicht versuchen, sie zu Nichtrauchern zu missionieren. Das muss jeder selbst entscheiden. Leben und leben lassen.

@Claudi
Vielen Dank für deinen Gegenbesuch!
Gruppen mit 70% Rauchern trifft man heutzutage ja eher selten. Deinen Neid kann ich definitiv nachvollziehen, d.h. in meinen Augen ist das ganz normal. Wahrscheinlich würde ich momentan auch einen einzelnen Raucher beneiden und so ein fröhlich rauchendes Grüppchen erst recht. Wichtig ist aber nur, dass man die Situation rauchfrei übersteht. Und ich denke, dass uns jede dieser Situationen ein bisschen stärker und gelassener macht. Und eines Tages werden unsere rauchenden Freunde draußen in der Kälte stehen ... oder im Kino krampfhaft versuchen, einen Hustenanfall zu unterdrücken ... oder schimpfen, weil die Zigaretten schon wieder teurer geworden sind ... und wir werden uns denken: "Wie schön, dass ich nicht mehr rauchen muss!!!" icon_biggrin.gif

@daufi
Und noch so ein "alter Hase" zu Besuch in meinem Wohnzimmer! 2357 Tage ... WOW!
Vielen Dank für die Tipps. Traubenzucker und Magnesium müsste ich allerdings erst besorgen. Frische Luft habe ich jeden Tag reichlich, da werde ich jetzt einfach öfter mal ganz bewusst tief ein- und ausatmen. Aber wahrscheinlich müsste ich einfach nur mehr trinken. Ich tue mich schon seit Jahren schwer, ausreichend zu trinken und jetzt sollte es ja noch mehr sein als sonst. Und da hapert es gewaltig... icon_rolleyes.gif
Verfasst am: 21.06.2020 21:20
Niemant
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Hallo SmoSa,

Ja der Titel meines Wohnzimmers stimmte größtenteils noch als ich mich hier angemeldet hatte. Aber natürlich war es auch eine Wunschvorstellung. Seit einigen Jahren rauchte ich im Urlaub nicht. Wieder zu Hause angekommen, plagte mich die Schmacht. Gleichwohl bin ich dieses Mal sehr glimpflich davon gekommen. Das Leben ist kein Wunschkonzert und ein Entzug, als erster Schritt aus einer Abhängigkeit, ist auch mit Mühen oder kann mit Unannehmlichkeiten verbunden sein. Seit ca. einer Woche geht es mir aber wirklich gut.

Sofort umsetzen heißt: Wenn die Küche gestrichen werden muss, hole ich mir vom Baumarkt Farbe und Klebeband und fange an. Wenn ein Baum im Garten umkippt, entferne ich die Äste vom Stamm, schneide oder säge alles klein und entsorge umgehend. Will sagen: Ich bin für jede Ablenkung oder Beschäftigung dankbar und setze um.
Vor dem Rauchstopp musste ich erstmal Eine rauchen und darüber nachdenken, dann musste ich planen und Eine rauchen, dann musste vorbereiten und Eine rauchen, bevor ich mit dem Wesentlichen anfangen konnte musste ich Eine rauchen, wenn ich fertig war musste ich Eine rauchen und so weiter.

Mit anderen Worten, ich mache und empfinde es nicht unbedingt als belastend etwas tuen zu müssen.
In Wirklichkeit war das Rauchen belastend und hat mir Energie geraubt.

Zu guter Letzt, will Dich nicht totlabern, ich bin Quereinsteiger, habe mich erst hier mit dem kognitiven Ansatz auf dieser Seite auseinandergesetzt. Es lohnt hier auch außerhalb des Forums zu lesen.
Aber am Ende wollen wir beide nur eines.
Mit dem unvorteilhaften Raucherdasein abschließen und schnellstmöglich in die unsüchtige Realität zurückkehren.
Das geht schneller als wir denken. Deshalb immer tapfer bleiben.

Grüße Niemant


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 21.06.2020 um 21:25.]
Verfasst am: 22.06.2020 09:06
Helly
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Liebe SmoSa,
vielen Dank für deinen Besuch bei mir. Ich kann mich noch so gut an die Anfagnszeit erinnern , die echt sooooooooo schwer war, Darum möchte ich allen "Frischlingen" einfach Mut machen, dass es zu schaffen ist,. Geh den Weg tapfer weiter!quarterfoil.png
Verfasst am: 22.06.2020 09:47
Petra_NMS
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Hallo SmoSa,

V I E R Tage schon geschafft. Super! Das aller allerschlimmste ist fast vorüber.
Jetzt gilt es durchzuhalten Hammer_fuer_Wutanfaelle.gif
Drache_zum_Dampf_ablassen.gif Heute rauchen wir nicht!

VG Petra
Verfasst am: 22.06.2020 11:49
daufi
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icon_razz.gificon_razz.gificon_razz.gificon_razz.gificon_razz.gif.....und weiter so !!!!


gefuehle_smilie_0236.giflike2.gifgefuehle_smilie_0236.gif


lg die daufiRiesengrinser.gif
Verfasst am: 22.06.2020 19:01
Senifor
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Huhu Christine,

alles ok ? Ich hoffe, du bist gut durch den Tag gekommen ?!
Weiter rauchfrei ?icon_wink.gif ... in einem anderen Thread wurde von den "Dopamins" gesprochen .... nun ja, da wir nun nicht mehr rauchen, müssen wir unsere Dopamins selbst auffüllen. Z.B. durch etwas Schönes, was uns Freude bereitet. Ich bin nicht so der Belohnungstyp ... sprich, ich kann mit einem Eis z.B. nichts anfangen.
Hast Du Hobbys ? Wenn nicht, Zeit sich mal wieder auf die Suche zu machen. Die Depression hat mir immer gesagt, du findest nie wieder was, was dir Spaß machen könnte. Dir macht einfach nichts, absolut nichts, Spaß.

Nichts hatte gelockt, irgendwann kam der Ausspruch: der Appetit kommt beim Essen. Also machen .... so bin ich auf meinen Sport gekommen. Was ganz Neues, noch nie gemacht .... deshalb ist es trotzdem noch schwer sich aufzuraffen. Aber manchmal, wenn ich dann wieder zu Hause bin, bin ich ganz froh, was gemacht zu haben. Und man kann was auf der Haben-Seite verbuchen. Im Bett mag ich mich dagegen immer erst Recht nicht, hast ja wieder nichts geschafft usw ....

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend .... beinahe hätte ich geschrieben, bleib stark. Aber es ist ok, auch mal schwach sein zu dürfen. Ich glaub, die Mischung macht's

LG Senifor
Verfasst am: 23.06.2020 13:10
SmoSa
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Jetzt habe ich gerade im Junizug ein ziemlich ausführliches Update gepostet. Eigentlich hätte ich das hier in meinem Wohnzimmer tun sollen, weil es da für mich (d.h. zum späteren Nachlesen) besser aufgehoben wäre. Aber wozu gibt es copy & paste? icon_wink.gif

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Hallihallo liebe Mitreisende!

Vorgestern war ich ja ziemlich frustriert, aber gestern hatte ich einen richtig guten Tag. Gut geschlafen ... Kopfschmerzen weg ... Kreislauf besser ... und endlich wieder Antrieb!!! Außerdem hat sich gestern die Zahl der Schmacht-Attacken im Vergleich zum Vortag halbiert, d.h. ich hatte gestern statt 1000x nur noch 500x den Wunsch, eine zu rauchen. (Habe ich "nur" gesagt??? icon_rolleyes.gif ... icon_lol.gif) Die Konzentrationsfähigkeit ist leider immer noch im Keller, deshalb habe ich gestern und heute Vormittag hier zwar immer wieder mal reingelesen, aber nicht geschrieben. Aber insgesamt gesehen hatte ich gestern definitiv den besten Tag seit meinem Ausstieg. Ich hatte ein paar Mal sogar so einen Anflug von "Ich bin so froh, dass ich nicht mehr rauchen muss". Heute geht es mir eigentlich genauso wie gestern ... aber leider ohne besagte Glücksgefühle. Stattdessen wieder Frustration, weil ich mein Belohnungssystem einfach nicht umgestellt bekomme. Mit konkreten Triggern (z.B. zum Kaffee oder nach dem Essen) kann umgehen und ich kann auch ohne Zigarette entspannen, aber hinsichtlich Motivation ("Jetzt rauche ich noch eine und dann..." ) und Belohnung ("Diese Zigarette habe ich mir jetzt echt verdient" ) komme ich einfach nicht weiter. "Jetzt lutsche ich noch einen dieser leckeren Bonbons und dann..." oder "Dieses Eis habe ich mir jetzt echt verdient" ... irgendwie funktioniert das alles nicht. icon_cry.gif
Wie ist das bei euch? Womit motiviert bzw. belohnt ihr euch?

Vielleicht bin ich einfach zu ungeduldig, ist ja erst Tag 6. Das Ausstiegsprogramm hat mich heute mit "Sie können stolz auf sich sein!" begrüßt und das sollte ich wohl sein. Schließlich habe ich schon volle 5 Tage nicht geraucht und das ist ja wohl eine Leistung, auf die man tatsächlich stolz sein kann. Aber statt stolz bin ich eher ängstlich. Ängstlich, dass irgendwann eine Situation kommt, in der ich nicht widerstehen kann. Ich hatte seit meinem Ausstieg noch keinen Kontakt mit Rauchern und ich war auch noch nicht einkaufen. Kann ich der Versuchung widerstehen, wenn neben mir einer raucht bzw. wenn ich an der Supermarkt-Kasse direkt neben den Zigaretten stehe? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht... icon_rolleyes.gif icon_redface.gif Andererseits: Bei uns in der Siedlung hängt ein Zigarettenautomat ... nur etwa 100 m von meinem Haus entfernt ... da könnte ich mir problemlos eine Schachtel ziehen. Aber ich habe es trotz unzähliger Schmacht-Attacken nicht getan. Also bin ich jetzt einfach mal stolz auf mich! icon_biggrin.gif Und auch heute werde ich nicht rauchen!!! icon_biggrin.gif

LG Christine
Verfasst am: 23.06.2020 14:53
SmoSa
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Beiträge: 1227
"Niemant" schrieb:
Sofort umsetzen heißt: Wenn die Küche gestrichen werden muss, hole ich mir vom Baumarkt Farbe und Klebeband und fange an. Wenn ein Baum im Garten umkippt, entferne ich die Äste vom Stamm, schneide oder säge alles klein und entsorge umgehend. Will sagen: Ich bin für jede Ablenkung oder Beschäftigung dankbar und setze um.
Vor dem Rauchstopp musste ich erstmal Eine rauchen und darüber nachdenken, dann musste ich planen und Eine rauchen, dann musste vorbereiten und Eine rauchen, bevor ich mit dem Wesentlichen anfangen konnte musste ich Eine rauchen, wenn ich fertig war musste ich Eine rauchen und so weiter.
Okay, jetzt habe ich verstanden, was du meinst. Ich bin von "Jetzt rauche ich eine und dann streiche ich die Küche" ausgegangen und das habe ich nicht als nennenswerte Verzögerung betrachtet. Aber wenn man es natürlich in so viele Einzelschritte zerlegt, dann ist schon was dran an deiner Sichtweise.
"Niemant" schrieb:
Zu guter Letzt, will Dich nicht totlabern
Eine Labertasche totlabern zu wollen ... das funktioniert nicht! icon_lol.gif

@Senifor
Dopamine ... gibt's da nicht auch was von "Ratio*Bauernhof-auf-Englisch-aber-mit-ph-statt-f*"? icon_wink.gif (Marken darf man, glaube ich, hier nicht nennen, deshalb die Umschreibung. icon_lol.gif)
Spaß beiseite, Glückshormone finden sich ja in vielen Bereichen. Der eine findet sie in der Eiswaffel, der andere beim Sport und der Dritte beim Sonnenbaden. Wir müssen halt die Augen offen halten und einiges ausprobieren, dann werden wir sie schon finden. Warum es problematisch ist, dass man nach dem Aufhören nur 5 Dopamin-Speicher wieder füllen kann und 5 Speicher leer bleiben (oder so ähnlich ... hab's nicht mehr genau im Kopf, was Heike geschrieben hat), habe ich ehrlich gesagt nicht so ganz verstanden.
Verfasst am: 23.06.2020 15:13
sonnenblumen
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Beiträge: 345
Hallo Christine,

mit der Belohnung habe ich es auch nie so.... Aber ich denke, da gibt es viele Möglichkeiten, wie ein schönes Essen, ein neues Kleid etc.

Allerdings ist man auch schon belohnt, nämlich damit, dass man nicht mehr raucht. Hinzu kommen ganz viele zusätzliche Belohnungen von ganz alleine, nämlich dass du dich besser und gesünder fühlst, dass du besser riechst und schmeckst, dass du fitter und konzentrierter bist, dass du bessere Laune bekommst, dass du dich allgemein stärker fühlst, dass du generell entspannter bist, dass du eine gewisse Erleichterung spürst, dass du viel mehr in dir ruhst usw. usw.
Diese ganzen Belohnungen kommen von ganz alleine. Wichtig ist auch, sie wirklich wertzuschätzen, da sie mit keiner anderen Belohnung mithalten können.

Dir noch einen schönen sonnigen Tag!

LG Stine flowerorange.png
Verfasst am: 23.06.2020 18:02
SmoSa
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Hallo Stine (= Ich-ohne-Chri icon_wink.gif),

materielle Dinge sind mir nicht (mehr) so wichtig, deshalb gefällt mir deine Sichtweise zur Belohnung sehr gut. Leider ist halt von all diesen Dingen, die von alleine kommen, noch nichts zu spüren, deshalb kann ich mich (noch) nicht darüber freuen. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude und deshalb werde ich mich jetzt einfach freuen auf das, was ich zu erwarten habe. icon_biggrin.gif

LG Christine
Verfasst am: 23.06.2020 18:54
Bordeauxlover
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Hallo Christine,

Du hast so eine herzerfrischende Art, die mir total gut gefällt. Du gehst richtig klasse an das Nichtmehrrauchprojekt ran. Belohnung: Vielleicht hast Du noch irgendein Herzensprojekt, das Du in nächster Zeit angehen magst? Vielleicht wolltest Du immer mal irgendein Instrument lernen? Oder irgendeine Sportart ausprobieren? Oder das Malen reaktivieren? Deinen Avatar finde ich klasse! Und selbst gemalt - alle Achtung. Ich wünsche Dir weiter viel Erfolg auf unser aller gemeinsamem Weg.

Liebe Grüße
Arminballonsheart.pngsun-2.pngCocktail_zum_Feiern.png
Verfasst am: 23.06.2020 19:47
Senifor
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Hai Christine,

wie geht es Dir ? In den Chat kann man ja zumindest mal reinklicken, und wenn es zu stressig ist, betätigt man einfach den Logout- Knopf icon_cool.gif

Dein Avatar ist spitze .... du kannst so gut zeichnen. Toll. Das ist vielleicht auch eine Energie-Quelle ? Ich kann verstehen, dass Tiefenpsychologie nichts für jeden ist. Aber mir hat beispielsweise Verhaltenstherapie gar nichts gebracht. Vielleicht ist auch eine Mischung ganz gut.

Ich weine auch viel in der Therapie. Bei einer Arbeit mit dem inneren Kind, sind wir auf meinen inneren Wolf gestoßen, der die Zähne fletscht ... er war aggressiv gegen einen Aggressor ..... und ich spüre die Kraft von Raubtieren. Aber ich kann diese Kraft nicht in den Alltag rüberretten. Krass ist, vorhins hab ich mir Musik angemacht .... bissl was härteres. Es ist die gleiche Kraft. Leider kann ich ibn einer Depression auch mit Musik nichts anfangen.

Aber wenn es geht, möchte ich die Momente festhalten, für immer konservieren. Auch wenn ich Gefühle habe ... sie zeigen mir, dass ich lebe .... icon_smile.gif

Hast du mal an Kunsttherapie gedacht ? Gibt es auch ambulant ....

LG Senifor