Rauchfrei in den Herbst - goldener Oktober 2020


Verfasst am: 18.10.2020 13:55
Rauchfrei-Lotse
rauchfrei-lotse-andreas
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Themenersteller
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Hallo Josy, herzlich Willkommen. Gerne darfst Du mitfahren. Vielleicht magst Du uns ja mal beschreiben, was für Dich die größte Herausforderung beim Ausstieg ist und wie Du dich eventuell vorbereitet ist. Wären Hilfsmittel eine Möglichkeit für Dich?

Liebe Grüße

Andreas
Verfasst am: 18.10.2020 14:01
Josy86
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Hallo,
Vorbereitet habe ich mich blöderweise nicht.
Rauche seit 17 Jahren ca 26 Stück am Tag. Bin jetzt 34.
Mein Hausarzt hat mir am Freitag eine Überweisung zum HNO gegeben um dem Kehlkopf anschauen zu lassen. Und da dachte ich einmal mehr, nein... Das möchte ich nicht. Jetzt ist Schluss. Herausforderung ist die Arbeit. Arbeite als Erzieherin im Schichtbetrieb in einer Wohngruppe für Erwachsene mit sogenannter geistiger Behinderungen und mache eine Weiterbildung zur staatlich anerkannten Heilpädagogin und den Bachelor in Heilpädagogik.
Ich bin für jede Hilfe dankbar, damit ich von dem scheiß weg komme.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.2020 um 14:04.]
Verfasst am: 18.10.2020 19:25
Walze07
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Hallo Zusammen,
Mich würde mal interessieren welche Tage die schlimmsten beim Entug sind. Ja man schreibt nach 3 Tagen verabschiedet sich das Nikotien aus dem Körper, aber das war bei mir nicht schlimm. Mir ist klar das es eine Sucht ist und so gehe ich damit auch um. Im Moment bin ich froh dass ich nicht raus muss bei der Kälte (ich habe immer draussen Balkon) geraucht . Dann bin ich froh es schon so lange geschafft zu haben, das will ich mir nicht kaputt machen. Man sagt auch das der Geschmack Sinn wieder zurück kommt, davon habe ich nix gemerkt. Wie sieht das beu Euch so aus?
Viele Grüße Walze07

Verfasst am: 18.10.2020 19:45
Nomade
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Moin Walza07,

drei Tage, drei Wochen, drei Monate - sollen neuralgische Zeiten sein.... also immer so in dem Dreh.

Zu Deiner anderen Frage:
Was meinst denn, wie lange die Schadstoffe, die Du Deinem Körper VIERZIG JAHRE LANG zugeführt und in ihm abgelagert hast, brauchen dürfen, bis sie Dich wieder verlassen haben? icon_eek.gif
Geruchs- und Geschmackssinn werden enorm beeinträchtigt von den vielen kleinen Entzündungsherden, die die Gifte in uns dauerhaft "am Leben erhalten" haben.... jetzt muß erst mal das ganze Dreckszeug hinaus, dann können diese Entzündungen abklingen und danach wirst Du vielleicht manches Mal denken .... "so 'ne Sch...." mußte ich früher nicht riechen Riesengrinser.gif
Für die Entgiftung ist es wichtig, täglich mindestens 3 Liter Wasser, Tees, dünne Schorlen (also nicht das gekaufte Zeugs, sondern 1/4 guten Saft und 3/4 Wasser) zu trinken. Auch Kopfweh und Schwindelgefühle kommen oft von zu wenig Flüssigkeit und/oder Unterzuckerung (deshalb die Schorlen).
Dein Körper befreit sich jetzt von 40 Jahren Dreck-Einlagerung - das ist Schwerstarbeit für ihn - mit viel trinken kannst Du ihn dabei sehr gut unterstützen.

Einen schönen rauchfreien Sonntagabend
gewünscht
vonne Nomade

P.S. Falls Du Fragen hast oder mir antworten möchtest, freue ich mich über einen Besuch in meinem aktuellen Wohnzimmer "Ich denk' nicht dran, zu rauchen!", das Du findest, wenn Du unter dieser Nachricht auf das kleine blaue "Profil" klickst bei "Die letzten Themen".
Verfasst am: 18.10.2020 19:51
Dr.Ömmer
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Hallo zusammen,

mein Name ist Stefan und bin 26 Jahre alt und komme aus dem schönen Ostbelgien.

Ich rauche mit einer Pause von 1. Jahr seit 10 Jahren.

Da wir an der Grenze zu Luxemburg leben und ich dort arbeite sind die Zigaretten günstiger und och hatte immer eine Stange zuhause.

Seit 1,5 Jahren habe ich eine Führungsposition als Haupteinkäufer in einem Unternehmen von 600 Mitarbeitern inne.

Seit 1. Jahr habe ich den Konsum etwa verdoppelt und rauche etwa 10 Pakete pro Woche.

Wir bauen momentan noch das Haus meines Bruders komplett in Eigenleistung momentan. So liegt der Zigarettenverbrauch vielleicht auch an den langen Tagen: die erste um 04:30h und die letzte gegen 22h.

Ich möchte aufhören weil :
-der Reizhusten einfach extrem wird
-ich in der Freiwilligen Feuerwehr bin und vor kurzer Zeit bei einem Hausbrand nach 10 Minuten halb soviel Luft in der Atemschutzflasche hatte wie mein Kollege und wir deshalb fast 2 Menschen nicht retten hätten können.
-meine Blutresultate bei einer Abnahme so schlecht waren das ich zum Onkologen musste.
Er hat mir gesagt das meine roten Blutkörperchen viel zu hoch sind. Entweder wegen dem Rauchen oder einer chronischen Leukämie., Die Diagnose kann nur durch aufhören mit dem Rauchen und einer Blutabnahme 3 Wochen nach dem aufhören oder einer Knochenmark Entnahme erfolgen.

Ich habe mein letztes Paket heute morgen auf gemacht und habe heute nur 6 geraucht, damit der stop noch nicht morgen erfolgt.. eigentlich rauche ich nämlich gerne..

Gruß

Stefan
Verfasst am: 18.10.2020 20:36
Nomade
Dabei seit: 02.09.2017
Rauchfrei seit: 1233 Tagen
Beiträge: 3455
Moin Stefan,

herzlich willkommen in der Gemeinschaft der Nicht-mehr-RaucherInnen und solcher, die es werden wollen.... auch, wenn Du ja eigentlich eher ungern hier bist, weil Du ja "eigentlich gern rauchst".

Warum?

Klar - Du hast in jungen Jahren schon eine große Verantwortung übernommen - das streßt, schlaucht, man will immer alles richtig machen und nicht wieder "absteigen".... wobei genau helfen Dir dabei die sogar doppelt so vielen Kippen?
Welches Problem habe sie bisher für Dich gelöst, welchen Konflikt ausgeräunt, welche Auseinandersetzung geschlichtet (- statt sie zu vernebeln)?

Stell Dir mal einen Moment lang vor, Du hättest noch nie geraucht und Dein Kette quarzender bester Freund oder jüngerer Bruder würde Dir folgendes erzählen:

"Dr.Ömmer" schrieb:

-der Zeizhusten einfach extrem wird
-ich in der Freiwilligen Feuerwehr bin und vor kurzer Zeit bei einem Hausbrand nach 10 Minuten halb soviel Luft in der Atemschutzflasche hatte wie mein Kollege und wir deshalb fast 2 Menschen nicht retten hätten können.
-meine Blutresultate bei einer Abnahme so schlecht waren das ich zum Onkologen musste.
Er hat mir gesagt das meine roten Blutkörperchen viel zu hoch sind. Entweder wegen dem Rauchen oder einer chronischen Leukämie., Die Diagnose kann nur durch aufhören mit dem Rauchen und einer Blutabnahme 3 Wochen nach dem aufhören oder einer Knochenmark Entnahme erfolgen.


.... und zum Schluß hörst Du
"Dr.Ömmer" schrieb:

....eigentlich rauche ich nämlich gerne..


Was würdest Du Deinem jüngeren Bruder, Deinem besten Freund antworten?
(Eine Frage, die Du nicht unbedingt hier und natürlich schon gar nicht mir - sondern ausschließlich Dir beantworten solltest.)

Die Sucht hat Dich im Griff - die bläst Dir auch so Zeugs wie "gerne rauchen" ins Hirn - weiter nix.... und auch, wenn das Drecksgift hinter der Grenze billiger ist - umsonst ist es nicht - siehe Deine bereits jetzt eingetretenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen.... glaub' auch nicht, daß Du selbst bezahltes Selbstvergiften TATSÄCHLICH gern machst.... aber ich glaube schon, daß Du es (noch) glaubst....
Du solltest Dir unbedingt das kostenlose Ebook "Nie wieder einen einzigen Zug" von Joel Spitzer herunterladen und lesen: http://whyquit.com/NWEEZ/NWEEZ!-Buch.pdf

Bestimme wieder selbst über Dein Leben und Deine Gesundheit - übernimm' die Kontrolle über Deinen Kopf - auch Du kannst Deine Sucht besiegen - zumal Du es ja offensichtlich bereits ein Mal ein Jahr geschafft hattest gefuehle_smilie_0236.gif

Es grüßt
de Nomade

P.S. Falls Du Fragen hast oder mir antworten möchtest, freue ich mich über einen Besuch in meinem aktuellen Wohnzimmer "Ich denk' nicht dran, zu rauchen!", das Du findest, wenn Du unter dieser Nachricht auf das kleine blaue "Profil" klickst bei "Die letzten Themen".


[Dieser Beitrag wurde 5mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.2020 um 20:48.]
Verfasst am: 19.10.2020 00:10
Dapa1301
Dabei seit: 18.10.2020
Rauchfrei seit: 73 Tagen
Beiträge: 682
Hallo, ich steige gerne in den Oktoberzug ein.
Ich möchte endlich aufhören mit dem Rauchen. Es macht mich wahnsinnig, ständig an das Aufhören zu denken und trotzdem noch zu rauchen. Nach jeder Zigarette mache ich innerlich Schluss mit Rauchen und spätestens nach 2 Stunden rauche ich wieder. Der ganze Wahnsinn, den jeder, der hier schreibt, durchgemacht hat oder noch durchmacht.
Ich rauche ca. 9 Jahre. Davor ca. 10 Jahre nicht und davor 10 Jahre ja. Die 10 Jahre, in den ich nicht geraucht habe, waren so schön. Ich habe mich so gut gefühlt und war mit mir so zufrieden. Seit dem ich wieder rauche, fühle ich mich so dreckig und erbärmlich. Ich habe keine Achtung vor mir und schäme mich dafür! Ein riesen Karussell an ganz schlechten Gefühlen. Ich habe mittlerweile keine Freude an nichts und isoliere mich zunehmend. Ich gehe arbeiten, habe Familie etc. Aber innerlich ist es so anstrengend! Und ich weiß, dass ich ohne Nikotin wieder Spaß am Leben haben werde und auch viel mehr Energie.
Ich habe bereits gestern das Forum entdeckt, habe mich angemeldet, habe ein Wohnzimmer eingerichtet und Kontakt zu der Lotsin Andrea aufgenommen. Kapieren tue ich die Kommunikation hier aber noch nicht ganz.
Ich habe solche Angst vor dem Aufhören. Mittlerweile ist der Zustand aber kaum noch erträglich und aushaltbar.
So ein Paradox: ich sehe gar keine Vorteile mehr am Rauchen, ich quäle mich nur noch und bin nicht in der Lage, der Sucht den Kampf anzusagen. Auch wenn ich weiß, dass ich ohne Zigaretten wieder frei sein werde und wieder lachen kann.
Liebe Grüße
Dapa

Verfasst am: 19.10.2020 11:08
chrisMün
Dabei seit: 19.02.2020
Rauchfrei seit: 384 Tagen
Beiträge: 34
Liebe Oktoberaussteiger,

ich kann Euch aus eigener Erfahrung Mut machen.

Aufhören ist möglich. Bei mir und meiner Frau sind es schon fast 10 Monate.
Natürlich ist das nicht einfach. Das weiß jeder. Aber machbar.

Uns hat dieses Forum wirklich geholfen. Der Erfahrungsaustausch war sensationell.
Die Anfangszeit war bei uns schrecklich, aber wir und das Forum haben uns gegenseitig geholfen.

Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen - Stur bleiben. Am Forum teilnehmen!

Ich wünsche Euch allen viel Erfolg.

Christian
Verfasst am: 19.10.2020 20:05
Dr.Ömmer
Dabei seit: 18.10.2020
Rauchfrei seit: 86 Tagen
Beiträge: 8
"Nomade" schrieb:

Moin Stefan,

herzlich willkommen in der Gemeinschaft der Nicht-mehr-RaucherInnen und solcher, die es werden wollen.... auch, wenn Du ja eigentlich eher ungern hier bist, weil Du ja "eigentlich gern rauchst".

Warum?

Klar - Du hast in jungen Jahren schon eine große Verantwortung übernommen - das streßt, schlaucht, man will immer alles richtig machen und nicht wieder "absteigen".... wobei genau helfen Dir dabei die sogar doppelt so vielen Kippen?
Welches Problem habe sie bisher für Dich gelöst, welchen Konflikt ausgeräunt, welche Auseinandersetzung geschlichtet (- statt sie zu vernebeln)?

Stell Dir mal einen Moment lang vor, Du hättest noch nie geraucht und Dein Kette quarzender bester Freund oder jüngerer Bruder würde Dir folgendes erzählen:

"Dr.Ömmer" schrieb:

-der Zeizhusten einfach extrem wird
-ich in der Freiwilligen Feuerwehr bin und vor kurzer Zeit bei einem Hausbrand nach 10 Minuten halb soviel Luft in der Atemschutzflasche hatte wie mein Kollege und wir deshalb fast 2 Menschen nicht retten hätten können.
-meine Blutresultate bei einer Abnahme so schlecht waren das ich zum Onkologen musste.
Er hat mir gesagt das meine roten Blutkörperchen viel zu hoch sind. Entweder wegen dem Rauchen oder einer chronischen Leukämie., Die Diagnose kann nur durch aufhören mit dem Rauchen und einer Blutabnahme 3 Wochen nach dem aufhören oder einer Knochenmark Entnahme erfolgen.


.... und zum Schluß hörst Du
"Dr.Ömmer" schrieb:

....eigentlich rauche ich nämlich gerne..


Was würdest Du Deinem jüngeren Bruder, Deinem besten Freund antworten?
(Eine Frage, die Du nicht unbedingt hier und natürlich schon gar nicht mir - sondern ausschließlich Dir beantworten solltest.)

Die Sucht hat Dich im Griff - die bläst Dir auch so Zeugs wie "gerne rauchen" ins Hirn - weiter nix.... und auch, wenn das Drecksgift hinter der Grenze billiger ist - umsonst ist es nicht - siehe Deine bereits jetzt eingetretenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen.... glaub' auch nicht, daß Du selbst bezahltes Selbstvergiften TATSÄCHLICH gern machst.... aber ich glaube schon, daß Du es (noch) glaubst....
Du solltest Dir unbedingt das kostenlose Ebook "Nie wieder einen einzigen Zug" von Joel Spitzer herunterladen und lesen: http://whyquit.com/NWEEZ/NWEEZ!-Buch.pdf

Bestimme wieder selbst über Dein Leben und Deine Gesundheit - übernimm' die Kontrolle über Deinen Kopf - auch Du kannst Deine Sucht besiegen - zumal Du es ja offensichtlich bereits ein Mal ein Jahr geschafft hattest gefuehle_smilie_0236.gif

Es grüßt
de Nomade

P.S. Falls Du Fragen hast oder mir antworten möchtest, freue ich mich über einen Besuch in meinem aktuellen Wohnzimmer "Ich denk' nicht dran, zu rauchen!", das Du findest, wenn Du unter dieser Nachricht auf das kleine blaue "Profil" klickst bei "Die letzten Themen".



Hallo,

vielen Dank für die Mutmachendem Worten!

Heute habe ich nur mehr 8 geraucht..
Morgen die letzen 4 und dann ist Schluss!
Verfasst am: 19.10.2020 22:34
Blackmamba84
Dabei seit: 16.10.2020
Rauchfrei seit: 40 Tagen
Beiträge: 4
Hallo ihr lieben... Mein Name is vani ich bin 36 Jahre alt und rauche seit meinem 15. Lebensjahr... Ich wollte ursprünglich heute morgen aufhören zu rauchen doch der drang war zu groß und ich hab nachgegeben. Arbeit Stress und Stress zuhause. Ich habe bereits mein eigenes Wohnzimmer. Ich habe es scho mal geschafft für 4 Monate nicht zu rauchen da war ich allerdings auf Therapie in der Zeit. Im letzten halben Jahr hatte ich 5 aufhörversuche der längste war eine Woche dann würde der entzug zu stark und ich hab wieder zur Zigarette gegriffen. Meine Gründe um aufzuhören sind meine Gesundheit der Gestank der auch meine Tochter nervt und mich reut auch das Geld banghead.gif ich habe Angst vor der Entzugserscheinungen da ich ja weiß wie schrecklich es werden kann... Den Willen dazu hab ich nur eben diese Angst... Ich muss dazu sagen ich bin Untergewichtig im Moment und trotz regelmäßigen Essen bleibt nix hängen... Ich habe heute meine blutwerte bekommen und die waren super... Damit das so bleibt möchte ich gerne aufhören.. Ich hoffe so sehr es diesmal zu schaffen...

Liebe Grüße
Vani

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.10.2020 um 23:42.]
Verfasst am: 20.10.2020 05:50
Rauchfrei-Lotse
rauchfrei-lotse-andreas
Rauchfrei-Lotse seit: 08/2013
Themenersteller
Dabei seit: 18.06.2013
Rauchfrei seit: 2770 Tagen
Beiträge: 8076

Hallo Christian, vielen Dank für Deine tollen Worte. Gerade am Anfang hat man gegen viele Ängste zu kämpfen, da sind Deine Wort wirklich Balsam für die Seele.

@Vani: Was hat Dir bei den letzten Versuchen am beste geholfen? Das man es grundsätzlich schaffen kann, durftest Du ja schon erfahren.

@Walze Auch Dir ein herzliches Willkommen. Welche Tage die schlimmsten sind, kann man so pauschal gar nicht sagen. An meisten liest man, dass die ersten 1-14 Tag am schwierigsten sind. Man merkt doch schnell, wie viel Platz die Zigarette im Alltag eingenommen hat und da muss man doch oftmals gegen alte Rituale erstmal ankämpfen. Der körperliche Entzug ist nach 5-7 Tage überstanden, die mentale Verbindung dauert da länger. Es gibt die schöne, passende Regel "3 Tage,3 Wochen, 3 Monate", die zeigt, dass de Entzug meistens in Wellen verläuft, wo nach einfachen Tage auch wieder eine schwierigere Phase kommen kann..

Viele Grüße

Andreas
Verfasst am: 20.10.2020 11:37
Blackmamba84
Dabei seit: 16.10.2020
Rauchfrei seit: 40 Tagen
Beiträge: 4
Hallo ihr lieben. So der Entschluss ist gefasst ich habe gerade die letzte abschiedszigarette bewusst geraucht... Ich habe mir ein rauchfrei Tagebuch gemacht und mir eine app zum aufhören runter geladen. Jetz heißt es durchhalten... @andreas: bei den letzten Versuchen habe ich mich sehr viel abgelenkt und mir immer wieder gesagt Nein ich will das nicht mehr bis eine Situation kam in der ich schwach wurde... Aber jetz wird alles anders. Ich bin fest motiviert es dieses Mal zu schaffen und dem glimmstengel adiue zu sagen.
Wie geht's den andren mit dem stop?

Liebe Grüße vani icon_confused.gif
Verfasst am: 20.10.2020 15:47
Marakind
Dabei seit: 03.10.2020
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Beiträge: 8
Ich wünsche euch allen viel Energie, Trotz, Mut und all das was Ihr benötigt um Durchzuhalten..
Mir hat es geholfen ganz bewusst etwas Abstand von jenem zu nehmen was neben dem Rauchen so festgefahren war in meinem Alltag.

Ich habe Getränke getrunken und Speisen gegessen die ich vorher noch nicht probiert hatte.
Habe Musik gehört die mir unbekannt war.

Ein neues Parfum, ein neuer Raumduft, ein neuer Weichspüler.

Es sind die kleinen Minischritte die das große Ganze letztendlich ausmachen.
Jeder Griff zur Zigarette den man bewusst nicht macht ist ein Sieg.. und letztendlich geht es wirklich nur darum die nächste Zigarette nicht zu rauchen..

Ich wünsche euch allen von Herzen den Erfolg den ihr euch für euch wünscht

ladybug.png

Liebe Grüße,

Natalie

Verfasst am: 20.10.2020 18:28
Conny_k.
Dabei seit: 09.10.2020
Rauchfrei seit: 106 Tagen
Beiträge: 89
Hallo liebe Ulla,
ich mach mal piep icon_smile.gif
Bin nur nicht so aktiv im forum momentan weil
ich mich ganz viel mit Sport und outdoor Aktivitäten
ablenke und ab nächste Woche ist mein 3 woechiger
Urlaub rumicon_lol.gif

Herzliche Grüße an alle
Conny
Verfasst am: 20.10.2020 18:59
Stelli15
Dabei seit: 23.09.2014
Rauchfrei seit: 103 Tagen
Beiträge: 100
Liebe Ulla,

ich bin voll dabei. Und erstaunt, wie gut es läuft...
Verfasst am: 20.10.2020 21:24
Walze07
Dabei seit: 11.10.2020
Rauchfrei seit: 113 Tagen
Beiträge: 7
Hallo Zusammen,
Vielen Dank für die Rückinfo von Euch. Das hätte ich gar nicht gedacht das es so schwer ist. Bisher habe ich meinen Schwindel, rauschen im Kopf und Koxxxgefühl auf den Kreislauf Zusammenbruch zurück geführt, den ich vor ca.4 Wochen hatte. Das war ja auch der Grund für den Rauchstopp. Das Verlangen nach der Zigarette hält sich in Grenzen, es ist dann wohl doch mehr der körperliche Enzug der mir zu schaffen macht. Gut finde ich das Forum hier ,da kann man sich mit Gleichgesinnten austauschen und muss nicht die Besserwisser hören die nie so ein Problem hatten. Jeder der hier aufgehört hat weiss wovon er redet, das sind echt wichtige Erfahrungen für uns Neulinge. Gibt es eigentlich auch Treffen an denen sich hier Leute treffen und was unternehmen? Klar schwierig in Zeiten von Corona, aber vielleicht doch planbar für 2021. In diesem Sinne haltet alle durch und viele Grüsse sendet Walze07sun.gif
Verfasst am: 20.10.2020 22:11
Emmema
Dabei seit: 19.10.2020
Rauchfrei seit: 92 Tagen
Beiträge: 23
Hallo,
Ich steige jetzt auch mal in den Zug.

Erstmal Glückwunsch an alle, die es geschafft haben!

fireworksblue.png

Ich bin Emmema, bin 38 und den 5. Tag Rauchfrei. Das Aufhören war gar nicht das Problem, aber wie zum Teufel halte ich das jetzt durch?
Tagsüber habe ich immer irgendetwas zu tun. Abends wird es schwieriger. Ich bin aber kaum müde und komme deshalb nicht vor 12 in Bett.
Streikt eigentlich bei noch jemanden die Verdauung?

Haltet durch!!!
Verfasst am: 20.10.2020 22:18
Josy86
Dabei seit: 17.10.2020
Beiträge: 4
Guten Abend,
Ich bin frustriert. Gestern habe ich es geschafft keine zu rauchen. Und heute auf der Arbeit war einfach die Hölle und ich habe wieder geraucht. Nur 1 Tag ohne.
Vielleicht bin ich doch noch nicht bereit?
Ich glaube ich muss mich besser vorbereiten und mir alternativen für die Situationen suchen, wo ich weiß es wird verdammt schwer.
Was habt ihr gemacht wenn gleich am Anfang eine Situation kam wo es für euch richtig schwer war?
Arbeite ist bei mir das größte Problem. Zu Hause fällt es mir einfacher.
Sollte ich vielleicht starten wenn ich jetzt ab 30.10 Urlaub habe?
Gruß
Svenja
Verfasst am: 20.10.2020 22:42
Emmema
Dabei seit: 19.10.2020
Rauchfrei seit: 92 Tagen
Beiträge: 23
Ich habe aufgehört, als ich Urlaub hatte und dann trotzdem erst am 4. Tag ganz verzichten können. Die ersten 3 Tage habe ich Abends jeweils noch eine geraucht.
Vielleicht klappt es bei dir auch im Urlaub besser. Ist ja nicht mehr lange hin.

Auf jeden Fall kannst du es schaffen
Verfasst am: 20.10.2020 22:52
Jolanteheine
Dabei seit: 23.09.2020
Rauchfrei seit: 103 Tagen
Beiträge: 32
Auch ein Piep von mir heute is der 16. Tag und es geht so habe noch oft schmacht aber ich ignoriere so gut ich kann... einfach is anders aber es geht ... ich bräuchte mal dringend Urlaub aber in der jetzigen Zeit is das fast nicht machbar