Kreativquartier


Verfasst am: 23.09.2021 17:32
SUNNY-YA
Dabei seit: 14.06.2019
Rauchfrei seit: 44 Tagen
Beiträge: 685
Glückwunsch zur ersten 6!
icon_biggrin.gif

Morgen sind es 1 Woche.

Und ja, es steht 2:1 für mich Riesengrinser.gif

balloonmix.gif
Fast Wochenende!

Ganz liebe Grüße,
die SUNNY-YA
sun.gif
Verfasst am: 24.09.2021 06:08
Rauchfrei-Lotse
rauchfrei-lotse-andreas
Rauchfrei-Lotse seit: 08/2013
Dabei seit: 18.06.2013
Rauchfrei seit: 3042 Tagen
Beiträge: 8420
Hallo Klara, die erste Woche ist geschafft. Herzlichen Glückwunsch. Das ist doch schon eine tolle, wichtige Etappe.

Ich wünsche Dir ein tolles Wochenende, vielleicht belohnst Du dich ja für Deine tolle Leistung.

Viele Grüße

Andreas

medal.png
Verfasst am: 24.09.2021 14:26
JuliWolke2021
Dabei seit: 22.07.2021
Rauchfrei seit: 31 Tagen
Beiträge: 433
Von mir auch fireworks.png

Herzliche Glückwünsche zum Gelingen der ersten Woche!

balloons2.pngcongratchamp.gif

Die Anfangszeit ist immer schwer, aber bestimmt wird es bald einfacher und einfacher.

Ein sonniges Wochenende für Dich!

island.png
Verfasst am: 24.09.2021 15:43
Mona8987
Dabei seit: 28.06.2021
Rauchfrei seit: 112 Tagen
Beiträge: 409


Herzlichen Glückwunsch zur 1 Woche Rauchfrei!!! Du machst das ganz toll gefuehle_smilie_0236.gif

fireworks.png

champballoongift.png

fireworksblue.png

ballonsheart.png

flowers.png

LG
Mona
Verfasst am: 24.09.2021 17:21
Fritzchen81
Dabei seit: 10.08.2021
Rauchfrei seit: 75 Tagen
Beiträge: 544
Ich gratuliere dir auch zu 1 Woche rauchfrei, du machst das super. Schön weiter.

Gruß Rudolf
Verfasst am: 12.10.2021 22:20
KlaraAtem
Themenersteller
Dabei seit: 16.09.2021
Rauchfrei seit: 28 Tagen
Beiträge: 38
Diese Gedanken habe ich vor meinem Rauchstopp aufgeschrieben:

Mit meinem Rauchstopp will ich mir beweisen, dass ich diese von mir getroffene Entscheidung umsetzen kann. Die Umsetzung zeigt mir, dass nur ich alleine die Verantwortung für mich übernehmen kann. Ich achte auf mich. Mein Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben. Ich lasse es nicht mehr zu, dass die Sucht meinen Tag taktet.

Ich muss an meiner Einstellung arbeiten, mir ist klar, dass das Aufhören am Anfang manchmal ein innerer Kampf sein wird. Die ersten Tage werden vielleicht nicht ganz einfach. Umso wichtiger ist es, dass ich mir immer wieder vor Augen halte, warum ich aufhören will. Ich sage mir immer wieder, dass ich es schaffen werde. Die richtige Einstellung erkenne ich daran, dass ich mich auf das Aufhören und das Leben ohne Sucht freue.

Ich sorge für Ablenkung. Wenn die Suchtattacken kommen, muss ich die Alternativen und Ablenkungen parat haben. Ich rufe jemanden an, gehe laufen, höre Musik. Ich denke Situationen voraus und bereite mich mental darauf vor, dass es z.B. nach dem Frühstück keine Zigarette gibt, dafür trinke ich auf der Terrasse gemütlich eine extra Tasse Kaffee. Dadurch kommt keine Enttäuschung auf und ich fühle mich keines Genusses beraubt.

Es gibt Suchtgedanken, die mich zum Rauchen verleiten wollen. Diese Suchtgedanken muss ich ersetzen. Ein typischer Suchtgedanke ist z.B.: Ich rauche jetzt diese Zigarette, die ich unbedingt rauchen will, dann höre ich sofort wieder auf. Der richtige Gedanke ist: Wenn ich diese Zigarette jetzt rauche, dann höre ich nie auf.

Ein anderer Suchtgedanke ist: Ich bin so stark abhängig, deshalb werde ich es niemals schaffen für immer aufzuhören. Ich ersetzte ihn durch: Paperlapap, ich bin super stark, ich habe schon ganz andere Dinge im Leben geschafft, da werde ich mit so einem blassen dürren Stängelchen allemal fertig.

Es bleibt spannend, denn rauchen aufhören ist eigentlich gar nicht schwer, hab ich schon oft gemacht.

Morgen rauche ich auch nicht.

Claro



[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 12.10.2021 um 22:23.]
Verfasst am: 13.10.2021 11:31
KlaraAtem
Themenersteller
Dabei seit: 16.09.2021
Rauchfrei seit: 28 Tagen
Beiträge: 38
Übermorgen sind es 4 Wochen, jetzt darf ich nicht leichtsinnig werden.
Aufhören ist gar nicht schwer, durchhalten dagegen sehr.

Ich mache weiter mit dem Nichtrauchen.
Ich stinke nicht mehr.
Mit jedem rauchfreien Tag mehr, kann ich tiefer durchatmen.
Die häufigen Kopfschmerzen sind weg und mein Spiegelbild sieht deutlich frischer aus.
Ich bin nicht mehr so müde und viel aktiver.
Ich gebe nicht mehr jeden Tag Geld dafür aus, um mir schreckliche Krankheiten zu errauchen.
Suchtverhalten ist der schlimmste Zwang, den ich mir selbst auferlegt habe.
Freiheit statt Abhängigkeit das ist es was ich will.

Also gehe ich auch heute keine rauchen.

Clarissimo
Verfasst am: 14.10.2021 10:14
KlaraAtem
Themenersteller
Dabei seit: 16.09.2021
Rauchfrei seit: 28 Tagen
Beiträge: 38
Meine Gedanken während des Rauchens, damals, ca. zwei Wochen vor dem Rauchstopp:

Zigarette essen Seele auf.

Das Rauchen ist mir so zuwider. Es gibt mir nichts mehr, es schmeckt mir nicht mehr, es ödet mich nur noch an, trotzdem rauche ich immer wieder.
Ich rauche, weil ich rauchen muss, weil die Sucht es mir diktiert. Ich fühle mich wie ein Junkie, der sich den nächsten Schuss setzen muss, weil die Wirkung der Droge nachlässt. Ich fühle mich klein und elend, weil ich offensichtlich zu schwach bin, um das Aufhören zu schaffen, zu schwach, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen.
Ich bin es leid, als Süchtige dazustehen und ich schäme mich, dass ich immer noch eine Raucherin bin.
Es wäre an der Zeit, dem Gedanken "rauchen aufhören" endlich mal Taten folgen zu lassen.

Ich drücke die Zigarette aus. Es ist als hätte ich sie nicht geraucht, sie hat mir nichts von dem gegeben, was ich mir von ihr erhofft habe, nur Gestank und Leere und Überdruss. In einer Stunde zünde ich die Nächste an, weil ich muss, denn nach der Zigarette ist vor der Zigarette.

Zigarette=Menschenfresser
Verfasst am: 14.10.2021 16:01
Fritzchen81
Dabei seit: 10.08.2021
Rauchfrei seit: 75 Tagen
Beiträge: 544
Also ich habe keine besondere Motivation, was mich etwas motiviert ist das viele gesparte Geld. Gegen die Schmachter lenke ich mich mit Kaugummi, Kaffee ab, nichts besonderes. Ich habe noch die Ersatzsucht Essen.

Gruß Rudolf
Verfasst am: 14.10.2021 17:19
Fritzchen81
Dabei seit: 10.08.2021
Rauchfrei seit: 75 Tagen
Beiträge: 544
Der Raucherhusten ist vollständig weg, keine Probleme mehr. Ich hüstel wohl noch ab und an, aber nichts im Vergleich zu meiner Raucherzeit.

Gruß Rudolf
Verfasst am: 15.10.2021 15:23
Fritzchen81
Dabei seit: 10.08.2021
Rauchfrei seit: 75 Tagen
Beiträge: 544
Ja, ich bleibe standhaft und rauchfrei. Wäre zu Schade jetzt aufzugeben das Nichtrauchen.

Gruß Rudolf
Verfasst am: 15.10.2021 21:24
JuliWolke2021
Dabei seit: 22.07.2021
Rauchfrei seit: 31 Tagen
Beiträge: 433
"KlaraAtem" schrieb:

Liebe JuliWolke,
ich lasse dir einen lieben Gruß hier. Ich mag deine Herangehensweise, wie du deinen Weg in die Rauchfreiheit suchst und du lässt dich nicht so leicht unterkriegen.
Ich musste mir die letzten Tage auch wieder bewusst machen, wieso, weshalb, warum das Ganze. Jetzt weiß ich es wieder und ich mache weiter.
Schwerer als rein zu kommen, ist es wieder raus zu kommen. icon_rolleyes.gif
Aber wir bleiben dran, wäre doch gelacht, wenn wir das nicht auch schaffen.
Liebe Grüße
Klara


cat.png mintlolly.gif Liebe Klara, mintlolly.gif

vielen Dank für Deinen lieben Gruß. Ja, meine Herangehensweise ... nach dem Motto: Wer suchet, der findet. icon_wink.gif Aber Danke fürs Lob, ich musste mich tatsächlich zu mehreren Rauchstopps hintereinander motivieren, doch anscheinend war der Prozess notwendig.

Deine Situation verstehe ich gut, obwohl ich das Warum seit einigen Jahren nicht mehr hinterfrage, sondern eher das Wie ... dooferweise. Die Sucht, die Sucht halt. Gerade in den ersten Wochen des Rauchstopps muss man sich oft an seine Beweggründe erinnern, weil man in dieser Zeit häufig von der Sucht auf die Probe gestellt wird. Irgendwann kann der Punkt kommen, an dem man tiefer in sich gehen muss ... sich noch mal deutlicher überzeugen muss. Deswegen ist es gut, dass Du Dir die Zeit dafür genommen hast.

„Schwerer als rein zu kommen, ist es wieder raus zu kommen. icon_rolleyes.gif“ Der Satz ist leider sehr wahr. Mein Gott, war dit leicht, sich die Sucht anzulachen. Erschreckend. Der Hebel im Kopf wurde schnell umgelegt, seitdem bin ich für immer ein Suchti und nun auf ständige Wachsamkeit angewiesen. Wenn ich wenigstens einen Grund für den Rauchstart parat hätte, wie ich wollte dazugehören. Aber nischt, nur ein doofer Teenager-Test. An synthetische Drogen hätte ich mich nie herangewagt. Die Funktionsweise der Sucht erkannte ich damals nicht und das kann ich mir heute auch nicht vorwerfen. Aber traurig, dass mir meine Lunge dafür nicht zu schade war und/oder das einfache Wissen um die Sucht von mir nicht ernst genommen wurde.

Klar, schaffen wir das, weil wir es doch unbedingt wollen. Du vermittelst jedenfalls den Eindruck in Deinen Posts. Glaub einfach immer daran, auch wenn die Sucht gelegentlich versucht, Deinen Glauben zu erschüttern. Zeig ihr in diesen Momenten den Mittelfinger und weiter geht’s. Irgendwann wird es angenehmer. Ich bin kampfbereit für alle Lebenssituationen, notfalls mache ich 100 Rauchstopps nacheinander, bis ich das hinbekomme. An meinen Genussgedanken bezüglich einer Zigarette muss ich noch etwas arbeiten.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und das Gefühl von Freiheit.

Liebe Grüße
Wolke


butterfly.gif



[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 15.10.2021 um 21:32.]