"Wer sagt „Ich rauche gerne“, macht sich etwas vor. In Wirklichkeit ist man einfach abhängig und redet sich das Rauchen schön."
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Spurwexel schrieb am 31.07.2018 02:56

Hallo zusammen, Als erstes muss ich natürlich sagen, ich habe noch nicht mit dem rauchen aufgehört. Leider. Aber ich denke bin auf dem richtigen Weg es endlich zu schaffen. Das berühmte “ich rauche gerne“ kann ich aber garnicht so leicht als völliger Schwachsinn abtun, da ich tatsächlich in manchen Situationen gerne rauche. Das bedeutet aber nicht das ich dies schönreden oder mir selber besser machen möchte. Es ist leider tatsächlich manchmal so das ich in diesen besagten Situationen gerne rauche. So blöd das auch klingen mag. Nichts desto trotz bin ich ein Sklave der Zigarette und stopf mir den Müll täglich in meine Lunge. In den meisten Situationen rauche ich tatsächlich überhaupt nicht gerne und es ist einfach nur eine beschissene sucht die das Leben beeinträchtigt und krank macht. Und genau deshalb möchte ich aufhören, auch wenn es ab und zu doch ein bisschen toll ist.

@Stefan schrieb am 21.04.2018 18:03

Kannst Du Dich klarer ausdrücken? Oder muss ich das gleiche wie Du nehmen, damit ich diesen Unsinn verstehe, den Du schreibst?

Der Satz „ich rauche gerne“... schrieb am 21.04.2018 18:00

Wird von vielen Suchties gesagt. Und die denken dieser Satz kommt von Ihnen. Was für ein Blödsinn. Diese sind auch selber schuld an Ihrer sogenannten Sucht. Für mich ist der Satz „ich bin süchtig“ eine Ausrede um nicht aufhören zu müssen. Geht mal auf eine Lungenkrebsstation. Wer danach noch raucht...

Stefan schrieb am 02.04.2018 11:03

Die Suchtbewältigung in den Sinnen der Menschen wird durch Unterdrückung von Genomen verzögert. Die Individuelle Therapie wurde erfolgreich absolviert um die Menschen zu würdigen im Angesicht ihrer Sucht. Therapiemaßnahmen zur folge des Entwöhnung Charakterlich und Körperlich. Eine Initiative kann gegründet werden. Das Nicht Rauchen nie Aufgeben... Man sollte Gott bewahren und Gott behüten sondern den Leid Kindern Helfen und Sparen an Finaziellem. Eine Absolvenz ist nicht notwendig. Liebe Grüße

tintoyfan schrieb am 15.03.2018 10:35

Diese Aussage oder der Slogan "ich rauche gern", den es auch mal in der Werbung gab, ist wirklich der allergrößte Quatsch. Nur aufgrund der Tatsache, dass ich schon schöne Situationen bei Sonnenschein an herrlichen Plätzen erleben durfte, und dabei geraucht habe, bedeutet nicht, dass diese Situationen ohne Giftstäbchen nicht genauso schön, oder sogar noch schöner gewesen wären. Noch verdrehter finde ich den Ansatz "Rauchen entspannt mich". Ich habe echt eine Weile gebraucht, um zu kapieren wie das Ding funktioniert. Denn es war ja wirklich so: Ich war angefressen, unruhig und nervös, habe dann ein Giftstäbchen angezündet, wurde ruhiger, gedämpft, leicht sediert und zunehmend entspannt. Dass jedesmal mein Nikotin"speicher" gefüllt wird und sich dann wieder leert, und nur durch erneutes Rauchen wieder gefüllt wird, um dann "Entspannung" zu erleben, habe ich lange nicht richtig realisiert. Mittlerweile darf ich seit gut viereinhalb Jahren entspannt sein, und kann es nur jedem empfehlen. Kein Gestank, dreckige Kippen, stinkende Aschenbecher, verqualmte Klamotten, Keuchen und Husten und die ganzen zusätzlichen Krebs- und Gesundheitsrisiken. Der Stinker nimmt nur und gibt nix. 33890 Zigaretten hab ich nicht geraucht, sagt mir meine Rauchfrei App. Kann es nur empfehlen. Bleibt stur und standhaft.

Un(d)wichtig schrieb am 01.03.2018 07:58

Tag 59 und immernoch rauchfrei... Hallo Morgenrot, tolles Statement :) und danke für den Buchtipp ( Andreas Jopp ) Du gibst viel Kraft weiter zumachen und Standhaft zubleiben .Es wird einem so richtig bewusst , wenn man dir zuhört , warum man so dafür kämmpft...Danke für die kleine Motivation, die man täglich brauchen kann :)

Morgenrot schrieb am 28.02.2018 09:58

Ich rauche gerne, Das habe ich über Jahre mit voller Überzeugung auch getan und gesagt, Ich glaubte das die Zigaretten mich so stark gemacht haben , ich war und bin eine starke Frau. Doch heute muss ich erkennen, das die Zigaretten mir alles genommen habe, mein Selbstbewusstsein, meine Stärken, einfach alles, Ohne Zigaretten fühle ich mich schwach und klein, erst wenn ich wider rauche fühle ich mich allem gewachsen. Diesen Zustand finde ich nur fürchterlich, daher gilt der Satz Ich rauche gerne, in die Wüste geschickt. Ich rauche überhaupt nicht mehr gerne, und das mit einer festen Überzeugung, Mich macht die Zigarette überhaupt nicht stark, leider habe ich das jahrelang geglaubt, Ich konnte niemanden verstehen der anderer Meinung war als ich. Nun weiß ich heute wie daneben ich lag, mit diesem Satz , ich rauche gerne. Heute gebe ich alles darum, nicht mehr zu rauchen, Es gibt übrigens ein Buch was ich jeden empfehle,was da heißt: Ich rauche gern... ...und höre jetzt auf! Von Andreas Jopp Gute Tipps auch unter anderem, wie man sich nach dem rauchstopp auch gut ernährt und was sonst so hilft den rauchstopp positiv durchzustehen. Ich werde es auch nochmals lesen, immer wieder lesbar, dieses Buch Mir hat der Titel so gefallen darum habe ich es mir auch gekauft und ich war positiv überrascht wie sehr es mir geholfen hat und es immer noch tut. Ich habe mir das Rauchen nicht schön geredet , ich war sehr überzeugt vom Rauchen, vorallem das ich dadurch immer so stark war, Was für ein Blödsinn denke ich heute, vorallem weil heute meine Psyche sehr darunter leidet, ich bin eine Sklavin meiner geliebten Zigarette geworden, Ich bin eine Abhängige meiner sogenannten geliebten Zigarette geworden, die keine Starke Frau mehr ist, die sich ein Leben lang hat nur von der Zigarette gängeln lassen, Die Zigarette bestimmt mein Leben, nicht ich. Ich rauche gerne, ist schon lange nicht mehr, Ein Hinweis vielleicht, dieses auch endlich nicht mehr zu tun. Eine starke Frau will ich wieder werden, aber diesmal ohne Zigaretten. Ein harter Weg wird es werden, das weiß ich für mich, ich weiß aber auch , es wird sich Lohnen. Morgenrot

Volker Bank schrieb am 17.01.2018 14:56

Ich rauche gern. Und ich bin natürlich abhängig. Wir alle sind von etwas abhängig. Schon mal drei Tage nichts gegessen? Je mehr Spießer mir erzählen wollen was ich soll und was nicht, um so weniger muss ich noch darüber nachdenken. Mir macht Rauchen Spaß, und das ich irgendwann sterbe weiß ich schon seit Jahrzehnten. Ich lache über die Leute, die sich abzappeln für ein par Tage mehr auf dieser Erde und dann morgen vor den Bus laufen. Wenn etwas Spaß macht und niemandem schadet soll man es machen, wenn man will. Ihr kennt doch bestimmt alle den Witz wo der Arzt dem Patienten sagt, wenn er aufhört zu trinken und zu rauchen und mit Frauen zu feiern könnte er doppelt so lange leben und der Patient nur fragt: "Wozu?" Also: Viel Spaß!

Kommt aus dem Jammertal raus... schrieb am 08.01.2018 14:22

Und tut Euch und der Welt einen Gefallen und hört endlich auf.

Lächerlich... schrieb am 03.01.2018 17:28

ist es zu behaupten, dass man gerne raucht. Ich gehe ja auch nicht an einen Auspuff, inhaliere die Abgase und sage dass mache ich gerne. Die die soetwas sagen hier tun mit geschwollenen Reden beschreiben wie toll das Rauchen nach dem Essen und soweiter war. Alles was das Rauchen angeht ist ja so toll und so genießerisch... lächerlich! Ihr redet Euch diese widerliche Sucht schön um nicht zuzugeben das Rauchen immer in einer menschlichen Tragödie endet. Nicht so schlagartig wie bei Alkohol, oder Drogen. Es ist nicht so auffällig, da es die Organe betrifft. Die sieht man nicht. Aber irgendwann wird auch hier der körperliche Verfall sichtbar.

@Vole schrieb am 01.01.2018 18:41

Das ist meiner Meinung nach diese Argumentation die viele Raucher von sich geben um nicht aufzuhören. Bei ihnen bezweifele ich, dass sie Nichtraucher sind.

Charlotte schrieb am 02.12.2017 07:03

Ja, das kann ich voll unterschreiben. Das war auch so eine tolle Lieblingsaussage von mir, um davon abzulenken, wie süchtig ich eigentlich bin. Nun bin ich seit 20. Februar 2017 Nichtmehrraucherin und erlebe diese Aussage immer wieder in meinem Bekanntenkreis. Wenn ich anfange von Nikotinsucht zu reden, will das keiner hören....., deshalb habe ich sehr früh damit aufgehört, dahingehend aufklären zu wollen. Soll jeder für sich selbst entscheiden, ob er süchtig nach Nikotin ist, oder gerne raucht - oder aufhören will, der Sklave des Nikotins zu sein.

Vole schrieb am 05.07.2017 08:54

Natürlich habe ich gerne geraucht, jede einzelne Zigarette. Sie gab mir Anlass eine Pause zu machen, mich mit anderen Rauchern zu treffen und zu reden, es hat ein gutes Menü abgeschlossen, hat mich bei Musik und Computerarbeit begleitet. Viele Gelegenheiten kann ich hier aufzählen. Wie kann man der Meinung sein, dass man sich ein angenehmes Gefühl vormacht, wenn es sich doch angenehm anfühlt? Ich rauche jetzt nicht mehr, aber auch das tu ich gern und mache mir hier auch nichts vor.

Leandra schrieb am 28.06.2017 11:15

Ja, absolut. Die Aussage würde ich sofort so unterschreiben. Sicherlich gibt es Momente in denen man gerne raucht, gerade wenn es ein geselliger "Raucherabend" ist. Aber im Alltag... wie oft zieht man schnell eine durch weil man muss? Wie oft unterbricht man sein Tun um zu rauchen? Dadurch dauert immer alles länger, weswegen man sich oft noch gestresster fühlt. Wie oft muss man sich beeilen um noch schnell vorher eine rauchen zu können? Wie oft zieht man nur schnell eine halbe Kippe durch weil man eigentlich keine Zeit hat? Wer macht das schon alles gerne?

Heike schrieb am 27.02.2017 10:57

Warum ich damals mit dem Rauchen anfing kann ich heute nicht mehr sagen, ich war älter als andere(19), war eben nicht so cool, wie andere in der Schule die in der Raucherecke standen und rauchten. Später hab ich dann während meiner Schwangerschaften und Stillzeiten aufhören können wobei ich ans Wohl des Kindes dachte und nicht an mich. Leider hab ich während der stressigen Zeit danach immer wieder angefangen zu rauchen. Gründe waren u.a. Negativstress, ein mich nicht unterstützender Partner und diverese andere Gründe und Zigaretten dienten eher der Enspannung. Ich hoffe dass ich das in den Griff bekommen werde. Ende Januar bekam ich eine heftige Erkältung mit einer starken Bronchitis,der Husten wurde im Laufe der letzen 14 Tage so stark, dass ich nach den Hustenanfällen kaum noch Luft bekam. Und das war für mich ein Grund ans aufhören zu denken denn der Husten ging trotz Medikamenten wie z.B. [Markenname vom rauchfrei-Team entfernt] nicht weg. Also hab ich am 20.02.2017 Abends um 21.50 Uhr die letzte Zigarette geraucht und klebe immer noch mitten im Entzug. Bei mir traten Entzugserscheinungen schon recht heftig auf mit Schwindelgefühl, großer Müdigkeit, Übelkeit, Schweißausbrüchen. Ein Teil davon ist nach wie vor da, urplötzlich tritt Übelkeit oder Schwindel auf. Und ich bin nach wie vor sehr müde und fühle mich als könnte ich 24 Std durchschlafen. Ich kann heute sagen, ich hab geraucht um zu entspannen, Stress abzubauen, als Belohnung oder zum Zeitvertreib, aber gerne? Eher als Ausrede um nicht aufhören zu müssen. Jetzt bereue ich dass ich nicht schon eher aufgehört habe. Mehrere Versuche sind an stressigen Situationen gescheitert oder wenn ich mich aufgeregt habe. Und das muss ich jetzt bewältigen lernen, ohne gleich wieder ans Rauchen zu denken.

Kerstin schrieb am 19.02.2017 13:11

Hallo zusammen ich Rauche seit 30 JahRen ich merke jetzt das ich immer mehr Probleme bekomme mit dem Magen und den Zähnen am 23 .2 17 wird mir ein ZAHN gezogen ich darf und soll auf keinen Fall mehr Rauchen was ja auf der Hand liegt sonst können Komplikationen auftreten es wird verdammt schwer werden für mich aufzuhören aber ich muss drückt mir die Daumen das ich es packe Glg

Martin48 schrieb am 17.02.2017 08:50

Hey Franzi, hab Dir ne PM gesendet. LG Martin

Franziskusche schrieb am 17.02.2017 07:50

Hallo ihr lieben Nichtraucher , ich bin heute den 5.Tag rauchfrei nach 44 Jahren! Quäle mich nachts mit Entzug , unruhige Beine , nicht schlafen können usw. Hat vielleicht jemand einen Tip für mich.Ich würde mich über eine Antwort freuen! Eure Franzi

Mariaclaudia schrieb am 16.02.2017 20:52

Hallo liebe Leute , ich Rauche seit 30 Jahren und bin 54 Jahre , habe so eine Schachtel am Tag geraucht. Heute Rauche ich meine letzte Zigarette und freue mich das ich es schaffe Rauchfrei zu bleiben , habe schon mal 7 Wochen nicht geraucht , aber wieder angefangen leider ! Ich habe schon viel über das Rauchen gelesen und auch hier im Forum , das spornt mich an . Ich lese jeden Tag eure Berichte wie ihr es geschafft habt. Ich wünsche euch viel Glück . Bin froh wen ich mich von den Dreck befreie .

Steph1980 schrieb am 14.02.2017 20:47

Ihr Lieben, bald 20 Jahre war das Rauchen mein Ein und Alles. Mein Stress- Management-Tool, mein Motivator, meine Beruhigungspille. Mehrfach hatte ich aufgehört, doch nie aus dem richtigen Grund. Denn, am Ende habe ich immer wieder gequalmt.Was mich letzlich überzeugt hat war weder das Geld das ich spare noch die offenen Raucherbeine. Was mich überzeugt hat war die Sucht der ich nachgehe. Einer Sucht die mich zwingt Zigaretten zu rauchen, mir zu schaden um mich so zu fühlen wie sich jemand fühlt der nie geraucht hat. Ich rauche, "geniesse" weil ich aufgrund meiner Entzugserscheinungen meinen Nikotinspeicher auffülle. Ein Nichtraucher fühlt dasselbe - nur ohne Suchtdruck. Das war mein Grund auszusteigen. Und auch nie mehr nur einen Zug zu nehmen, denn aus Erfahrung weiss ich wie listig die Sucht ist. Meine Mutter fragte mich mal, als Nichtraucher wohlgemerkt, wie sich das anfühlt. Ich sagte ihr, es ist wie 3 Tage extremen Durst zu haben und nicht trinken zu dürfen. Ich kämpfe mittlerweile mit der Ritualumstellung die ebenfalls nicht zu untetschätzen ist!!! Wenn man 20 Jahre jeden Tag um 8 zum Bäcker XY gefahren ist, wird einem das einfach anfangs fehlen. Genau so ist das mit dem Rauchen. Ich ziehe vor jedem den Hut der es dauerhaft schafft!!!

Plänterwäldler schrieb am 13.02.2017 04:32

Pauschal kann und will und werde ich diesen Satz nicht unterschreiben. Rauchen war und ist auch immer noch zu Teilen in unserer Gesellschaft Genuss gewesen, in geringem Maß ist es das heute noch. Während meiner zweiten Lehre zum Restaurantfachmann besuchte ich ein Seminar zum Thema Zigarren/ Zigarillos. Gelehrt wurde Warenkunde genauso wie alle nötigen Kenntnisse, die es braucht, um in einem restaurant fachgerecht eine Zigarre oder einen Zigarillo zu servieren. Jahre später, bei einem nationalen Wettbewerb unter Restaurantfachleuten war das Thema Zigarrenservice immer noch eine Disziplin von vielen des Wettbewerbs. Erst die relativ junge Ächtung des Rauchens allgemein in Restaurants und Hotels führte dazu, dass das Thema nun heutzutage nicht mehr vermittelt wird, das diesbezügliche Können und die Kenntnisse unter Restaurantfachleuten verschwindet. Meiner persönlichen Ansicht nach ist das durchaus auch als Verlust zu betrachten. Eine wirklich geschmackvolle, qualitativ hochwertige Zigarre oder ein entsprechender Zigarillo, zum Digestiv und vorangegangenen hochwertigem Menü korrespondierend gewählt, war und ist ein Genuss der ganz besonderen Art und wird es bleiben. Zelebriert werden jedoch darf er nicht mehr. Good-bye Humidor, mir wirst du als Ausstattungsgegenstand und Qualitätsmerkmal von Hotels und Restaurants fehlen.

@Andy schrieb am 07.02.2017 10:22

Haben Sie hier eine Hintertür aufgemacht um mit dem Rauchen wieder anzufangen?

Andy schrieb am 04.02.2017 21:05

Stimmt nicht! Ich bin heute 20 Tage rauchfrei und glaube nicht das ich nochmal anfange. Aber wenn ich darüber nachdenke habe ich gerne geraucht und es hat Spaß gemacht. Die Geselligkeit fehlt mehr als die kippe..

@stephen schrieb am 03.02.2017 18:38

Ich konnte leider nicht feststellen das bei uns im Gymnasium wenig geraucht wurde sogar aus dem Lehrezimmer kamen die Rauchwolken durch die Tür. Es ist ja kein Thema um sich zu streiten und ich gratuliere dir das du aufgehört hast Ich wollte nur zum Ausdruck bringen das die Zigarette durch alle Bildungsschichten ging und das hat die Droge Nikotin ja so erfolgreich gemacht

@Steve schrieb am 03.02.2017 14:18

Ich hab geschrieben: "Ich bin der Meinung, dass es eher bei ungebildeten und vernachlässigten Kindern der Fall ist, dass sie rauchen." Sicher ist es auch so, dass gebildete Rauchen. Aber was ich gemerkt habe, ist, dass zum Beispiel eher in der Hauptschule als im Gymnasium geraucht wird. Und wenn jemand raucht, der gebildet ist, dann ist das für mich nur Dummheit. Und einfach mach ich es mir nicht. Ich hab es mir schwer gemacht. Und zwar in dem ich geraucht habe, hab ich es meinem Körper schwer gemacht. Und als ich aufgehört habe hab ich es mir selber nochmal schwer (durch den Entzug) gemacht. Aber ich bin froh es geschafft zu haben.

Steve schrieb am 01.02.2017 10:59

Der rauchende Bevölkerungsanteil ist in den zurückliegenden Jahren kleiner geworden und beträgt bei den männlichen Erwachsenen momentan 33 Prozent, bei den Frauen 27 Prozent (jeweils bezogen auf die Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 79 (Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland )@ stephen alle ungebildet oder vernachlässigt??? Da machst du dir es zu einfach

@Stephen schrieb am 31.01.2017 12:18

Ich gebe Dir vollkommen Recht. Am Anfang hat ein Lungenzug wehgetan und die Süchtigen wussten wie man den anderen am besten süchtig macht. Und zwar soll man die Luft und damit den eingezogenen Rauch einatmen und sagen "Mama kommt". Und nach ein paar Lungenzügen war das Gift in der Lunge und man kommt davon nur sehr schwer weg. Das Pausengeld wurde für Ziehgaretten ausgegeben. Ich war auch sehr jung (13/ 14 Jahre). Ich bereue es und es schmerzt mich sehr, wenn ich daran zurückdenke. Ich bin der Meinung, dass es eher bei ungebildeten und vernachlässigten Kindern der Fall ist, dass sie rauchen. Dieses Jahr ist mein 20. Nichtraucherjahr! Und das ist so, als ob ich ein 2. Leben bekommen habe. Das ist nicht übertrieben! Jeder, der diese ekelhafte, widerwärtige Sucht überwunden hat, es vorhat oder es nicht schafft wird mir sicher Recht geben. Wer das nicht tut macht sich was wie alle Raucher vor. Oder er freut sich, dass es manche schaffen und manche nicht und versteckt es nachher in Argumenten wie "Bevormundung" "Jeder muss selber wissen was er tut"... Deshalb mein Aufruf: Macht die ganze Welt RAUCHFREI!!!

Stephen schrieb am 23.01.2017 13:44

Ich bin, glaube ich, der jüngste Ex-Reaucher in dieser Runde. Ich rauche seit gestern nnicht mehr. Eines kann ich aber mit Sicherheit sagen: gerne geraucht habe ich nicht! Schon der widerliche Gaschmack der ersten Kippe am Morgen........ .Aber mann war jung, ich war 14, als man anfing. Und das ist auch von wirklich Allen so gewollt, das man jung ist. Man ist durch die besagte Werbung beeinflussbarer. Und einmal eine Frage: Wem hat seine allererste Zigarette wrklich geschmeckt? Mir nicht! Ich hatte das Gefühl ich falle gleich um, und mir wurde schlecht. Der einzige Grund zum Weitermachen: Dabei sein, stark sein, cool sein......... und wer suggeriert uns das?! Die Werbung, das war früher noch viel schlimmer als heute, da lief die noch im TV und im Radio! Aber heute sind wir erwachsene Frauen und Männer und wissen eigentlich das wir dies alles gar nicht brauchen dieses stark sein u.s.w. . Heute ist es die Gewohnheit! U Und einmal eine Frage am Rande: Machen wir uns den Stress eigentlich nicht selbst? Immer müssen wir schauen ob die Kippen dabei sind- STRESS, hoffentlich langen die auch-STRESS, wo sind die Dinger jetzt schon wieder-STRESS . Daraus folgt der Schluß: WENIGER STRESS WENN ICH NICHT RAUCHE!

Steffi schrieb am 19.01.2017 08:21

Ich bin rauchfrei seit 11.01.2017, 9.05 Uhr. Also noch ganz frisch Nichtraucherin. Ich befinde mich zur Zeit noch in der Phase, in der mich das Rauchverlangen zu den unmöglichsten Gelegenheiten packt. Mal stärker, mal weniger stark. Ich möchte nur für mich in meiner jetzigen Situation sprechen. Meine Taktik, dem Rauchverlangen zu widerstehen, ist, mich in diesen Momenten zu fragen, warum ich rauchen will. Da ist bisher noch alles dabei: Sucht, Gewohnheit, Stress, Langeweile (ja, auch die!). Meine Antwort (und das ist die Taktik!) ist auf jede Art von Rauchverlangen zu antworten: "Du hast es geschafft, X Tage nicht zu rauchen. Dann brauchst Du es jetzt auch nicht." Komme ich mal zum Punkt: Durch meine ständige Frage, warum ich in welcher Situation rauchen möchte, ist mir folgendes klar geworden: In meinem Hirn scheinen sich gerade die Momente der "Gemütlichkeit" und "Entspannung" mit der Nikotinzufuhr verknüpft zu haben. Kaffeezeit: Jetzt gemütlich eine rauchen, Gefuttert und Küche aufgeräumt: Jetzt entspannt eine rauchen. Diese Zigaretten habe ich, wenn ich ehrlich sein soll, gerne geraucht. In solchen Momenten rufe ich mir dann aber die Zigaretten ins Gedächtnis, die ich bei -10 Grad Celsius und Schneesturm auf dem offenen Balkon kaum rauchen konnte, weil mir der Wind die Glut in die Haare und die Augen geweht hat. Diese Zigaretten habe ich bestimmt "nicht gerne" geraucht. Sondern weil ich süchtig war/ bin. Ich hoffe, irgendwann muss ich mir nicht ständig ins Gedächtnis rufen, dass ich etliche Zigaretten am Tag aus Gewohnheit, Stress oder Sucht geraucht habe und die wenigsten, weil es "gerade so schön gemütlich" war. Zur Zeit würde ich also sagen, ich habe selten gerne geraucht. Aber es kam vor. Rauchen stinkt und es hinterlässt einen widerlichen Geschmack im Mund. Warum habe ich also manchmal gerne geraucht?

Markus schrieb am 16.01.2017 19:36

Stimmt. Und stimmt auch wieder nicht. Zum 1. März dieses Jahres bin ich drei Jahre rauchfrei. Es ist aber noch nicht lange her dass dieser Satz für mich nicht stimmt. Selbst als ich schon länger rauchfei war, habe ich mit dem Brustton der Überzeugung gesagt dass ich gerne geraucht habe. Natürlich steckt dahinter eine Gehirnwäsche. Doch ist es weit mehr als nur ein Selbstbetrug um das Rauchen vor sich selbst rechtfertigen zu können. Zum einen wird uns von der Werbung ein Rollenbild des Rauchers verkauft welches mit vielen erstrebenswerten Eigenschaften besetzt ist. Der.....Cowboy, die....Trophy durch den Urwald, jeden Tag Freiheit sind "Kostüme" welche wir uns gerne anziehen. Auch um uns besser oder bedeutender zu fühlen. Außerdem hat jeder sein eigens persönliches Rollenbild eines Rauchers vor Augen. Sei es aus persönlicher Erfahrung (der liebe Onkel, oder die liebe Tante welche man sehr bewundert und geliebt hat, sie aber immer geraucht haben), oder was wir als Jugendliche in das Bild des Rauchers hinein interpretiert haben (Wenn ich rauche bin ich erwachsen, und dann stärker, mutiger,unabhängiger). Diese Rollenbilder haben wir im Hinterkopf auch wenn wir mit dem Rauchen aufhören. Und diese Bilder sind sehr stark. Teilweise weil sie auch unbewusst sind. Aber jedes mal wenn wir uns eine Zigarette anzünden, ziehen wir auch ein solches Rollenbild - ein Kostüm - an. Beim Rauchausstieg müssen wir auch gegen diese Rollenbilder angehen. Und häufig stellen sie uns ein Bein. Will fallen, und wissen oft nicht einmal warum. Aber zum Glück lassen sie sich auch überwinden. Und man kommt zu dem Schluss: "Ich habe gerne geraucht war eine Illusion".