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Koala2 schrieb am 04.12.2019 12:32

Hallo zusammen, ich möchte mir gar nicht anmassen, hier die Wahrheit verkünden zu können. Schon gar nicht, da ich noch an meinem ersten Tag bin. Aber: Die Formulierung der Frage ist nicht ganz richtig. Es muss nicht heissen: "viele, die aufgehört haben", sonder "ALLE, die aufgehört haben". Auch hat die Ziggi keine "beruhigende Wirkung", wie schon Markus (unten) schrieb: Es werden lediglich die Entzugserscheinungen aufgehoben. Die Entzugserscheinungen, die von der vorherigen Zigarette verursacht wurden. Der Raucher hat also ein "gutes Gefühl", das ist unstreitig richtig - das habe ich auch immer. Denn innerhalb von 7 Sek. wird das Nikotin aufgefüllt - und das fühlt sich geil an. Übrigens genau so wie das wohl ein Heroinabhängiger erfährt - und da will ja wohl keiner tauschen…. Erreicht wir damit aber nur die Aufhebung der Entzugserscheinungen, es gibt keine "zusätzliches" gutes Gefühl - wie beim Essen oder einer Gehaltserhöhung ;-).

Unwichtig schrieb am 24.09.2019 07:59

Übrigenz sind es bei mir inzwischen7 Monate und ich will das nie wieder noch mal durchmachen !

Unwichtig schrieb am 24.09.2019 07:55

Hallo Beate, das sind ja nicht so tolle Nachrichten , aber ich habe es mir auch schon gedacht das man wie ein trockener Alkoholiker , bei der Rauchersucht weiterlebt, daher habe ich auch zeitgleich mit beidem Schluss gemacht, denn die Hemmschwelle wird gewalltig unterschätzt und das Urteilsvermögen betrogen...Nun nach 7 Mon. geht es mir ausgezeichnet und denke im Grunde gar nicht dran, wenn nicht andere leute mich ständig daran erinnern würden...Ich meide nun schon alle Stinkeplätze , aber ich rieche sie trotzdem Meilenweit... Mein Kumpel hat ebenfalls nach 7 Jahren wieder angefangen und er war es , der mir immer geraten hat , das ich auch aufhören soll und nun ist es anders herum und ich versteh die Welt nicht mehr ... und muss zusehen wie er in den gleichen Sumpf verfällt, in dem wir alle mal waren...

Beate Scheuer schrieb am 22.09.2019 12:12

Ich war über 20 Jahre Raucherin. Zuletzt eine knappe Schachtel pro Rag. Seit Februar 2015 also seit fast 4,5 Jahren habe ich keine einzige Zigarette mehr geraucht. 4 Jahre ging das prima aber seit einem halben Jahr quäle ich mich jeden Tag als wäre es der erste nach dem Rauchstopp. Für mich zunächst unbegreiflich, habe ich mich inzwischen intensiv mit dem Problem auseinander gesetzt. Stand meiner Recherche ist der, dass das Suchtgedächtnis ewig bestehen bleibt. Man wird nie wieder zum Nichtraucher, wenn man einmal geraucht hat - allenfalls „trocken“. Dies verrät leider keine Rauchfrei- Seite. Gruß, Beate

Michael schrieb am 20.05.2019 19:09

Zigaretten, so bin ich der festen Überzeugung, beruhigen tatsächlich. Aber nur Süchtige, die ihren Nikotinspiegel nicht erreicht haben. Da macht sich dann Nervosiät breit, eine innere Unruhe. Und dann der Nikotin-Nachschub. Der wirkt dann beruhigend. Alles andere ist Quatsch.

Joachim Müller schrieb am 10.04.2019 20:30

ich weiß nicht ob nach der Diagnose "Lungenkrebs" eine Zigarette noch beruhigt. Da kann man sich nicht mehr beruhigen. Allein mit der Tatsache das man über die Folgen des Rauchens im Bilde war und nichts getan hat. Das stelle ich mir schlimm vor...

Markus schrieb am 03.11.2018 13:56

Es ist so das eine Zigarette wirklich beruhigt. Wenn ein Drogenabhängiger seinen Suchtstoff - nach dem er/sie giert - bekommt, ist nach der Einnahme wirkich entspannter als vorher. Doch ein Nicht-Abhängiger ist diesem Suchtdruck nicht ausgesetzt; kann also ständig entspannter sein. Und das ist eines der Ziele zu welchem wir Raucher hin wollen. Wir leben in einer Sklaverei in welcher wir jede Stunde - vielleicht auch jede zweite Stunde - von unserer Sucht "aufgepeitscht" werden etwas zu tun was wir schon lange nicht mehr wirklich wollen. Dieser Rhytmus ist uns so sehr ins Blut übergegangen, das wir nur im 1-Stunden-Raster denken können. Denn dann ist der Punkt wo wir in unserer Tagesplanung eine Rauchgelegenheit einplanen müssen. (Also Zeit haben und einen Ort finden). Wie segensreich es ist dieser Struktur nicht mehr unterworfen zu sein wissen wir schon garnicht mehr. Denn dies war einer der größten Gewinne welche ich aus dem Rauchausstieg gezogen hatte. Die Freiheit meinen Alltag wieder viel unabhängiger planen zu können. Diese Freiheit zu haben, sie zu erleben und sich ihr bewußt zu sein. Und dies beruhigt ungemein. Un ist auch echt.

Irina schrieb am 31.10.2018 10:45

Ich bin zwar jetzt *erst* 10 Tage rauchfrei kann aber jetzt schon sagen dass ich viel gelassener und ruhiger auf viele Stresssituationen reagiere!! Mal nerven mich meine Kinder, mal ist es ein Streit mit meinem Mann, sonst habe ich nur ans rauchen gedacht und dachte mir meine Güte will endlich raus und eine rauchen...ich habe mich selber so dolle unter Druck gesetzt. Jetzt ( kaum zu glauben ) aber ich fühle mich besser, ruhiger und gelassener...ich möchte dieses Gefühl nicht missen!!!!! Auch wenn das Verlangen ab und an kommt, denke ich immer nur daran“ Ein Raucher muss rauchen um das schöne Gefühl zu haben was ein Nichtraucher IMMER hat

Jin schrieb am 18.10.2018 12:34

Hilfe, ich bin nun seid 10 Tagen Nikotinfrei und habe starke Lust wieder zu rauchen. Mir fällt es immer schwerer dem Drang zu widerstehen.

Pitu schrieb am 17.07.2018 15:59

Hallo, heute ist mein 4 rauchfreier Tag. Heute fällt es mir wirklich unheimlich schwer. Wie habt ihr das überwunden? Ich habe vor 10 Jahren angefangen zu rauchen .

Catdogshome schrieb am 06.07.2018 10:46

Also nach über 200 Tagen ohne Qualm kann ich von mir sagen, dass ich viel ruhiger und gelassener geworden bin. Das fällt sogar anderen auf, gerade in Stresssituationen. Die Zigarette bringt einen nicht runter und löst keine Probleme. Eher wird man noch nervöser, vergeudet täglich Zeit, die man viel sinnvoller einsetzten kann. Diese Erkenntnis fällt einem als aktiver Raucher aber sehr schwer und ist auch in der ersten Zeit nach dem Aufhören noch nicht gegeben, kommt aber mit der Zeit.