Anderen beim Rauchstopp helfen (I)

Nach jahre-, häufig sogar jahrzehntelangem Rauchen den Ausstieg angehen: für viele Menschen kein einfaches Unterfangen. Zwar haben es viele (auch mit der Hilfe der Angebote auf dieser Website), schon geschafft, die Zigarette ein für alle Mal auszudrücken. Potentielle Hindernisse (zum Beispiel alte Gewohnheiten und Rituale) gibt es dennoch genügend. Wer sich diese bewusst macht und Gegenstrategien entwickelt, erhöht die Chancen auf einen gelingenden Rauchstopp.

Oftmals eine wichtige Hilfe beim Rauchstopp: nahestehende MenschenWichtige Ergänzung: Wer sich zudem bewusst macht, welche Unterstützungsmöglichkeiten es im nahen und fernen Umfeld gibt und diese in Anspruch nimmt, steigert die Erfolgschancen noch einmal. Sowohl zur Kategorie „Potentielle Hindernisse“ als auch zu den möglichen Unterstützern zählen Partnerinnen und Partner sowie der Freundes- und Familienkreis. Wie oft schreiben angehende Nichtraucherinnen und Nichtraucher im Chat oder Forum auf dieser Seite, dass ihnen gerade nahestehende Menschen den Ausstieg schwer machen – zum Beispiel indem sie in ihrer Nähe weiter rauchen (siehe hierzu auch Passivrauchen) oder ihren dauerhaften Erfolg anzweifeln. Etwa ebenso häufig gibt es positive Beispiele: Menschen, von denen die späteren Nichtraucherinnen und Nichtraucher sagen: „Ohne sie/ihn hätte ich es nicht geschafft.“ Das können auch Personen sein, die sich über das Internet getroffen haben. Regelmäßig erhalten übrigens auch unsere ehrenamtlich tätigen rauchfrei-Lotsinnen und rauchfrei-Lotsen dieses Lob.

„So kannst du mir beim Rauchstopp helfen…“
Andere Menschen können den Rauchstopp also beeinflussen – im positiven wie im negativen Sinne. Umso wichtiger ist es, diesen Faktor für sich und den Rauchstopp zu nutzen. Unsere Empfehlung an alle, die mitten in ihrer Tabakentwöhnung stecken oder diesen Schritt noch vor sich haben: Gehen Sie das Thema proaktiv an und sprechen Sie mit den Menschen in Ihrem Umfeld darüber, wie diese Ihnen helfen können. Das mag für den einen oder die andere im ersten Moment ungewöhnlich oder sogar unbequem klingen, hat aber schon in sehr vielen Fällen wertvolle Früchte getragen, wie zahllose Beispiele in Chat und Forum beweisen. Sprechen Sie den oder die andere direkt und am besten in Ich-Form an („Für mich wäre es eine große Unterstützung, wenn du…).

Unterstützung beim Rauchstopp kann ganz unterschiedlich sein
Welches Verhalten von anderen Menschen Ihnen beim Rauchstopp hilft, ist sehr individuell. So manche(r) möchte auch einfach in Ruhe gelassen werden oder auf Verständnis stoßen, wenn er oder sie in der Zeit der Tabakentwöhnung gereizt oder schlecht gelaunt ist. Andere freuen sich über Ablenkung und aufmunternde Worte. Überlegen Sie, was Ihnen ganz persönlich helfen könnte und gehen Sie dann ins Gespräch. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei!

Auch wenn die Unterstützung beim Rauchstopp eine ganz persönliche Angelegenheit ist, gibt es eine ganze Reihe von konkreten Verhaltensweisen, die im Allgemeinen als hilfreich betrachtet werden. Darum soll es in der News der nächsten Woche gehen, die sich direkt an die Angehörigen von angehenden Nichtraucherinnen und Nichtrauchern richtet.