Rauchstopp-Ziele visualisieren

05.05.2021  - Damit direkt zu Beginn dieses Textes kein Missverständnis entsteht: Uns geht es nicht um die Aussage, dass man sich ein Ziel wie den Rauchstopp einfach nur „gut genug vorstellen“ müsse, um es alleine dadurch auch schon zu erreichen. Nein, zu einem gelingenden Rauchstopp gehört eindeutig mehr als nur die Vorstellung davon, wie ein Leben ohne Zigarette aussehen könnte.

Allerdings kann es enorm hilfreich sein, sich die persönlichen Rauchstopp-Ziele bildlich und möglichst konkret vorzustellen.

Wichtig: Ziele nicht aus dem Blick verlieren


Was meinen wir mit „Rauchstopp-Zielen“?
Wer aufhört zu rauchen, hat dafür meist einen oder mehrere gute Gründe (bzw. Ziele, die er oder sie mit dem eigenen Rauchstopp verbindet). An erster Stelle steht bei den meisten der gesundheitliche Gewinn durch das Nichtrauchen. Aber auch der Wunsch nach Unabhängigkeit von der Zigarette oder das dadurch gesparte Geld sind für viele Menschen wichtige Ziele, die mit dem Rauchstopp verbunden werden. Die Rauchstopp-Ziele können von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich gelagert sein, haben aber bei allen die gleiche Funktion: Sie motivieren zum Dranbleiben. Deshalb ist es so wichtig, sie nicht aus den Augen zu verlieren.

Machen Sie sich ein Bild von Ihrem Rauchstopp
Eine Userin schrieb kürzlich im rauchfrei-Chat, dass sie ihr Rauchstopp-Bild mit den Wachsmalstiften ihres Kindes gemalt habe. Auf dem Bild war eben dieses Kind zu sehen, das sich darüber freut, dass die Mutter nicht mehr raucht (ein wichtiges Ziel ihres Rauchstopps war, ein Vorbild für ihr Kind zu sein). Daneben sah man sie selbst, als „Sportskanone“ mit deutlich mehr Atem als in ihrer Zeit als Raucherin. Im Hintergrund waren die Dinge abgebildet, die sie sich durch das gesparte „Zigarettengeld“ nun leisten wollte.

Wer nicht malen oder zeichnen kann (oder mag), kann sich auch mit einer Collage aus Bildern von Zeitschriften behelfen.

Ist das Bild einmal fertig, sollte es einen Ort bekommen, an dem Sie es möglichst immer Ihrer Nähe haben, um zum Beispiel in schwächeren Phasen schnell darauf zugreifen – und sehen zu können, warum es sich lohnt, dranzubleiben. Machen Sie zum Beispiel ein Foto von Ihrem Bild, das Sie als Bildschirmschoner auf Ihrem Computer verwenden oder auf Ihrem Handy speichern. Oder hängen Sie es an einem zentralen Ort in der Wohnung auf, an Ihrem Schreibtisch oder Ihrem Badezimmerspiegel. So verlieren Sie Ihre Rauchstopp-Ziele nicht aus dem Blick.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg
Ihr rauchfrei-Team