Hallo Kiara,
versagt haben Du und Dein Partner keinesfalls. Jeder Tag den man nicht geraucht hat, ist ein gewonnener Tag, kein Versagen. Auch das Ins-Straucheln-Geraten ist nicht versagen, nicht mal das Rückfällig werden.
Ich glaube der Rückfall ist nicht allein den schlechten Nachrichten geschuldet die Ihr erhalten habt (was mir von Herzen für Dich/Euch leid tut). Ich denke da kommt mehr zusammen. Vielleicht hast Du im Forum hier und da mal was von den drei Entzugsphasen gelesen, die dritte bei ca. drei Monaten. Vielleicht hast Du auch schon bei dem einen oder anderen Teilnehmer gelesen, wie schwer ihm diese gefallen ist. Ich kann da selber ein Liedchen davon singen, mir hätte die fast das Genick gebrochen. Hätt nicht viel gefehlt und ich hätte wieder angefangen, und das ohne daß mir schlechte Nachrichten überbracht worden wären. Andersrum war ich ja schon mal viele Jahre lang rauchfrei, hab in der Zeit z. B. meinen Vater und meinen Schwiegervater verloren, und da hab ich auch nicht wieder das Rauchen angefangen. Daher bin ich geneigt zu glauben, daß die Gründe bei Dir oder Euch mehr eine Kombination mehrerer Faktoren war.
Ich möchte daher einen ähnlichen Denkanstoß wie Markus geben. So betrüblich die Nachrichten, die Ihr erhalten habt, auch sein mögen, denkt darüber nach, ob Ihr Euch nicht trotzdem die Chance auf Rauchfreiheit geben wollt. Die Unterbrechung Eures Ausstiegs ist möglicherweise nicht allein den Tiefschlägen geschuldet, sondern einfach auch der Entzugsphase mit. Leichter wird es dadurch sicher nicht, aber auch nicht schwerer. Denkt in Ruhe darüber nach. Wie immer Eure Entscheidung ausfallen sollte, ich wünsch Euch alles Gute.
Viele Grüße,
Miezhaus