Moin, moin, Annett,
na ja klar, mit dem Rauchstopp passiert im Körper eine ganze Menge, um das jahrzehntelang angesammelte Gift wieder hinaus zu befördern. Und da gibt es bei vielen Leuten eine Reihe von Beschwerden, die nicht gerade angenehm sein können.
Nichtsdestotrotz wäre es riskant, alles nur auf den Entgiftungsprozess zu schieben - manchmal kann man ja "Läuse und Flöhe" gleichzeitig haben.
Der Blutdruck verändert sich häufig nach dem Rauchstopp - in der ersten Zeit schlägt er möglicherweise Kapriolen, weil Entzug auch Stress für den Körper ist. Langfristig sollte sich der Blutdruck bessern. - Nachts hoher Blutdruck und tagsüber normal? Bist Du eine Schnarcherin - möglicherweise mit nächtlichen Aussetzern? Ist bei Rauchern keine Seltenheit.
Die erste wichtige Maßnahme (bevor etwas passiert) ist ein gründlicher Checkup beim behandelnden Arzt - evtl. noch mal eine Langzeitmessung über Nacht, evtl. eine Anpassung der Medikamente (falls Du welche nimmst).
Mit dem Arzt auch die Knochenschmerzen abklären, dass nichts anderes dahinter steckt, als der Rauchstopp. (Wenn Du Knochen? sagst, meinst Du auch nur Knochen - man sagt "mir tun die Knochen weh" auch wenn man etwas anderes meint).
Natürlich merkt man nach dem Rauchstopp plötzlich Zipperlein, die man mit der Zigarette unterdrückt hat. Nikotin ist ja eine Leistungsdroge, mit der wir es schaffen, über unsere Grenzen zu gehen. Nikotin hat leicht schmerzlindernde Wirkung.
Kann aber auch sein, dass Du vielleicht jetzt mehr Sport machst, als früher und der Körper nach einer Pause schreit???
Auf jeden Fall die Dinge abklären und am Ball bleiben. Du schaffst das, so wie Du die Sache angehst.
Salu2
Angelika