Ja, ich glaube man spürt sehr gut was einen mehr oder weniger triggert,
ich habe auch nicht den Morgenkaffee durch Tee ersetzt, aber ich trinke meinen ersten Kaffee seit dem Rauchstopp in meinem Bett. Ich stehe auf, der Kaffee ist bereits fertig, dann hole ich mir eine Tasse und gehe zurück ins Bett. Wenn es nicht zu kalt mache ich das Fenster auf und lasse die Welt draußen langsam wach werden.
Was hilft gegen das Monster?
Vielleicht ein anderes Bild? Das Monster ist ein Teil von Dir und mir; ich mochte diese Vorstellung nie, dass ich ein Monster in mir hätte welches mir schaden will.
Das was Du Monster nennst ist mein Suchtanteil und den nenne ich Paulchen, und Paulchen ist ein herzensguter aber sehr schlichter Geselle. Auf jede Frage die sich ihm stellt hat er eine einzige Antwort: "lass uns erstmal eine rauchen"
Wenn ich aber nun sage :"Paulchen, ab heute machen wir alles andere nur eben nicht rauchen" dann steht der völlig auf dem Schlauch.
Zuerst hat er geglaubt ich scherze, er hat gequengelt, dann gezornt, dann getobt und dann geheult.
Um zu einer Veränderung zu kommen, mußte Paulchen da durch um zu einer neuen Verhaltensweise zu kommen.
Du darfst keine Ausnahmen machen, damit kommt unser Suchtanteil oder Schweinehund nicht zurecht.
Und wenn Du zehn Tassen Kaffee ohne Zigarette getrunken hast, horcht er auf und bemerkt das Rauchen vielleicht doch nicht lebensnotwendig ist, aber er kennt noch immer keine Strategie für alles andere was Du sonst im Leben mit Zigarette erlebt hast.
Stell Dir vor Du musst einen änstlichen Hund dazu bringen mit Dir über eine schaukelnde Hängebrücke zu gehen.
Du darfst ihn nicht ziehen, nicht tragen und nicht zwingen, er muss Dir vertrauen und den neuen Weg mit Dir gehen wollen.
Ich glaube, dass die Art wie wir die Dinge ansehen etwas in unserem Erleben verändert, deshalb gibt es bei mir kein Monster sondern ein Paulchen, der frecher Weise 32 Jahre gesagt hat wo es lang geht und ich habe das zugelassen.
Aber jetzt nicht mehr.
Ab jetzt Paul:riesengrinser: