27.04.2022 17:02

deprimiert

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03.12.2010
21:35 Uhr
Hey Webby, willkommen in der Family und Glückwunsch zu den fehlenden Entzugserscheinungen. Neid! Dass Nikotin bei einigen Menschen wie ein Antidepressivum wirkt, ist klinisch bewiesen. Mit "Launen" haben fast alle hier zu kämpfen, einige werden aggressiv, andere heulsusig (wie ich auch), bei den Meisten legt sich das glücklicherweise recht schnell. Das Problem bei Dir ist wahrscheinlich die fehlende Vorbereitung und die Aussicht, nach den 2 Wochen wieder rauchen zu können. Ein paar Vorteile sollten sich so langsam einstellen, beispielsweise der bessere Geruchs- und Geschmackssinn. Eventuell vorhandener Raucherhusten sollte bereits merklich nachlassen. Du qualmst Deine Frau/Kinder/Haustiere nicht mehr ein Du musst nicht mehr nachts zur Tanke, weil Dir die Kippen ausgegangen sind. Du sitzt nicht mehr total hibbelig im Zug/Flugzeug/Kino/Konzert, weil Du unbedingt eine rauchen musst aber nicht darfst. Du musst nicht mehr drüber nachdenken, ob Du die letzte Kippe zu Hause richtig ausgemacht hast oder ob das Haus abgebrannt ist, bis Du nach der Arbeit nach Hause kommst. Keiner rümpftmehr die Nase, wenn Du vorbei gehst. Du musst nicht mehr bei Wind und Wetter mit anderen Süchtigen im Freien um einen stinkigen Aschenbecher herumstehen. Du sparst einen haufen Geld. Hilft Dir das für den Moment weiter? Die Hall of Fame ist ein Thread hier im Forum, in den sich jeder eintrsgen darf, der min. 50 Tage geschafft hat und einigermaßen überm Berg ist. Mach weiter, die schlimmste Zeit hast Du wirklich schon geschafft Bruni
03.12.2010
21:35 Uhr
Hey Angie, tut gut zu wissen, dass andere dieselben Probleme haben bzw. hatten. Dachte schon, mit mir sei irgendetwas nicht in Ordnung.:D Noch eine Frage: Wo findet man diese "Hall of Fame"? LG webby
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo Webby, erstmal ein herzliches [img]http://www.compu-seite.de/software/Gifs/Welcome/Welcome109.gif [/img] in usnerer Rauchfrei-Family ! So bist Du also zwangsweise rauchfrei geworden - und das schon 14 Tage - herzlichen Glückwunsch, auch wenn es nicht so ganz freiwillig war ... und ich hoffe, Du hast den Eingriff gut hinter Dich gebracht ! In einem Punkt wirst Du von vielen von uns auf jeden Fall beneidet - das mit dem körperlichen vöölig problemlosen Rauchstopp - davon können die meisten von uns nur träumen ... und ich denke, dass sollte Dir ein großer Ansporn sein - das mit dem körperlich problemlosen Entzug, meine ich. Ergreife die Chance, die Du jetzt hast und bleibe rauchfrei, Du selbst schreibst, Du hättest gar keinen Drang zu rauchen - äh ja und warum solltest Du es dann tun? Klar die schlechte Stimmung ist nicht unbedingt prickelnd, aber lass' es Dir gesagt sein, das legt sich wieder vielleicht nicht morgen oder übermorgen aber es wird vorbeigehen! Du hast 40 Jahre geraucht - ich denke nicht, dass das komplett spurlos an Dir vorbeigezogen ist - die eine oder andere positive Veränderung wird sich bei Dir zeigen, Du mußt nur etwas in Dich selber hineinlauschen und natürlich auch Geduld haben! Im Moment kann ich Dir nur einen Rat geben - lies bei uns im Forum so viel, wie Du nur eben kannst - Du wirst unter Garantie auch für Dich Positives mitnehmen und verstehen lernen, warum es so wunderbar ist, endlich rauchfrei zu sein ! Geh' auch kurz in die Hall of Fame unsere Ruhmeshalle, in der wir uns frühestens ab 50 rauchfreien Tagen eintragen können (die meisten tun es aber erst bei 100 oder mehr TaAgen)- da wirst Du sehen, wie glücklich und stolz diejenigen sind, die das geschafft haben! Wie gesagt viel bei uns lesen hilft, genauso wie viel schreiben - ich denke auch Deine Stimmungen werden sich bessern, aber da musst Du eben etwas Geduld haben. Wenn mich nicht alles täuscht hatten sowohl die Ritterin (Uta) also auch Biddy mit Deppresionen bzw. vermehrtem Verbrauch von Taschentüchern zu kämpfen. Ich hoffe sehr, dass Du Deiner Grundeinstellung, nicht mehr rauchen zu wollen, folgen wirst - es wäre ein unendlicher Gewinn für Dich, auch wenn Du es im Moment nicht siehst ! LG Angie
03.12.2010
21:35 Uhr
Hey Petlupa, danke für deine Antwort! Vielleicht bin ich einfach etwas zu ungeduldig und den Ausstieg mit einer falschen Erwartungshaltung angegangen: Habe mich auf einen starken körperlichen Entzug eingestellt, aber in keiner Weise mit psychischen Belastungen wie Depressionen gerechnet. Werde sicherlich versuchen am Ball zu bleiben...schon um meinen "netten" Mitmenschen zu zeigen, dass man es auch als exzessiver Raucher schaffen kann. Lieben Gruß webby
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo webby, erstmal herzlich Willkommen hier im Forum! [img]http://www.smilies.4-user.de/include/Winken/smilie_winke_019.gif[/img] Nun zu deiner Frage: Auch ich habe lange auf die viel gepriesenen positiven Veränderungen warten müssen, teilweise tue ich das immer noch. Bin heute (erst) 37 Tage rauchfrei und so langsam stellen sich die ersten tollen Dinge ein (viel besser durchatmen können,weniger Schlaf benötigen, Verbesserung der sportlichen Leistungen usw.). Bin auch ruhiger und gelassener geworden, dies merkte ich aber schon nach ca. 2 Wochen. Gerade wenn man lange geraucht hat, muss man wohl auch länger warten, bis die körperliche Umstellung spürbar ist und der Körper es auch erleichtert verstanden hat: "Mensch, da kommt tatsächlich kein Gift mehr!". Bleib am Ball, VG Petlupa
03.12.2010
21:35 Uhr
Hey Klaus, natürlich bin ich bereit...sonst hätt ich mich sicherlich nicht hier angemeldet. Und eigentlich weiß ich ja auch, dass Rauchen schadet, selbst wenn ich noch keinerlei körperlichen Probleme hatte. In einem hast du auch sicherlich Recht: Ich habe ohne jegliche Vorbereitung aufgehört zu rauchen...die letzte Zigarette eine Stunde vor der OP und zugegebener Maßen im Hinterkopf den Gedanken: "Na ja, nach 14 Tagen kannst du ja wieder anfangen." Will ich aber doch eigentlich gar nicht!!! Aber was ist mit den angeblich vielen positiven Veränderungen, die man nach einer gewissen Durststrecke festellen kann. [b]Ich finde keine![/b] Es fehlen mir einfach die positiven Gefühle dabei, zumal ich von meiner Umwelt auch nur negatives Feedback bekomme. (Schaffst du eh nicht! Rauchst doch bereits seit 40 Jahren...nu brauchst du auch nicht mehr aufzuhören). Bin völlig verunsichert...habe einerseits gar keine Lust weiterzurauchen (und das zwingende Verlangen, das andere beschreiben, ist bei mir völlig ausgeblieben), andererseits frage ich mich, woher meine Weltuntergangsstimmung kommt...liegt kein konkreter Anlass vor..und in meiner Persönlichkeit begründet erst recht nicht...bin eigentlich ein sehr positiv denkender Mensch. Und zu deiner letzten Frage, wie ihr mir helfen könnt: Wäre schön, wenn ich eine Antwort hätte...hab ich aber leider nicht....was auch sehr untypisch für mich ist...aber es tut schon gut, Zuhörer zu haben. [b]DANKE!![/b]
03.12.2010
21:35 Uhr
Hey webby, SUPI, dann hast Du ja doch noch zu uns gefunden und WIR freuen uns daß Du jetzt zur Family gehörst, herzlich WILLKOMMEN! Daß Du Dich intensiv mit dem Thema Ausstieg und lösen von Deiner SUCHT auseinander setzt und bereits einige Tage OHNE GIFT "durchgehalten" hast ist ja schon mal recht lobenswert und eigentlich solltest Du jetzt genauso weitermachen, wenn.... ja wenn da nicht die von Dir geschilderten widerwertigen Nebenwirkungen aufgetaucht wären! Diese momentanen Depris, die Scheißlaune und das ständige Unwohlsein sind trotzalledem KEIN Grund wieder zur Fluppe zu greifen und diese elende, stinkende sklavenhafte Leben weiter zu führen! Der Grund könnte darin liegen, daß Du mehr oder minder zum NICHTmehrRAUCHER abkommandiert (Krankheit) wurdest und Du zu dem Zeitpunkt noch gar nicht bereit warst Dich Deiner SUCHT zu stellen! Forsche in dieser Richtung mal nach! Eine gewisse VORBEREITUNG zu diesem Schritt sollte schon getroffen worden sein, ansonsten wird's schwer! Doch hast Du's ja schon eine beachtliche Strecke geschafft und diese Nebenwirkungen beruhen auf den Entzug den Dein Körper jetzt durchmacht! Wäge jetzt also gut ab was Dir lieber ist, noch einige Tage und vielleicht auch länger durch's Jammertal zu kriechen, oder weiterhin GIFT einzuatmen um Dich für den Rest Deines Lebens als SUCHTkranker zu fühlen! Es liegt an Dir, WIR können Dir falls Du es zuläßt nur Tips und Hilfestellungen anbieten, doch wäre es eigentich genau JETZT der richtige ZEITPUNKT den ganzen stinkenden Scheiß von sich zu schmeißen und es UNS gleich zu tun, oder? Ok webby, überleg' Dir wie wir Dir helfen können und ebenso WAS Du jetzt tun möchtest, WIR sind bereit, bist DU es auch? Alles GUTE vom Klaus ! 8)
03.12.2010
21:35 Uhr
Bin seit dem 20.4. rauchfrei...nicht aus Überzeugung, sondern wegen eines kieferchirurgischen Eingriffs. Man sagte mir, ich solle 14 Tage auf das Rauchen verzichten. Habe zuvor mindestens 30 Zigaretten täglich geraucht. Die 14 Tage sind nun fast vorbei...und nun kommt mein Problem: Ich weiß nicht, ob ich wirklich aufhören soll zu rauchen!!!! Ich habe zwar [u]keinerlei [/u]physischen Entzugserscheinungen gehabt , fühle mich aber völlig down und niedergeschlagen. Und wenn ich dann in dem Begleitprogramm lese, dass man sich die positiven Veränderungen vor Augen führen soll, kann ich nur fragen:"Welche denn???" Ich kann beim besten Willen keine Veränderungen wahrnehmen....nur meine konstant schlechte , ja fast depressive Stimmung. Na ja, kann mir denken, was die Reaktion auf diese Zeilen sein wird: Solch unverbesserlichen Ignoranten sollen ruhig weiterrauchen und sich zugrunde richten....aber das ist auch nicht das, was ich will. Läuft nur alles anders als ich es mir ausgemalt habe: Körperlich völlig problemlos, psychisch eine Katastrophe!!! Wie ich mich auch anstrenge, es fallen mir keine positiven Gedanken zum Thema "Rauchfrei" ein. Wahrscheinlich bin ich die Sache völlig falsch angegangen?!
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