Hallo Igel,
klasse, dass du dir hier im Forum Unterstützung suchst. Hier triffst du auf vielfältige Erfahrung und großartige, moralische Unterstützung...
Da du selbst an COPD erkrankt bist, solltest du dich eigentlich damit gut auskennen, bzw. gut informiert sein. Mit dieser Krankheit leben zu müssen, bedingt ja auch ein hohes Maß an Selbstmanagement. Im alltäglichen Leben genauso, wie im menthalen Umgang damit.
Falls du diese Schritte noch nicht gegangen sein solltest, empfehle ich dir Physiotherapie in einer KG-Praxis. 12 mal, vom Hausarzt verordnet (mit optionaler Verlängerung), haben mir im Alltag sehr geholfen. Da COPD als "chronische Krankheit" anerkannt ist, steht dir jedes Jahr eine REHA-Massnahme zu. Über RV-Träger, oder KV. Informier dich. Bei mir hat das Wunder bewirkt. Dieses Jahr gehts auch auf die Reise.
Der allerwichtigste Schritt ist natürlich der Rauchstopp...wem sage ich das?! COPD ist eine todbringende Krankheit, gegen die du ohne Rauchverzicht kaum eine Chance haben wirst. Mit deinem Entschluss kannst du dir ein hohes Mass an Lebensqualität zurückerobern. Ich möchte dich sehr gerne dabei unterstützen. Natürlich sind auch alle anderen "guten Geister" hier gefragt.
Morgen Abend rauchst du deine letzte Zigarette? Gut so. Zelebriere sie, drücke sie aus und schmeiss den ganzen Scheiss in den Müll, ein Glas Wasser drübergeschüttet, damit du nicht auf dumme Ideen kommst, am Donnerstagmorgen.
Meld dich! Einen guten Start
wünscht dir
Meikel
P.S. Bei der Substitution mit Nikotin-Ersatzpräparaten sehe ich kein Problem. Zur Absicherung empfehle ich dir Rücksprache mit deinem Doc.