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Noch eine Anmerkung, du scheinst stark zu kämpfen zu haben und bist trotzdem standhaft geblieben bis jetzt, auf mich machst du einen entschlossen Eindruck. Du schaffst das ganz sicher, nie wieder zu rauchen (und zu dampfen, wenn das dann auch abgelegt ist).
Gruß, Elli[/quote]
Hallo,
ja, ich hatte ganz extrem mit dem Nikotinentzug zu kämpfen. Ich bin gestern in ein richtiges Loch gefallen, mit Gefühl der inneren Leere, ich werde nie wieder einen schönen Tag haben- Gefühl, und allem was dazu gehört. Daher habe ich auch die Hotline angerufen und mich dort ausgekotzt. Ich habe fast geheult, und das tu ich selten. War einfach nur schlimm. Ich wollte wissen ob das normal ist (ja ist es...).
Ich habe, wenn man es nur auf das Nikotin bezieht, ca 40-60 Zigaretten am Tag verdampft. Das ist schon sehr viel zumal ich auch erst 35 bin. Die Dame am Telefon meinte, dass man bei der Menge eigentlich mit Nikotinpflastern arbeiten soll, da der Entzug sonst sehr (zu) hart wird. Da ich jetzt bereits bei Tag 6 war, war es dafür aber zu spät und sie riet davon ab, mir jetzt Pflaster zu kaufen.
ich will ehrlich sein. Ohne die Ersatzbefriedigung mit dem nikotinfreien Liquid wäre ich wahrscheinlich zur Tanke gefahren und hätte mir Tabak geholt. So habe ich halt wie ein bescheuerter an dem Ding gezogen, aber wenigstens habe ich mir kein Nikotin zugeführt. Denn letztlich ist es nicht das rauchen oder dampfen, sondern die Verabreichung des Nikotins, was einen bei der Stange hält.
Das merke ich ja schon daran, dass ich 0 Bock auf eine Zigarette hatte wenn ich genug gedampft habe, und genau so umgekehrt. Also gerade eine geraucht = 0 Bock aufs Dampfgerät.
Kann sein das ich auf dem Holzweg bin, aber ich bin stolz darauf mir jetzt seit immerhin 7 Tagen kein Nikotin mehr reingepfiffen zu haben. Ob ich da jetzt auf Süßholz rumkaue, eine Möhre knabber oder halt dampfe.
Wenn ein Alkoholiker sich Kräutertee in seinen Flachmann tut und damit von seiner Sucht loskommt, würden ja auch alle applaudieren....
VG
Sebastian