20.03.2025
11:04 Uhrbearbeitet:
27.06.2025
01:09 Uhr
20.3.25 - 9
4:40
Echtjetz ?, das ist zu früh!
Ich bin aber auch nicht mehr müde. Gemütlich. Meine Gedanken sind ganz ruhig. Ich versuche noch mal einzuschlafen aber es funktioniert nicht.
Um 5:50 denke ich das erst Mal an eine Zigarette. Das wäre früher anders gewesen.
Schlafentzug soll bei Depressionen helfen.
Mir hat es gefallen, dass ich die ersten 2 Tage super geschlafen habe.
Ich glaube beim Rauchenaufhören sind wir besser ausgeschlafen.
Ahhh der Kaffee ist fertig. Hmmmmm.
Das 2. Mal habe ich beim Nachhausekommen, gerade eben, an eine gedacht.
Jetzt hab ich ja meinen Kaffee.
Und die Katze holt sich einen Knuddler ab. „Wir können auch unsere Haustiere zu Tode kuscheln“, so oder besser hat das hier im Forum jemand so treffend schön formuliert. Ich musste so grinsen.
Allgemein geht es mir erstaunlich gut.
Die Gedanken hauen nicht mehr so in meinem Kopf.
Ich habe nicht mehr das Gefühl unter einer Glocke zu hängen, die Ohren sind wieder offen, ich bin nicht mehr „aus der Welt katapultiert“, unter Wasser getaucht.
Langsam komme ich an die Oberfläche zurück.
Es ist ziemlich viel liegengeblieben.
Ach ja , Gestern ist mir eingefallen, dass ich noch immer einen Erhitzer vermisse, den ich unbedingt sofort weggeben muss wenn er wieder auftaucht. Und heute habe ich eine volle Schachtel (wie nenne ich die Dinger?) Minizigaretten, E-rhitzis … Whatever gefunden. Ich hatte richtig ein bisschen ungutes Herzklopfen. Schnell auf die Straße damit. In Berlin wird alles sofort mitgenommen.
Demnächst sollte ich ein bisschen mehr über die Sucht der E- Zigaretten nachdenken, ich glaube ich habe mich
noch nicht genug damit beschäftigt.
21.3.25
10
(habe ich nachgetragen, ich weiß nicht mehr wo ich das an dem Tag gepostet habe aber es gehört auch in mein Tagebuch)
20.3.25 - Tag 10, Beitrag nach 255
Ich liebe schon immer Menschen, die anders sind, anecken, besonders sind, Meinungen vertreten die völlig absurd sind oder Menschen die total über reagieren. Vor allem deswegen, weil sie es tun! Weil sie zu sich stehen! Ich habe da sehr große Probleme mit. Ich empfinde mich im wirklichen Leben oft als stillen Menschen, eher das graue Mäuschen, ein Püppi. Aus dem versuche ich immer wieder auszubrechen und zu mir zu stehen. Das habe ich lange mit Drogen und Alkohol gemacht. Und auch die Zigarette hat mir geholfen Unsicherheiten zu vertuschen. Viele von uns empfinden ähnlich. Werden wir uns dessen bewusst fällt es leichter diese Ängste zu umarmen zu akzeptieren und ziehen zu lassen.
Mich hat vor/seit Jahren ein Zitat sehr beeindruckt und nie losgelassen:
„Wir bewundern Menschen wegen ihrer Stärken, Lieben sie aber wegen ihrer Schwächen“ (Peter Ustinov)
Und auf der Suche danach stolpere ich über dieses Arbeitsblatt von Andrea Müller im Internet, was mich ganz tief berührt. Ich stehe nicht mit Ihr in Verbindung und möchte nur auf den Inhalt des Arbeitsblattes aufmerksam machen und um ihr geistiges Eigentum zu respektieren zitiere ich:
https://hypnose4Berlin.de/wp-content/uploads/2020/08/Arbeitsblatt_Prokrastination_Aufschieberitis.pdf Hypnose4berlin.de
Arbeitsblatt Prokrastination (Aufschieberitis), Hypnose4Berlin, Andrea Müller: (eigentlich als Tabelle)
1. Gefühl 2. Denkmuster 3. Mögliches Thema 4. Neues Denkmuster, mögliche Suggestionen in der Hypnose
1.1. Versagensangst; geringes Selbstwertgefühl; Angst vor fehlender Anerkennung
1.2. „Ich bin nicht in der Lage, das wirklich gut zu machen.“
1.3. Sicherer Job statt Traumjob
1.4. „Ich vertraue auf mein Können. Ich bin gut genug. Ich werde um meiner selbst willen geliebt.“
2.1. Angst vor Unfähigkeit; Angst vor Unzulänglichkeit, fehlender Kompetenz; Angst davor dumm dazustehen
2.2 „Ich habe keine ausreichende Zeit.“
2.3. Projekt, Vortrag
2.4. „Ich habe schon das..., das... und das... geschafft. Ich weiß genau, wie man das macht. Ich kann xy fragen, er hat mir immer ohne Kommentar geholfen.“
3.1. Angst, auf den Lauf des Lebens zu vertrauen; Angst vor Gesichtsverlust, wenn es nicht perfekt ist
3.2 „Ich will es immer ganz perfekt haben, wenn ich schon anfange.“
3.3 Aufräumen
3.4 „Ich habe Mut zur Lücke. Fehler machen mich menschlich und liebenswert.“
4.1. Angst vor Ablehnung, Stigmatisierung, Verurteilung, Schwäche, Scheitern
4.2. „Ich will nicht versagen.“
4.3. Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören
4.4. „Ich liebe und akzeptiere mich. Ich bin in Sicherheit. Ich bin liebenswert. Ich liebe das Leben. Ich will noch lange für mein Kind dasein.“
5.1 Angst vor Ablehnung, Angst vor Erfolg, Angst vor Peinlichkeit
5.2 „Ich bin nicht gut genug!“
5.3 Präsentation, Lebenspartner, was Neues ausprobieren
5.4. „Ich bin perfekt, so wie ich bin! Ich habe mein Bestes gegeben. Was habe ich nicht alles schon geschafft... Ich liebe und akzeptiere mich. Nobody is perfect!“
Wir bewundern Menschen wegen ihrer Stärken, lieben sie aber wegen ihrer Schwächen. - Peter Ustinov -
Wollen wir uns egal sein? Wollen wir uns weh tun? Wollen wir uns ignorieren?
Wollen wir uns verzeihen? Wollen wir anderen verzeihen?
Wollen wir uns Lieben?
Dann brauchen wir Mut zum Versagen,
Mut zur Ablehnung,
Mut zur Unfähigkeit,
Mut zu Peinlichkeit,
Mut zur Verletzung,
Mut zur Schwäche…
Mut zur Liebe
Liebe …oderso
Alles Gute zu deiner Blümchenwiese und deinem Mut Kontra zu geben! War nicht so gemeint.
(Wie flüstere ich denn, weisst du das?)
Paola
( Menschen, die sich schwach bzw. verletzbar zeigen, strahlen eine natürliche Autorität aus, die uns sagt, dass wir uns so geben können, wie wir sind, nämlich mit unseren Schwächen und Stärken…(Facebook Emotionshebamme Lidia Schladt - Sinn und Werte )