08.03.2014
15:20 Uhrbearbeitet:
08.03.2014
15:27 Uhr
Milonka, ich grüße dich,
ich empfinde ganz stark mit dir! Dieses Leid, dieser Irrsinn, den du beschreibst, ist meine Geschichte-nahezu. Ich sage dir, wie ich es ( bis hierher!) geschafft hab.
Ich galt als hoffnungslos, mir selbst gegenüber und dem Umfeld. ich habe einen freien Platz in einer Gruppe bekommen. 10 Raucher mit dem Entschluss, aufzuhören, trafen sich 1x/Woche. Alle zwischen 40+60. Geleitet von einer Therapeutin, 55, ehem. Raucherin. Ein verhaltenstherapeutisches Konzept: Alles, was man über Jahrzehnte ER-lernt hat, kann man VER-lernen.
Wir alle hatten die Hosen gestrichen voll. Bis zum Rand. Wir wurden 12 Tage lang in intensiven Sitzungen auf den ersten Rauchfreien Tag vorbereitet. Alle durften, ja, sollten NORMAL weiterrauchen. Das Datum stand fest! Noch 8, noch 7, noch 5, noch 3 Tage. Heute abend, Mitternacht wird die letzte Zigarette ausgedrückt. Treffen einen Tag später. Was soll ich dir sagen? Nicht alleine zu sein, zu wissen, alle werden den selben "Irrsinn" wie ich erleben, hat sooo viel Kraft gegeben. Und keiner wollte sich die Blöße geben. Nur 2 sind abgesprungen, alle anderen haben sich ihr NUN RAUCHFREIES Leben erobert.
Wie klingt das für dich?
Hab Mut, habe Kraft, auch du kannst das schaffen. A. Carr mag helfen, manchen. Meins war er nie! Viel zu destruktiv...
Love
Meikel