31.01.2022 13:13

Nach 11 Jahren wird es langsam an der Zeit

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6Beiträge
02.04.2014
20:27 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
27.03.2014
17:14 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
27.03.2014
17:05 Uhr
Hey koowaa, herzlich willkommen hier. Die Angst... Ja. An die kann ich mich noch sehr gut erinnern. Hab mir lauter kleine Hintertürchen auf gelassen... Bis ich mich hier im Forum anmeldete. Und dann ins kalte Wasser gehopst bin. Und ich kann dir sagen: eine Angst vorm Aufhören- die brauchst du nicht zu haben. Es wird dir nichts passieren. Meine allergrößte Angst war: ich darf dann nie nie niemals wieder rauchen. Was ja eigentlich der Sinn u Zweck eines Rauchstopps ist. Aber dieser Gedanke am Anfang hat mich schier wahnsinnig werden lassen. Hab dann hier den Tipp bekommen: Step by step. Stunden sammeln. Im wahrsten Sinne des Wortes. Zumindest die ersten paar Tage. Dieses Unternehmen Rauchstopp kam mir vor wie ein 8000er- der Mt. Everest, oder so. Bis ich mich nur auf die nächsten "Meter " vor mir konzentriert habe. Und siehe da... War viel leichter, als immer nur zur Berspitze hoch zu gucken. Wichtig ist der Wille! Stursinn braucht's. Und ein wenig Leidensfähigkeit. Und wegen der psychischen Seite (Aggression, Traurigkeit, etc): die kommt- weil's eigentlich eine physische Angelegenheit ist. Am besten, du vereinbarst schon im Voraus mit deiner Freundin, wann sie STOP sagt. Oder dir erst die gelbe und/ oder rote Karte übergibt. Du schaffst das. Du bist vorbereitet. Du hast einen sehr guten Plan. Und wir sind ja auch noch da. Frag, was immer du wissen willst, schimpfe, lache hier, wann immer dir danach ist. Alles liebe, Kecina
27.03.2014
11:46 Uhr
Hallo Andrea, danke für deinen herzlichen Empfang. Die Frage, wovor habe ich am meisten Angst.. Das ist eine für mich sehr schwierige Frage.. Ich habe natürlich am meisten vor mir selbst Angst, dass ich es, wie von dir bereits erwähnt nicht schaffe. Da ich in gewisserweise auch ein sehr impulsiver Mensch bin (als Choleriker würde ich mich allerdings nicht bezeichnen), leidet unter meiner schnell gereizten Art mein Umfeld natürlich unter mir. Ich denke, das Gefühl kennen wohl viele Raucher auf Entzug, dass man unheimlich schnell genervt ist und dann auch mal bisschen an die Decke geht.. Meistens war dieses Verhalten von mir auch der Grund, warum ich wieder zur Zigarette gegriffen habe, einfach, weil ich nicht mehr genervt sein wollte und nicht wollte, dass unschuldige, deswegen das ausbaden müssen. Vielleicht auch nur eine Ausrede von mir selbst, wieder zu rauchen.. Ich weiß es nicht.. Es ist einfach schwer zu beschreiben, was mir alles durch den Kopf geistert. Aber so ist das nunmal mit Suchtkranken, wozu man als Raucher definitiv zählt. Man sucht und findet Gründe, warum man doch wieder rauchen sollte.
27.03.2014
11:07 Uhr
bearbeitet:
27.03.2014
11:08 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
27.03.2014
10:27 Uhr
Hallo zusammen, ich bin "der Neue" hier und habe mir fest vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich heiße Thorsten, bin 26 Jahre alt und habe im Sommer mein "11-Jähriges" Jubiläum. Nichts worauf ich sonderlich stolz bin, im Rückblick bereue ich ziemlich stark, überhaupt damit angefangen zu haben. Es hatte alles in meinem ersten Sommerurlaub ohne Eltern begonne. Ich war mit meinem Bruder zusammen über einen Veranstalter in einem Jugend-Camp in Spanien. Auflage vom Veranstalter war, unter 16 wird nicht geraucht und kein Alkohol getrunken. In diesen 2 Wochen habe ich angefangen zu rauchen, eigentlich ohne besonderen Grund und ich war natürlich auch das erste Mal richtig betrunken - habe mit dem Campleiter vom Veranstalter bis morgens um 7 Uhr an der Strandbar Shots getrunken :-) Bei der Erinnerung muss ich irgendwie grinsen, weil es natürlich eine lustige Zeit war.. Ich hatte meinem großen Bruder natürlich versprochen, nach den 2 Wochen direkt mit dem Rauchen aufzuhören.. Bis dato ohne jeglichen Erfolg. Diverse Versuche hatte ich gestartet, bin jedoch nach wenigen Wochen immer gescheitert. Meistens wenn ich aus dem Urlaub zurück auf die Arbeit gekommen bin. Altes, gewohntes Umfeld, Raucherkollegen etc. Ich rauche circa 24 Zigaretten am Tag, würde mich daher also als sehr starken Raucher bezeichnen. Gründe warum ich aufhören will gibt es viele. Allen voran natürlich meine Freundin, die ich letztes Jahr auf der Arbeit kennengelernt habe und nach sage und schreibe 2 Monaten Beziehung bereits mit ihr zusammen gezogen bin. Sie ist einfach das Beste was mir in meinem Leben passieren konnte. Sie raucht nicht, hat aber laut ihrer Aussage auch kein Problem damit, dass ich rauche, will mich aber nach Kräften unterstützen, wenn ich aufhören möchte. Allerdings muss ich da in gewisserweise alleine durch, den inneren Schweinehund überwinden. Da ich mir demnächst ein neues Auto kaufen möchte/muss und dieses finanzieren werde, werde ich trotz überdurchschnittlichen monatlichen Verdienst, finaziell ziemlich eingespannt. Dies möchte ich jetzt bereits vorher zum Anlass nehmen, mit dem rauchen aufzuhören und monatlich 180 Euro zu sparen. Als Enddatum habe ich mir den kommenden Samstag vorgenommen, habe soweit alle in meinem direkten Umfeld informiert, ebenfalls meine Raucherkollegen auf der Arbeit entsprechend instruiert, mir auch wenn ich darum bitten sollte, mir keine Zigarette zu geben. Ich MUSS es einfach schaffen, meiner Gesundheit, meiner Liebe des Lebens und meines Autos wegen. Natürlich habe ich irgendwie Angst.. 11 Jahre sind in meinem Leben eine verdammt lange Zeit, aber ich weiß, dass ich es schaffen kann, wenn ich mich einfach zusammenreisse. Es ist einfach viel zur Gewohnheit geworden, morgens nach dem Aufstehen, nach dem Essen, nach dem Sex.. Und natürlich auf der Arbeit, um zwischendurch einfach mal den Kopf "freizubekommen". Es ist natürlich nur eine Art von Einbildung, dass mir die Zigaretten helfen, den Alltagsstress zu bewältigen, dem bin ich mir vollkommen bewusst... Ich hoffe, dass meine Motivation und dieses Forum mir dabei hilft, den Glimmstängeln endlich den Rücken zu kehren. Schöne Grüße, Thorsten
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