01.10.2015
18:52 Uhrbearbeitet:
01.10.2015
19:02 Uhr
Liebe Andrea,
ich freu mich über deinen eingehenden Text auf mein Thema, du bringst mich echt auf neue Gedanken ... deine Fragen sind auch gut und gar nicht so einfach zu beantworten ...
Das mit der Spirale kann gut sein. Ich denke ich bin auf jeden Fall schon an einem anderen Punkt als zu Anfang. Auch wenn ich mir die eine ganz klare Grenzziehung wünsche: nein heißt nein und nicht vielleicht doch noch eine.
Mit Grenzen hab ich Schwierigkeiten.... Ich lass deswegen auch außer den Kindern niemanden länger als ganz kurz in meine Wohnung.
Mein letzter Rückfall war übrigens begleitet von schlimmen Kopfschmerzen, ich musste deswegen mich sogar übergeben ... daran denk ich jetzt immer... und mein Körper scheint jetzt auch schon voll auf Rauchfreiheit umgeschaltet zu haben, also auch schon ein Stück weiter zu sein.
Ich will ja auch, dass es mir gut geht. Manchmal bringen mich halt noch Situationen oder auch gewisse Menschen dazu, dass ich mir denke: das ist unerträglich, da rauch ich jetzt erst mal eine. :roll:
Weil ich denke es geht mir dann besser, was aber nicht der Fall ist oder nur für Sekunden Erleichterung verschafft.
Ich hab da noch ein paar schon jahrelange (sehr komplexe) Dauerkonflikte am Brennen, wo ich mir endlich eine Lösung wünsche. Ich hätte gerne wieder ein aufgeräumtes, leichteres und unbeschwerteres Lebensgefühl und wär nach außen wieder gern mehr vertrauensvoll und auch etwas selbstbewusster "ich selbst" und würd mich andererseits auch gern ein Stück weit neu erfinden.
Ansonsten würde mich glaub ich motivieren, jetzt den Fokus mehr auf das Thema Bewegung zu legen, aber da brauche ich irgendwie einen neuen Anreiz. Zum alleine Sport machen kann ich mich irgendwie nicht kontinuierlich aufraffen und es soll mich auch ein bisschen begeistern. Abnehmen wär auch ein großer Wunsch, denn momentan bin ich eher wieder am Zulegen (mein Neffe hat letztens gesagt: "dein Bauch ist schön fett" - ich glaub er hat eher neutral gemeint, aber es ist ihm jedenfalls aufgefallen).
Sonst sind die ganzen positiven Nebeneffekte zu nennen, die mittlerweile schon wieder fast selbstverständlich für mich sind... sollt ich mir vielleicht ab und zu in Erinnerung rufen.
Das mit den reduzierten Stunden tut mir sehr gut. Wenn ich am Wochenende in die Natur gehe, schaff ich es meine Batterien wieder aufzuladen, was mir aber nicht immer gelingt. Aber ehrlich gesagt hab ich oft schon am Mittwoch Abend das Gefühl, jetzt wäre ich reif fürs Wochenende und könnte in eine Entspannung sinken...und dann reiß ich mich halt zam bis Freitag Abend. Bei mir war auchschonmal eine teilweise Frühberentung im Gespräch. Aber damit kann ich mich irgendwie noch nicht so recht anfreuden. Vorallem weil ich denke, es liegt nicht am Arbeiten an sich, sondern eher daran wie das Umfeld auf mich wirkt. Und dass es woanders vielleicht ganz anders wäre, bzw. ich da vielleicht auch mehr Energie aus der Arbeit ziehen könnte.
Wünsche dir noch einen schönen Abend, GLG,
Sherly