23.09.2015
14:09 Uhrbearbeitet:
16.10.2015
09:20 Uhr
ich will aufhören weil ich angst habe mir eine tödliche krankheit zuzuziehen, sage ich.
dein vater hat die tödliche krankheit auch ohne rauchen bekommen, also siehst du, du kannst genausogut weiterrauchen, sagt die sucht.
aber wahrscheinlich werde ich dann nicht durchs rauchen krank und es geht mir besser, versuche ich.
was ist denn, wenn du nicht rauchst? fragt die sucht. du bist doch eh deprimiert und es ist so viel falsch gelaufen, es ist doch sowieso egal ob du rauchst. sagt die sucht.
uff- ich drücke den punshing ball und suche argumente in MIR...
es fällt mir schwer, was zu finden, was wirklich von herzen kommt, nicht nur erfunden/ angelesen.
es ist nicht egal ob ich rauche oder nicht, weil
ich jedenfalls in meinem leben nochmal frei sein will von dir, sucht, und diesen stress ständig tun zu müssen, was du willst, bin ich echt leid!
so meine momentanen gespräche mit der sucht, das ist schon mehr als knifflig, und sooo schwer in der TIEFE die Motivation zu finden, die sich dann auch aufrecht erhalten lässt.
ist hier noch jemand, bei dem die sucht so hintergründig um die ecke und mit zig verkleidungen/ tarnungen argumentiert?
hat jemand von euch erfahrung mit solchen "zweiergesprächen"?
ich komme mir echt etwas gaga vor dabei....
und habe immerhin die erste runde draußen gedreht bei der ich die kippen nicht mitgenommen habe.
dabei stellte ich leider fest, dass ich kein echtes, wirklich tragendes argument in mir habe gegen das "Ist doch egal ob du rauchst, komm, da, haste eine-" (sagt die sucht)
ich muss das finden, sonst klappt es nicht.