Hallo liebe Zaubernuss,
jaaaaa, das kann sehr gut sein, dass man sich Dinge durchaus schön geraucht hat, davon kann ich selbst auch ein Lied singen und viele andere berichten hier Ähnliches.
Es ist auch so, dass der körperliche Entzug viel kürzer andauert und gewissermaßen sich auf eine Art leichter darstellt als der psychische Entzug. Der psychische Entzug dauert sehr viel länger und zehrt viel mehr an einem und stellt auch so manches in Frage, worüber man rauchend gar nicht so genau nachgedacht hat.
Da wird man immer wieder herausgefordert, standhaft zu bleiben, denn der Teufel liebt es gerade dann, vorbeizukommen, wenn man eh schon auf wackeligem Untergrund steht.
Es ist zu schaffen, aber es kann auch manchmal ganz schön an einem zehren, das hängt dann auch oft von der jeweiligen Lebenssituation ab und von der Anzahl und Größe der Dinge, die man sich schön geraucht hat oder den Situationen, in denen man die Zigarette als vermeintliche Krücke und vermeintlich besten Freund eingesetzt hat.
Aber Du schaffst das! Vielleicht hilft es auch, wenn Du Dir alle positiven Effekte, für die Du aufhörst, noch einmal auf einen Zettel schreibst und den irgendwo hinhängst, damit Du immer wieder darauf gucken kannst.
Und viele schreiben sich Aufgaben und / oder Belohnungen auf kleine Zettel und werfen sie in eine Art Glas oder Lostrommel. Dann kannst Du jedes Mal einen ziehen, wenn Du mal einen schwachen Moment hast und erstmal das ausführen, was dort steht.
Also es ist auch gut, sich und den Teufel irgendwie zu überlisten und kreativ zu sein, dann kommt man leichter über die psychischen Hürden....
Hast Du denn schon die Ergebnisse von Deinem Hund? Gibt es auch Hundediabetes oder so etwas?
Ich drücke Dir die Daumen, dass es nichts Schlimmes ist und dass es gut behandelbar ist.
Und natürlich viel Erfolg beim Lernen und viel Glück bei Deinen Klausuren!
Schönen Tag noch
Banya