Hallo Sabine,
und wie ist es Dir heute ergangen? Am dritten laufenden Tag?
Ja, die Laune leidet mitunter ein wenig unter dem Entzug. Viele hier kennen Gereiztheitszustände. Das ist vorübergehend, bald bist Du wieder Du selbst. Schön wenn Deine Familie sagt, es ist ok. Und sie bekommen ja auch was dafür: eine rauchfreie Sabine. Sprich ab und an drüber, hab ich auch getan, hab ab und zu mal gesagt, oh meine Güte, heute ist es blöd, bitte nicht böse sein aber ich will da unbedingt dranbleiben. Fand mein nichtrauchender Gatte prima und hat mir viel Nachsicht entgegengebracht :) Du kannst ja auch einen Ausgleich dafür schaffen, Kuchen backen oder das Familienleibgericht kochen oder Süßigkeiten für alle mitbringen. Dann freuen sich alle, nehmen Dir vielleicht die nächste Laune nicht übel (wenn überhaupt), und Du hast auch was davon.
Nee nee, ich seh es auch so, daß der Schwierigkeitsgrad des Entzuges nichts mit der Anzahl der pro Tag konsumierten Zigaretten zu tun hat. Bei mir waren es in der zweiten Karriere so zwischen fünf und sieben, an starken Tagen höchstens zehn, aber der Entzug war für mich komplizierter als der erste Ausstieg aus einem Konsum von 20, 30, mehr... Stück am Tag. Also egal, wie viele es waren, Du leistest in jedem Fall was, man muß jeden Entzug isoliert betrachten.
Laß bitte wieder von Dir hören! Einstweilen weiterhin viel Erfolg! Lieben Gruß von
Lydia