Liebe Pfote,
bis 3. Dez. hast du noch n bissi Zeit. Deinen Weg respektierend, habe ich dennoch die größten Zweifel daran. Zum Ende deines Post's fragtest du gerade, wie du wohl deine Verhaltensmuster verändern könntest.
Da zäumst du doch Dein Pferd von hinten auf!
Das Aufhören, die körperliche "Entgiftung" vom Nikotin dauert nur wenige Tage. Es gibt Kliniken, die unter ärztlicher Überwachung so eine Art Dauernarkose für ein paar Tage anbieten, damit du praktisch "im Schlaf" zum Nichtraucher wirst.
Selbst wenn dich deine Freundin für 3 Wochen einsperrt, wirst du dich danach mit den vielen, einzelnen Situationen auseinandersetzen müssen, in denen du geraucht hast.
Das Prinzip ist, dass wir alles, was wir er-lernt haben, auch wieder ver-lernen können. Das ist ein Prozess, der dich eine sehr lange Zeit begleiten wird. Noch heute gibt es auch für mich noch eine plötzlich auftretende Situation, in der kurz der Impuls ZIGARETTE auftritt.
Bisher habe ich immer die Ansicht vertreten, dass sich jeder selbst seinen Weg aussuchen sollte. Wichtig bleibt, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Eine so gute Freundin, wie du sie zu haben scheinst, braucht keine Schlüsselgewalt über dich. Ich rate dir dringend dazu, ihr Angebot, ein paar Tage bei dir zu bleiben, anzunehmen. Ein vertrauter Mensch zum sprechen, zum Lachen, zum Weinen zum Fluchen.
Du hörst nicht deshalb auf, weil du "hinter Schloss und Riegel" bist.
Du hörst auf, zu Rauchen, weil Du das willst!
Bitte überlege es dir noch einmal.
Ganz lieben Gruß
:smileumarmung:
Meikel