15.05.2017
20:55 Uhrbearbeitet:
15.05.2017
20:57 Uhr
Hallo ihr lieben Fluchthelfer,
Das war gar nicht mal so leicht. Meine Tochter war ja zu Besuch, in der Nacht vom Sonntag zum Montag hatte sie mit ihrem Freund einen Auftritt in einem Club. Electrojazz. Ich habe sie vorher noch nie live erleben können. Der Gig lag von Eins bis Zwei, also genau in der Startphase meines Ausbruchs. 23:50 habe ich die letzte aus der Schachtel genommen, habe ganz klar und bewusst Abschied genommen, habe mich danach ganz auf die Musik eingelassen, und habe die Nacht bis um Fünf gut überstanden. Es hat mich stolz gemacht, mein Töchterchen singen zu hören, das ging tief unter die Haut. Und ich habe mir gesagt, besser könnte es eine Kippe auch nicht machen, dieser Moment ist so perfekt, so perfekt.
Auch nach dem Aufstehen, so gegen 10, hatte ich keine nennenswerten Probleme, mich zu überzeugen, dass es sinnfrei ist zu rauchen. Ich atme tief das Glück ein. Lenke meine Gedanken zu positiven Dingen, und bin glücklich.
Wir haben den Tag heute noch zusammen erlebt, bis ich sie so um halb sechs an den Fernbus brachte. Meine Tochter hat nach dem Aufstehen auch nicht geraucht, vielleicht konnte ich ihr ja ein klein wenig ein Vorbild sein.
Ich danke euch allen hier für die großartige Unterstützung. Ohne diese Vorbereitung, wäre ich wohl nicht vom Geländer los gekommen. Nun habe ich gleich den ersten Schritt in luftiger Höhe getan, und ich bin frohen Mutes.
Rauchfreie Grüße Anton