Liebe Clarissa,
mit Anteilnahme hab ich eben Deine Beiträge gelesen und würde gern auch was dazu sagen. Deine Ängste kann ich gut verstehen, ich denke, niemand tut sich leicht, mit dem Rauchen aufzuhören, es ist oft ein langer weg und viele Faktoren müssen zusammenkommen, damit man den Schritt tut.
Du sagtest, Du hast sehr viel Angst vor Krankheiten und dass das Dich das zum aufhören motiviert. Das ist auch bestimmt richtig, und einen Teil der Motivation macht das immer aus. Nun ist es aber auch so, dass Angst Stress erzeugt, und diese Gefühle wie Angst und Stress lassen einen Abhängigen wieder zum Suchtmittel greifen, und schon schließt sich der blöde Teufelskreis wieder:evil::bang:
Deswegen ist es, glaube ich, noch besser wenn die Freude auf die angenehmen "Folgen" des Nichtrauchens überwiegt,. So wie wenn man abnehmen will (ich weiß, das hast Du nicht nötig, aber theoretisch mal), und sieht sich in Gedanken schon als schlanke Schönheit, das motiviert viel mehr als wenn man Angst hat, noch dicker zu werden.
Also wenn die Angst kommt, denk doch mal an all das Schöne:
Z.B. nicht mehr nach Rauch riechen, sondern nach Creme / Parfum oder was auch immer
Im Winter schön im Warmen bleiben anstatt mit der Kippe schnatternd vor der Tür zu stehen und sich zu fragen, ob man eigentlich bekloppt ist
Durchatmen ohne Husten
Bessere Kondition beim Sport und im Alltag
Keine schlechtes Gewissen mehr.,.
und und und....
Bestimmt fällt Dir noch mehr ein.
Und dann hier in der Community zu sein und dauernd Glückwünsche zu bekommen und dazu auf Blümchenwiesen, Keksdosen und sonstwas gelockt zu werden: das hat auch was!!!:)
Du sagtest, Du hast 24 Jahre geraucht, ich hab sogar über 30 J. geraucht, dann noch 2 1/2 J. gedampft, und mein Entzug ist nicht immer leicht, aber nichts wovor man wirklich Angst haben muss.
Ich halte Dir die Daumen!!!!
Eine schöne Reha wünschich Dir,LG, Doro