Hallo Muckel!
Nein, Panik hatte auch ich nicht.... Ich bin in solchen Dingen aber sowieso eher realistisch als emotional.
Ich habe ungeplant aufgehört, ganz spontan, ohne Hilfsmittel. Der Entzug ist in den ersten 14 Tagen auch zeitweise körperlich gewesen, aber eher so in Wellen. Die Gedanken an eine Zigarette waren dann auch mal sehr hartnäckig und ich hatte auch mal Schweißausbrüche, aber nicht sooooo oft. Aber ganz ehrlich: es tut nicht weh. Da ist nichts, wo vor man Angst oder Panik haben muss.
Man muss auch nicht trauern um seine Rituale, oder sich in irgendeiner Art und Weise verabschieden. Ich habe was dazu gewonnen: Freiheit (das bedeutet keinen Suchtdruck mehr), Geschmack- und Geruchssinn haben sich verbessert, ich habe die Möglichkeit Ausdauersport zu betreiben oder Treppen zu laufen ohne aus dem letzten Loch zu pfeifen, ich könnte Dir noch mehr schreiben......
Nichts desto trotz denke ich immer mal an die Glimmstengel, würde gerne.... :bang:Tu ich aber nicht, weil ich das absolut nie wieder möchte.... Und schwups- ist der Gedanke weg.....
Vielleicht liest Du mal das Buch von Joel Spitzer „Nie wieder einen einzigen Zug“. :lesenalsablenkung:Du kannst es Dir kostenlos als PDF runterladen, einfach in eine Suchmaschine eingeben, erscheint dann sofort.
Mir hat das enorm geholfen. Da habe ich sehr viel über meine Sucht erfahren.
Es liest sich total gut.
Dort sind viele interessante Thesen zu lesen, zum Beispiel auch über sein eigenes genervtes Umfeld, das einem wieder Zigaretten anbieten will, weil man angeblich gereizt und unausstehlich ist....:wink:
Ablenkung ist beim Rauchstopp total wichtig! Ich fand Sudoku gut, das Daddelspiel mit den Bonbons auf Smartphone oder Tablet gerade für Wartezeiten, leckere Tees, Sport ...... Milchshakes trinken ist auch gut finde ich, da milchiges nicht zur Zigarette passt…
Und bei Schmachtattacken nutze das Forum und schreib‘! Hier sind doch lauter Gleichgesinnte......
Fang an, es lohnt sich!
Wir lesen uns,
LG, Alma