Hallo liebe Bremerin, jetzt zu sagen...." das macht doch gar nichts " wäre von mir das falsche Signal, denn Deinem Körper im Allgemeinen und den an der Atmung beteiligten Organen im Besonderen hast Du damit weiterhin nicht gut getan.
Aber, es ist halb so tragisch....denn Dein Wille, es zu lassen, ist weiter vorhanden und das ist das, was zählt.
Viele von uns haben mehrfach einen Ausrutscher oder im verschärften Fall einen Rückfall erlebt...unlängst habe ich irgendwo aufgeschnappt, dass durchschnittlich 7 Anläufe benötigt werden, bis es klappt.
Ich kann das aus meiner Erfahrung zwar nicht bestätigen, aber auch nicht als Unwahrheit abtun, ich weiß es einfach nicht.
Was ich gut finde, ist dass Du frank und frei zum Forum kommst und einräumst, dass Du zumindest einen Ausrutscher hattest. Da gehört schon etwas Mut dazu. :gefsmilie:
Aber wir alle sind ja nicht hier im Forum, um zu schimpfen oder schlechte Laune zu verbreiten.
Was könntest Du machen, damit Deine Deprimiertheit ( ich sage ganz bewusst nicht Depression) wieder abklingt?
Ganz einfach, die liebe Linaaaaaa hats bereits gesagt....aufstehen, Krönchen richten und weiter gehts. Nur nicht nachlassen.
Es gibt überhaupt keinen Grund, jetzt mit dem Aufhören aufzuhören. Du musst an ein paar Stellschrauben drehen und wirst im günstigen Fall bereits im nächsten Anlauf bestehen. Ich weiß von mehr Leuten, bei denen es nach nur einem Ausrutscher danach gegessen war als von jenen, die einige weitere Anläufe benötigt hätten.
Du solltest evtl. bei Dir und in Dir nachforschen, ob es nur ein Ausrutscher war, der evtl. keine weitere Beeinträchtigung des Zieles zur Folge hat und relativ leicht zu überwinden ist. Dann kannst Du für mein unwesentliches Dafürhalten da weitermachen, wo Du aufgehört hast....aber versuche herauszufinden, was oder welche Situation der Auslöser für den Ausrutscher war...damit Du ihm bei nächster sich bietender Gelegenheit aus dem Weg gehen kannst. Ich empfehle die 4 a Tips....bei Schmachtern und ähnlichen Gelegenheiten, in die man ahnungslos eintritt.
Im Folgenden habe ich die für Dich hier reinkopiert...direkt von den Ausführungen der BZgA aus dem grünen Bereich für "Aufhören" geklaut...
1. Aufschieben
Das Verlangen wird auch ohne Zigarette vorbeigehen. Atmen Sie zum Beispiel zehnmal tief durch. Der Wunsch nach einer Zigarette wird allmählich schwächer. Oder machen Sie eine Entspannungsübung, zum Beispiel indem Sie einzelne Muskelgruppen wechselweise an- und entspannen (progressive Muskelrelaxation nach Jacobson). Nach der Entspannungsübung „schwenken“ Sie dann um und beschäftigen sich mit etwas ganz anderem (siehe auch vierter Tipp: Ablenken)
2. Ausweichen
Gehen Sie vorausschauend kritischen Situationen, wie Raucherpausen oder
Kneipenrunden, eine Zeit lang aus dem Weg. Geben Sie anderen, z. B. Kolleginnen und Kollegen, einen Hinweis, dass diese Situationen für Sie noch schwierig sind, und bitten Sie gegebenenfalls um Hilfe (z. B. keine Zigarette anbieten).
3. Abhauen
Entfernen Sie sich z. B. einfach aus einer Gruppe von Rauchenden bis Sie sich wieder besser fühlen. Ziehen Sie sich für einen Moment zurück und befolgen Sie Tipp 4.
4. Ablenken
Ersetzen Sie das Rauchen bewusst durch andere Tätigkeiten, die Spaß machen, Sie ablenken und auf keinen Fall mit dem Rauchen vereinbar sind. Rufen Sie beispielsweise jemanden an, der Sie auf Ihrem Weg in die Rauchfreiheit unterstützt hat. Wenn Sie zu Hause sind, können Sie auch für einige Minuten duschen. Oder machen Sie eine Atemübung. Legen Sie sich auf den Boden und entspannen Sie sich. In jedem Fall sollte die Tätigkeit ein angenehmes Gefühl in Ihnen auslösen.
Ich habe Deinen bisherigen Ausführungen nicht entnehmen können, ob Du Dich evtl. beim Ausstiegsprogramm der BZgA angemeldet hast....das geht unter folgendem Link:
http://www.rauchfrei-info.de/aufhoeren/das-rauchfrei-ausstiegsprogramm/
Oder hast Du in Erwägung gezogen, einen anderen Zeitpunkt für den Rauchstopp zu bestimmen und bist bereits in sämtliche " gewöhnten " Muster eingestiegen?
Das ist zwar schade, aber kein Beinbruch, siehe oben.
Für diesen Fall lege ich Dir das Ausstiegsprogramm sehr bewusst ans Herz, viele unserer lieben Mitglieder und auch ich selbst haben das erfolgreich absolviert....und es hat gut getan, wirklich.
Ich freue mich auf einen weiteren Austausch in Deiner Sache. Liebe Grüße and keep on your good work, Michael