Liebe Traudl,
erst einmal vorweg: Das hast du alles ganz wunderbar geschildert und hat gar nix mit zutexten zu tun. Danke für Deine Zeilen bei mir.
Weist Du, all das was Du geschrieben hast... ja, all das kenne ich sehr gut. Die Geschichten gleichen einander und sind doch so individuell und wichtig wie der Schöpfer oder die Schöpferin der Geschichte selbst.
Meine perönliche Herausforderung, so stelle ich fest, ist es, dass ich mich aktuell schwer tue mit der Akzeptanz der wiederkehrenden Inhalte bezüglich "Suchtstoff, der zufrieden, glücklich, entspannt macht" oder das es "eine sehr langwierige bis lebenslange Aufgabe werden wird" einen Ausstieg anderweitig auszugleichen. Bitte versteh mich nicht falsch, dass ist keine Kritik. Du hast mit all dem absolut recht! Mein Rückfall wirft nur in mir neue Fragen auf - es muss noch mehr dahinter stecken, als diese allgemeine Wahrheit (die damit aber dennoch ihre Richtigkeit hat). Ich möchte weiter kommen und mein altes suchtfreies Ich wieder in mir etablieren. Denn das gab es ja auch einmal, das war ich ja auch einmal - eben suchtfrei (zumindest dem nikotin gegenüber). Das ist gerade ist mein Antrieb, diese alte Ich von mir wieder in das Heute zu intergieren um so weg zu kommen von meinem Verhalten, etwas zu tun, was nicht zu mir gehört.
Ich danke Dir für Deine Zeit und Deine Empathie, Du hast mich damit zu einem Austausch animiert, der mich weiterführt. :smileumarmung:
Alles Liebe,
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