11.04.2025 06:37

Noch ein 2. Versuch - hoffentlich klappt's diesmal

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03.07.2023
14:44 Uhr
Hallo Frank, Nun bist du um eine Erfahrung reicher. Hinfallen, aufstehen, weitergehen. Kennst du bestimmt alles . Was hast du nicht schon alles geschafft im Leben . Nur diese Sucht zu besiegen ist anfangs mitunter unglaublich schwer. Da steckt System drin und über Jahre eingeübtes Handeln. Bis ohne Zigarette so gut wie nichts mehr geht. Brennessel, eine Heilpflanze mit vielen guten Eigenschaften. Ich habe bis zu 4 Tassen Tee täglich davon getrunken. Brennessel hemmt durch die enthaltenen Flavonoide entzündliche Vorgänge und stärkt das Immunsystem. senkt den Blutdruck sowie Blutzucker. Vom Rauchen der Brenessel würde ich abraten, auch Kräuterzigaretten haben so ihre Nebenwirkungen. Und eigentlich willst du deinem Körper nur noch gesundes zuführen? Eine Hilfe war mir lange Zeit ein gekürzter Strohhalm, gefüllt mit in Pfefferminz getränkter Watte. Ja, du magst jetzt lächeln. Vielen rauchfrei Usern hat es über die ersten Wochen geholfen. Jederzeit kannst du gern die BZgA kostenlos anrufen. Die BZgA-Telefonberatung Zeiten: montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr unter0 800 8 31 31 31 Ich wünsche dir einen super Neustart. Liebe Grüße von Monika
03.07.2023
13:43 Uhr
ay Frank, ich denke, jedejr) hier kennt solche Situationen … Gut, dass du noch eine allerletzte Reißleine gefunden und nicht aufgegeben hast! Ich finde, dass es nach so einem Aussetzer nicht nötig ist, den Zähler auf Null zu stellen, weil das ja offenkundig kein Rückfall war: Den hast du mit dem Brennnessel-Zeug ja vermieden. Bleib dran! Uli
03.07.2023
13:30 Uhr
Servus, zusammen, ich muss ehrlich sein, ich hatte doch nun einen Fast-Ganz doll beinahe-Rückfall. Jetzt am Wochenende hatte mich dann doch zwei sehr ernsthafte Schmachtattacken, eine am Samstag und eine am Sonntag) heimgesucht. Ich war dabei bei beiden irgendwie sehr sehr müde und erschöpft, Spray und Ablenkungsversuche halfen nicht mehr bei der Abwehr. Da ich, wenn es schon passiert, als allerletzte Schranke nix Nikotinhaltiges rauchen wollte, hatte ich mir aus dem Futter unserer Nager ein paar wenige Brennnessel-Zigaretten gedreht. Ziel: mäßig schlechter Geschmack und null Nikotin-Wirkung – kein Belohnungseffekt. Nebenwirkungen: Es hatte nach einer 1-2 Zigaretten von dem Zeugs ein gewisses länger anhaltendes Kratzen im oberen Atemwegsbereich. Und ganz leichte Kopfschmerzen. Seltsamerweise war aber damit auch jeglicher Rauchdruck für den ganzen Rest des Tages – und das waren noch etwa 8 Stunden - weg. Es hatte mich nicht einmal mehr nach Nikotinspray verlangt. Heißt, mehr als die 2 x 2 Brennessel-Zigaretten habe ich nicht geraucht und schon gar keine mit Tabak. Hab mich nun danach doch noch etwas mehr im Netz belesen. Das Kratzen kam wohl von Resten der Nesselsäuren, die da freigesetzt wurden. Daher keine Empfehlung zum Nachmachen. Sollte aber eine nikotinfreie Kräuterzigarette tatsächlich das Rauchverlangen stundenlang in die Schranken weisen können, mag ich die als allerallerletzten Notnagel für den Fall der Fälle in Betracht ziehen, bevor alle Stricke reißen. So, dass auch das Unterbewusstsein endlich lernt, Rauchen und Nikotin haben nix mehr miteinander zu tun und Rauchen ist komplett sinnfrei. Ich weiß, auch bei den Kräuterzigs hat es Teer, CO und andere Lungengifte und hier stehen sie unter den Rauchwaren. Und das Ziel heißt ja rauch- und nikotinfrei zu werden. Ist leider doch ein sehr sehr schwieriger Weg mit einigen Kurven, Ecken und Kanten. Heute ist nun wieder alles in Ordnung, bislang noch kein Schmachtanfall. Bleibt tapfer und werdet bitte nicht schwach! Ciao, Frank P.S.: Nehme den Counter erst einmal raus, auch wenn die NET nach wie vor weiter läuft.
28.06.2023
22:59 Uhr
bearbeitet:
28.06.2023
23:01 Uhr
Servus, zusammen, danke Euch, Sternchen und Uli für Eure Besuche in meinem Wohnzimmer. Letztendlich ist der Nikotinteufel ein arg hinterfotziger Geselle, der immer dann auftaucht, wenn man ihn am wenigsten braucht und am wenigsten erwartet. :evil: Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er für sich die NET (Pflaster, Spray, Bonbons, Kaugummi etc. unterstützend in Anspruch nimmt oder auch nicht. Mir selber haben Pflaster und Spray den Ausstieg leichter gemacht, immerhin für nun fast 19 Tage. Das Spray nehme ich nur bei hartnäckigen Schmachtattacken, die ich anders noch nicht in den Griff bekomme, vielleicht so um die fünf Mal am Tag. Mal etwas mehr, mal etwas weniger. Schließlich soll es ja kein Ersatzritual werden. Es wirkt zumindest schnell und macht den Kopf wieder frei. Und irgendwann in 1-2 Monaten will ich ja auch ganz das Nikotin ausgeschlichen haben und dann ohne Pflaster und Spray durchs Leben gehen. Bleibt alle tapfer und stark! Ciao, Frank
28.06.2023
08:03 Uhr
Guten Morgen, bei Nikotinspray bin ich, warum auch immer, skeptisch. Aber ich werde es kaufen und mal in die Tasche stecken...man weiß ja nie. Heute habe ich gute Laune und bin hochmotiviert. Gestern Abend, nach dem essen, alles stehen gelassen und statt rauchen eine kleine Dorfrunde gelaufen....das hat abgelenkt und gut getan. Am Wochenende bin ich mit Freundinnen unterwegs - wird dann die erste "Probe" für mich. Auf die Stresszigarette verzichte ich ebenfalls einfacher als auf die Belohnungszigarette... Wie hier schon oft geschrieben wurde - schwierig wird es erst wenn die "Anfangsmotivation" vorüber ist. Wünsche euch einen schönen Tag, Sternchen
27.06.2023
22:08 Uhr
ay Frank, Ja, das geht mir auch so: Stress ist zu bewältigen, stresslose Zeit wird zäh. Jetzt zum Dritten mal dran gescheitert … Aber ich habe (glaube ich) dabei etwas herausgefunden: Das ˋBelohnungsrauchen ´ (Stress überstanden, also … ) ist ein völliger Fake: Das Rauchen nach der gemeisterten Situation killt die Freude über den Erfolg, und nach dem verlorenen Fight macht es alles noch schlimmer. Nikotinspray ist mir suspekt, aber bestimmt besser als nachgeben … Weiterhin viel Kraft für dich? cheers, Uli
27.06.2023
21:38 Uhr
Servus, Sternchen, danke, dass Du wieder ein paar Zeilen da gelassen hast. Mit dem Aufhören - das muss jeder für sich selber machen. Selbst, wenn der Partner weiterraucht. Das musst Du dann für Dich einfach ausblenden, in ein anderes Zimmer gehen o.ä. Den Rauch ekelig zu finden geht dann irgendwie nicht, schließlich liebt man ja seinen Partner. Du hast Dir den zwar kostengünstigsten, aber auch schwierigsten Weg zum aufhören gesucht. Wünsche Dir die Kraft und Stärke, da durchzuhalten. Gerade die ersten Tage mit dem Entzug können schlimm werden - müssen aber nicht. Für den Fall der Fälle solltest Du Dir vielleicht doch zumindest ein Nikotinspray aus der Apotheke zulegen. Das wirkt schnell und kann zumindest die Schmachtattaken lindern. Dann bleibt mehr Platz für die Kopfarbeit. Und wenn Du dann das Spray doch nicht brauchst, umso besser. Heute bei mir Tag 18. Wieder Stress in der Arbeit, aber dennoch tapfer geblieben. Irgendwie ist Stress besser zu handhaben als Langeweile. Nur die Müdigkeit macht mir noch zu schaffen, auch wenn es langsam etwas besser wird. Ciao, Frank
27.06.2023
07:56 Uhr
Guten Morgen Frank, vielen Dank für deine lieben Worte. Mein Partner rauchte ebenfalls - und möchte auch aufhören. Wir haben immer schon nur draußen geraucht. Gestern sind wir schon um 21 Uhr ins Bett gegangen - da rauchten wir noch nie :) Heute morgen Käffchen ohne Zigarette.....was soll ich sagen: wir waren schon netter zueinander:( Beide rauchen wir schon immer und immer....und wenn einer gerade mal ans aufhören denkt ignoriert der andere. Alleine habe ich noch nie lange durchgehalten. In unserem Freundeskreis gibt es sehr viele Raucher. ABER: ich habe ein ganz klares Ziel: kein Nikotin mehr! Ich versuche es ohne Hilfsmittel; hoffe dass Willenskraft reicht. Freue mich heute "schon" den 2. Tag gestartet zu haben....gut 2 Wochen bist du mir voraus - ich freue mich dir hinterher zu laufen. :P Wünsche dir einen schönen rauchfreien Tag. Liebe Grüße, Sternchen
26.06.2023
22:53 Uhr
Servus, zusammen, danke Euch, Monika und Sternchen für Eure lieben Besuche in meinem Wohnzimmer. Und Dir Sternchen ganz viel Glück und Erfolg für den nun beginnenden weg in ein rauchfreies Leben. Dass Du mich zum Vorbild nehmen magst, ehrt mich sehr. Aber vielleicht kann Dir ja meine Geschichte etwas Orientierung geben, da ich mich ja auch erst vor kurzem auf diesen Weg gemacht habe. Versuchst Du den „kalten Entzug“ oder unterstützt Du Dich mit Pflaster und Co.? Die Brücke, über die der Weg aus der Sucht führt, schwankt noch heftig und beiderseits lauert der Abgrund des Rückfalls. Von der Seite her war der Bergspaziergang am letzten Sonntag wichtig, hat er doch die Brücke wieder ein kleines bisserl stärker gemacht. Und das Rauch-Ritual-Zerstören im Alltag klappt in den meisten Fällen mittlerweile ganz gut. Tag 17 ist nun auch fast geschafft. Trotz viel Hektik in der Arbeit hielten sich die Schmachtanfälle heute in Grenzen. Bin gar nicht dazu gekommen, all zu oft an das Rauchen zu denken. Und wenn es in den letzten Tagen in der Arbeit kurze Leerphasen hatte, bin ich einfach mal im Internet „falsch abgebogen“. Irgendein Thema, in dem man sich zur Ablenkung mal kurz (!) verlieren kann, findet sich immer. Und bevor die Brücke reißt - ein kurzer Sprühstoß - sind zum Glück nicht allzu viele. Mein Mann raucht im Moment (noch?) weiter, allerdings draußen. Unterstützen tut er mich dennoch. Ich mag ihm meinerseits keinerlei Druck machen, da das Aufhören nur dann funktioniert, wenn der eigene Wille und nur der stark genug ist. Und selbst eine NET kann den Willen nicht ersetzen. Ciao, Frank
26.06.2023
13:53 Uhr
Hallo Monika, vielen Dank für deine Tipps und die aufmunternden Worte. Den Juni Zug habe ich schon entdeckt und bin schon "eingestiegen". Mein Arbeitstag ist heute überlagert von rauchfrei - ich lese viel hier im Forum. Ich habe richtigen Raucherhusten - und das ist unangenehm. Außerdem schlafe ich sehr schlecht. Meine Lufu war im April auch nicht so toll. Im vergangenen Jahr war ich in Reha: dort hat ein Therapeut gesagt, wer nicht raucht bewegt sich in einem grünen, frischen, wohlriechendem Wald, die Raucher sind in einem Wald nach Waldbrand....(das ist jetzt stark verkürzt widergegeben)......aber daran denke ich jetzt viel. Gruß Sternchen
26.06.2023
13:48 Uhr
Hallo Frank, Wenn das mal ein Erfolgserlebnis ist. :gefsmilie: Ich gratuliere dir:gefsmilie: Dein Schatz raucht nicht? Außer den Berg hochzukommen, ist doch so ein Schatz ein kostbares Juwel, was du nicht durch deinen Qualm vergilben lassen willst?:wink: Du wirst sehen, es geschehen in der nächsten Zeit noch viele großartige Dinge in deinem Körper. Musst nur ein wenig achtsam durch den Tag gehen. Weiterhin viel Wollen und Erfolg auf deiner Rauchstopp Challenge und liebe Grüße von Monika
26.06.2023
13:41 Uhr
Hallo Sternchen, Herzlich willkommen in Forum. Der erste Tag ist der allerschwierigste und du musst jedes Anzeichen von Verlangen ignorieren, dann klappt es in der Regel. Es sind bei dir wohl gesundheitliche Probleme, die dir raten mit dem Rauchen aufzuhören? Ist das dein erster Versuch? Allein 40 Jahre Rauchen sind keine Vorgabe, dass dein Rauchstopp schwierig werden könnte. Es kommt sehr auf deine innere Einstellung an unter dem Motto "enough is enough!" Unterstützung wirst du hier reichlich bekommen. Vielleicht meldest du dich auch im Junizug? Da triffst du auf sogenannte "Frischlinge". Gerade hältst du dich im Wohnzimmer von Frank auf. Du kannst dir gern selbst eins einrichten. Wie das geht, findest du hier: https://rauchfrei-info.de/community/forum/Topic/show/DESC/T/neu-im-forum-tipps-fuer-die-ersten-schritte-9568/ Berichte und doch gern wo heute die Schwierigkeiten lagen und was du meinst unbedingt vermeiden zu müssen. Oft ist es die Frühstückszigarette mit Kaffee am Morgen. Da hilft es oft schon, sich fürs Frühstück einen anderen Platz zu suchen und evtl. eine zeitlang auf Kaffee zu verzichten. Ich konnte nur den Platz wechseln und hab mir dann einen Kaffee nach dem anderen, man kann schon sagen, reingeschüttet. Meinen Kreislauf hat das nicht geschadet, aber vielleicht dadurch den Schlaf nachts geraubt :| Ich versichere dir, du wirst innerhalb kurzer Zeit positive Veränderungen wahrnehmen. Mal ganz abgesehen von der finanziellen Ersparnis. Ich habe 5 Jahrzehnte geraucht und war ein schon fast hoffnungsloser Fall, weil ich dachte mit mir wäre alles bestens. Heute weiß ich, dass ich durch den Tabaknebel nicht mehr richtig denken und fühlen konnte. Ich freue mich wieder von dir zu lesen und glaub mir, du schaffst das auch. Liebe Grüße von Monika
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