Hi an alle,
nun sind es schon 30 Tage rauchfrei. Ein komisches Gefühl. Ich habe mittlerweile alles durch, was man durch haben kann durch die Dinger:
1. Euphorie und Freudegefühle über das rauchfrei sein
2. Tiefe traurige Verstimmungen, die mich doch fast wieder zur Zigarette greifen ließen
3. Verlustgefühle und Trauer (obwohl man rational genau weiß, wie dumm das eigentlich ist).
Nun zu meiner Frage für heute (denn ich bin mal wieder panisch bis zum geht nicht mehr :D)
Was kann ich tun, damit das Verlustgefühl weniger wird?
Ich weiß ja logisch, dass ich genau das richtige getan habe. Ich habe mich von einer krebserregenden Sucht getrennt. Und doch vermisse ich sie, gefühlt sogar stärker als am Anfang. Ich weiß nicht, warum es so ist bei mir. Mittlerweile ist das einzige, was mich davon abhält wieder anzufangen, der Punkt, dass ich es schon 30 Tage ohne geschafft habe und das ich nicht mehr stinken will. Aber meine anfängliche Motivation ist komplett flöten gegangen. Und das nervt mich sehr. Bitte entschuldigt mein Rumgejammere. ich verstehe mich ja selbst nicht mehr. Das Leben fühlt sich aktuell einfach scheiße an ohne Zigaretten und alleine das ich das schreibe, ist so dämlich, ich glaub es nicht.
Auch kann ich nicht aufhören, an die Zigaretten zu denken. ich fühle mich mental absolut festgefahren und in einer Einbahnstraße. Der Suchtteufel versucht mir einzureden „Ja rauch doch eine, dann hört das alles auf“. Aber das ist komplett bekloppt. Dann geht es ja nur wieder von vorne los. Das vermeitliche Verlustgefühl ist zwar gestillt, aber das ist ja gar nicht real. Nichtraucher haben so ein Gefühl gar nicht. Nur ich habe das, weil ich aufgehört habe und die Sucht mir einzureden versucht, dass es sonst nicht weg geht.
Bitte entschuldigt, der Post ist jetzt doch ein bisschen länger geworden, aber ich dachte mir mal, ich schreibe alle meine Gedanken von meiner Seele, vielleicht versteht mich jemand.