Hi, ich bin Lea und ich bin ganz neu hier.
Ich bin 22 und mach gerade mein Abi nach.
Ich habe vor 59 Tagen mit dem Rauchen aufgehört, mithilfe von Nikotinpflastern. Und bin jetzt seit ein paar Tagen auf Null. Ich weiß nicht, wie weit ich hier ausholen darf, aber ich bin auch abhängig von anderen Substanzen, mittlerweile clean. Aber im Moment komme ich überhaupt nicht zurecht mit dem Nichtraucher-Dasein. Mein Kopf hüpft von einer Sache zur nächsten wie ein Flummi.
Ich habe irgendwie sehr wenig Freude im Leben. Ich bin chronisch depressiv und habe auch ein paar andere psychische Wehwehchen. Und ich komme gerade einfach nicht gut zurecht. Ich hatte das überhaupt nicht erwartet, mit dem Nichtrauchen, dass es sich jetzt so anfühlt. Ich bin sehr dünnhäutig und der Kopf hört nicht auf zu rattern.
Aber ich habe auch das Gefühl, dass mich das Rauchen gelähmt hat. Ich habe sehr, sehr viel prokrastiniert, sehr viel aufgeschoben. Und das mache ich jetzt überhaupt nicht mehr. Oder nur noch sehr, sehr wenig.
Ich hab zeitgleich mit dem Nichtrauchen auch angefangen, Sport zu machen, mich „gesund zu ernähren“ bzw. grundsätzlich mal zu kochen. Ich habe vorher nie gekocht und ich habe mich um nichts in meinem Leben gekümmert. Meine Wohnung ist jetzt regelmäßig aufgeräumt, aber ich habe das Gefühl, das reicht nicht. Aktuell neige ich sehr dazu mich mit Essen oder mit Medienkonsum zu betäuben und abzulenken. Aber ich würde das am liebsten überhaupt nicht brauchen, die Ablenkung. Ich würde gerne einfach entschieden haben, dass ich jetzt Nichtraucher bin und es dann so durchziehen. Habt Ihr Ratschläge, Tipps oder Erfahrungen? Danke schon mal im Voraus :)