31.08.2025
10:05 Uhrbearbeitet:
31.08.2025
10:09 Uhr
Ganz oft schreibe ich hier als Gruß
ich wünsche Dir viel „ich will ...“ und „ich kann ...“
Das habe ich von meiner Therapeutin gelernt.
in die Stelle der drei Punkte setzt Du einen positiv formulierten Gedanken ein.
z.B. Ich will rauchfrei sein. und Ich kann rauchfrei sein.
was Du dort einsetzt sollte keine Negation enthalten, also z.B. ich will nicht rauchen.
Wir alle haben unterschiedlichen Charakterzüge in uns, eine romantische Ader, eine fürsorgliche, eine schüchterne usw.
Für diese Übung suchst Du in Dir nach einer kraftvollen, kämpferischen Seite. Sicher kannst Du Dich an eine Situation erinnern, in der diese Seite schon zum Ausdruck kam.
Stell Dir vor, Du wärst eine Schauspielerin und bekommst die Rolle einer starken Frau, die für Ihre Rechte kämpfe muss und nun übst Du Deinen Text ! im Gehen !, Du brauchst eine aufrechte Körperhaltung, einen energischen Gang und dann eine klare, feste Stimme die laut Deine zwei Sätze sagt
„ ich will ... “ und „ich kann ...“
Immer wieder, gehen, sprechen, auf die Körperhaltung achten, gehen, sprechen, usw.
Körper, Geist und Gedanken stehen in einer Wechselwirkung miteinander in Verbindung.
Wenn meine Körperhaltung kraftvoll und dynamisch ist, dann kann das auch die Stimme verändern, und umgekehrt. Auch wenn diese Haltung „gespielt“ ist, kann sie Deine Gedanken ändern und kann dazu führen, dass das was Du sagst, auch für Dich selbst glaubhaft wird.
ich habe das in der Wohnung, im Kreis gehend gemacht, aber auch bei meinen Spaziergängen auf einsamen Waldwegen. Es ist nicht zwingend notwendig, dass Du immer laut sprichst, Du kannst auch mit der inneren Stimme üben.
Wir haben Einfluss auf unsere Gedanken.
und unsere Gedanken haben Einfluss auf unsere Emotionen.
Ein bekannteres Beispiel ist, das sich selbst im Spielgel eine Minute lang anlächeln.
(geht sogar ohne Spiegel). Die zum Lächeln notwendigen Muskeln werden angespannt und senden alle ein Signal an das Gehirn, das denkt dann, dass wir lächeln und empfindet das als positives Gefühl.
Das Gehirn wird gleichzeitig überbewertet und unterschätzt
ich wünsche Dir viel
„ich will ...“ und „ich kann ...“
Paul :gemeinschaft: