03.12.2025 11:48

Wo stehe ich?

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20Beiträge
13.04.2026
12:08 Uhr
Hallo Bartmann, uch habe gerade von deinem Unfall mit dem scharfen Schnitt in die Zunge gelesen😱 das tut mir schon beim Lesen weh. Ich hoffe, es ist wieder besser und du kannst deine Tasse Tee genießen :smileumarmung: Mal gut, dass du nicht mehr rauchst 👍, dann heilt ja bekanntlich alles schneller. Morgen bist du wohl nicht im Chat? Liebe Grüße und gute Besserung 🥀 🪻 🌷 von Monika
10.04.2026
10:55 Uhr
bearbeitet:
10.04.2026
11:01 Uhr
Hallo lieber Bartmann, Hab mich sehr über deinen Besuch gefreut. Ich wünsche dir weiterhin guten wind in den segeln der freiheit. Du bist jetzt schon einige tage ohne nep unterwegs glaube ich... wenn es bei mir einmal wieder wellig wird versuche ich meist in die macroperspektive zu wechseln. Da dind die zweifel schnell verflogen... Alles liebe paola
27.03.2026
13:08 Uhr
Hab Dank für deinen Besuch. ❤️ Ich glaub Herzchen gehen noch von dem Fremdemoticons. :D Der Frühling macht auch bei uns gerade Pause. Daher freu ich mich doppelt über den Kaffee und machs mir auf dem Sofa gemütlich. Dir auch ein schönes Wochenende. Ist Stadion angesagt?:football: Toller Beitrag von dir im Januarzug, über die Unterstützung beim Rauchausstieg.
19.03.2026
16:51 Uhr
[b]63 Tage / 9 Wochen rauchfrei[/b] Wenn mir das einer am 15.01.2026 diesen Jahres gesagt hätte, hätte ich ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt. Ich selber habe es nicht geglaubt...wenn ich ehrlich zu mir bin. Was war das bis jetzt für eine Reise, für ein Gefühlschaos, für ein neues kennenlernen. [b]1. Woche: [/b]Der größte Horror meines Lebens - Überlebenskampf pur gefühlt Teufelsskala: :nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch/10 [b]2. Woche:[/b] Ja was war denn hier los? Wo bist du :evil: hast du dich etwa verzogen? Ja die ersten "normalen Tage" warn spürbar. Teufelsskala: :nikotinteufelch:nikotinteufelch/10 [b]3.Woche - 4. Woche:[/b] Ach - Moment mal ich hab was bei dir vergessen. Ich treibe deine Skala mal wieder auf eine solide :nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch/10 [b]5. Woche - 7. Woche:[/b] Hallo Dopamin: Was bist du? Kennen wir uns? Wo Warst du? Ach ja du kamst mit jedem Zug an der Zigarette und gingst dann wieder, jetzt bist du ganz weg....Noch dazu die Teufelsskala: :nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch:nikotinteufelch,5/10 [b]8. Woche - 9. Woche:[/b] Ah so kann sich Dopamin aus normalen Sachen anfühlen. Aber halt da war doch was, genau da in dem Moment, was war das nochmal.....oh ein Loch.....ah ich seh wieder Licht....ach verdammt wer buddelt hier die Löcher....ich setz mich hin und denk "hey ich vermiss dich wie die Hölle"......:cry:...verdammte Sch..... Nein tu ich nicht! Teufelsskala: :nikotinteufelch:nikotinteufelch/10
15.03.2026
09:41 Uhr
Lieber Bartman, Dein Beitrag am 21.02.26 liegt zwar bereits eine Weile zurück, sollte allerdings meiner Meinung nach nicht ohne Reaktion bleiben. Denn Du sprichst darin einen ganz wichtigen Aspekt an: Nämlich unsere menschgegebene Möglichkeit, unser Erleben und unsere Selbstwirklichkeit kreieren zu können. Du hast Dich entschieden mit dem Rauchen aufzuhören und hast damit ein Muster in dir verändert. Eine solche Entscheidung umzusetzen, verursacht die Aktivierung weiterer kaskadierender Nebenbereiche Deiner Gefühls- und Gedankenwelt und auch auf der körperlichen Ebene, die direkt oder am Rande mit Deinem Entschluss mittelbar und/oder unmittelbar in Zusammenhang stehen. Wenn jetzt Dein Kopf sich in Dauerschleife nur um ein Thema kreist, befeuert eventuell noch durch die Aktivierung an Erinnerungen an eine Begebenheit, die bedrohlich für Dich war, dann kannst Du versuchen auch dieses Muster (denn es ist ein Muster) zu durchbrechen, indem Du Deinem Kopf-Kino ein abgewandeltes Drehbuch schreibst. Akzeptanz ist da schon ein echt guter Anfang. Die Lösung liegt bereits in Dir angelegt und es ist spannend - fast schon wie im Krimi, sie zu finden. Schreibe das Drehbuch etwas um, bleibe dabei in Deiner Wahrnehmungswirklichkeit. Es sollte sich stimmig anfühlen auf allen Ebenen. Ein Beispiel, dass diese Möglichkeit der Selbstsuggestion verdeutlicht: Es hat einmal einen Versuch mit zwei Gruppen gegeben, in denen die Macht der Selbstsuggestion erfassbar gemessen werden sollte. Die eine Gruppe sollte sich zum Thema "Alter" austauschen, die andere Gruppe hatte ein anderes unverfängliches Thema. Die eigentlichen Ergebnisse zum Thema "Alter" waren für die Beobachtenden der Gruppen unrelevant. Es wurde nach Beendigung des Austausches lediglich gemessen, wie lange die Probanden benötigten den Raum zu verlassen um zur Haustür zu gelangen. Die Gruppe, die sich mit dem Thema "Alter" beschäftigte benötigte deutlich mehr Zeit als die Vergleichsgruppe, die Probanden gingen deutlich langsamer, leicht gebeugter... Und ähnlich wandeln wir alle durch diese Welt. Wir erzählen uns ständig selbst Geschichten, kunstrultive wie destruktive. Es bedarf etwas Kreativität und auch Energie, den eigenen Weg zu verändern. Du hast ja Deinen Weg bereits geändert, mit Deinem Rauchausstieg. Also ist es möglich, auch auf der neuen Strasse neue Wege zu finden. In diesem Sinne: Ich wünsche Dir viel gute Unterhaltung in Deinem Kopf ?. Alles Liebe, Klicker
21.02.2026
18:54 Uhr
[b]Tag 37[/b] Guten morgen in die Runde, ich bin nachwievor Rauchfrei.... Gestern war wirklich kurz vor 12. Aber warum? Craving? Nein, im Nachhinein betrachtet war es wenn minimal da, nicht so das man so ausflippen muss. Traurigkeit? Nein nicht wirklich. Und wenn ich ehrlich bin überhaupt nicht! Was war es dann? Ich brauche bei mir nicht weit schauen. Denn da muss ich für mich selber nur in den Spiegel schauen dann seh ich den Übeltäter. Der bin ich selber! Warum bin ich der selber? Weil mein Kopf so ist wie er ist. Der denkt und denkt und denkt...über alles...über jeden...über jede Situation. Ein Beispiel aus der Vergangenheit: Es gab mal ein sehr unschönes vorkommen an Ort XY bei mir. Dieses Thema war groß und unschön, aber verarbeitbar im eigentlichen Sinne. Es hat aber in mir über Jahre (Dank Corona konnte mein Kopf etwas ablassen, da dieser Ort dadurch nicht besuchbar war) , aber dennoch habe ich aus Angst was wie kommen könnte und habe dadurch den Ort fast 5 Jahre vermieden. Weil der Kopf Schutz suchte, weil er Sich Situationen XY ausgemalt hat. Zurück in das heute bzw. gestern: Gestern war eigentlich nur Homeoffice neu. Teufel meldete sich in der Früh und Mittags, mehr war nicht. Aber auch wirklich nicht mehr. Was war also los? Ab 15 Uhr begann ich wieder NUR im Forum über Sache XY zu lesen. Es war einerseits gut, anderseits hat es mich in eine Spirale gebracht wo ich merke das ich diese seit dem Rauchstopp beginn am 15.01.2026 habe. Ich habe mein komplettes Leben den Rauchstop Versuch untergeordnet. Es dreht sich seitdem 90% des Tages nur darum. Dieses Forum hier was eine super Stütze ist, der tägliche Zähler, seit ein paar Tagen eine weitere App mit Chat integration. Es sind Hilfen aber es ist mein Leben geworden in den letzten 5 Wochen, es ist omnipräsent, Stunde um Stunde, Minute um Minute. Einfach alles dreht sich darum, ich gehe meiner Arbeit nach, ich gehe ins Stadion aber alles mit dem Hintergedanken was ist wenn Typo3 Forum Emoji kommt, was ist wenn eine Attacke genau in diesen Moment kommt, was ist wenn ich dann zu einer Zigarette greife. Ich sitze da und warte wann kommt Typo3 Forum Emoji wieder. Wann kommt die nächste Craving Welle. Was passiert dann und dann..... Denke darüber nach ob mein Kopf sich gerade Auswege ausdenkt.....Denke darüber nach schaffe ich die nächste Welle. Denke Darüber nach was passiert in X Wochen, X Monaten, X Jahren. Denke darüber nach wen enttäusche ich wenn es nicht klappt? Wenn ich ehrlich zu mir selber bin ist es mein ERSTER Richtiger Versuch in meinem Leben, der geplant ist! Wäre es eine Schande zu stolpern? Wahrscheinlich ist die richtige Antwort darauf: „Nein es wäre keine Schande. Das wichtige ist das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Egal wie lange es dauern würde. Das Ziel immer und immer wieder anzugehen und so seinen Weg zu finden.“ Will ich mir einen Ausweg schaffen wenn ich das sage? Ja es kommt mir so vor. Ist es aber vielleicht ganz normal diese Gedanken zu haben? Sehr wahrscheinlich. Anzuerkennen das es normal ist auf solchen Wegen zu Stolpern? Um den Druck sich zu nehmen? Ja wäre wahrscheinlich besser. Denn mit dem Kopf durch die Wand, bringt meistens nichts. Vorallem wenn man immer mehr gefangen wird in diesen Karusell. Denn wir kämpfen nicht gegen eine Mücke, sondern gegen ein antrainiertes Verhalten gegen eine Chronische Krankheit, die in meinem Falle 20 Jahre und mehr mein GANZES Leben gefüllt hat. Kann ich diesen Weg gehen, ohne das mein Kopf dauernd dabei ist? Nein, das weiß ich. Kann ich versuchen meinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen und aktuell anders denken? Ich werde es versuchen. Was mir auch seit gestern viel durch den Kopf geht: Aktzeptanz. Aktzeptanz das es aktuell einfach so ist wie es ist. Aktzeptanz es so hinzunehmen wie es kommt und daraus das beste zu machen. Aktzeptanz so weit zu gehen wie man kommt, keiner/keine kann sagen was kommt, man muss nur schauen was man daraus dann macht. Was ich für mich weiß ist, soll dieser Versuch klappen muss ich aus dieser Spirale raus. Sehr schnell. Wirklich sehr schnell, denn sonst ist dieser Versuch definitv zum scheitern verurteilt. Und ich wäre wieder da zurück wo ich herkam und für lange Zeit gefangen. Ich bin sicher nicht der erste und einzige der an so einer Spirale scheitert. Und ich weiß das ich definitiv wieder aufstehen würde und es erneut probieren würde....irgendwann..... NEP will ich als Krücke definitiv nicht weg lassen, auch wenn es mich erschrocken hat im Nachinein, als ich die Spraystöße genommen habe war ich ruhig. Also Ergo Nikotin = Ruhe. Erschreckend....aber leider die Wahrheit. So what...... Das ist mein Kopf. Das ist mein Leben. Ich werde weitergehen und Lernen egal was und wie kommt! Ihr wisst was wir durchmachen habt es schon öfter durchgemacht als ich. Darüber bin ich Froh, denn sonst heisst es überall meist nur „ist ja nur rauchen“. Ich mache das ganze das erste mal durch. Und weiss nicht wie weit ich komme, hoffentlich ans Ziel! Vielleicht werde/muss ich Stolpern, vielleicht auch nicht. Ich versuch meinen Kopf zu sammeln, daher weiß ich nicht ob ich mich an dem Wochenende oft melden werde. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, GLG Bartman
20.02.2026
15:37 Uhr
[quote=Wirdschon | 20.02.2026 14:52] Hallo Bartmann, kennst du dieses Tagebuch: https://www.rauchfrei-info.de/forum/alles-zum-thema-ausstieg-6/neu-hier-drin-und-schon-verwirrt-11923 ? Ist unterhaltsame Lektüre, die das Thema mal auf humorvolle Weise angeht. Vielleicht ist das nochmal ein Gamechanger. Dran bleiben und weiter machen! [/quote] Dankeschön :D Werde ich mir durchlesen. Ein schönes Wochenende wünsche ich dir :D
20.02.2026
14:52 Uhr
Hallo Bartmann, kennst du dieses Tagebuch: https://www.rauchfrei-info.de/forum/alles-zum-thema-ausstieg-6/neu-hier-drin-und-schon-verwirrt-11923 ? Ist unterhaltsame Lektüre, die das Thema mal auf humorvolle Weise angeht. Vielleicht ist das nochmal ein Gamechanger. Dran bleiben und weiter machen!
20.02.2026
14:27 Uhr
[b]Tag 36[/b] [b]Mein Lieber Kopf, eine Sicht ohne rosa Rote Brille....[/b] Was treibt mich seit gestern um. Ich weiß es nicht. Wo stehe ich? Wer bin ich? Die letzten 20 Jahre + wusste ich es. Immer mit einer Zigarette im Mund/Hand. Regulierung meines Stresses, Genusses, Freizeit einfach ALLES! Körperlich keine Benachteiligungen gespürt, bis auf letztes Jahr. Hier haben sich die Halsprobleme über Monate gezogen. Mandelentzündung, Rachenentzündung und endgültig einen Pilz im Hals. Ich bekam von meiner Ärztin gesagt, das ich bereits Ablagerungen in der Halsschlagader habe. Diese zu einem Schlaganfall führen können. Ja genau „können“ müssen nicht, genau das was ein Raucher als Ausrede nutzt um weiter Rauchen zu können um keine Schuldgefühle zu haben bzw. ein schlechtes Gewissen. Ja was hat es mit mir gemacht? Nichts! Zumindest vorerst, kleine Gedanken waren da, die wurden aber schnell weg geraucht. Denn ich rauche ja gerne, merke ja nix. Sport mache ich und habe keine Konditionellen Probleme. Kleinere Versuche gab es die hielten 3-4 Stunden, einfach nach dem „Volleyball“ gesagt ich kauf mir keine. Naja 2 Stunden später ist man dann doch zum Automaten gegangen und hat sich die Stengel geholt. Ein etwas „längerer“ Versuch ereignete sich dann glaub ich im Oktober, die „letzte“ um 9 Uhr geraucht, bis 17 Uhr durchgehalten, wieder zur Tankstelle gegangen. Was soll ich sagen das waren die einzigen Versuche seit 17 Jahren aufzuhören. [b]Sprung 17 Jahre früher: [/b] Mit meiner ersten Freundin war ich ca. ein Jahr zusammen und Sie meinte irgendwann mal solang ich Rauche küsst Sie mich nicht mehr. Ich habe dann einfach aufgehört. Hatte auch nach meinen jetzigen Erinnerungen keine Probleme damit gehabt. Einfach die letzte am Abend geraucht und dann 9 Monate nicht. Es kam leider anders, es ging zu Ende mit meiner Freundin und ich habe es heute im Kopf als wie wenn es gestern gewesen wäre. Ich stand beim Edeka an der Kasse und habe mir innerlich wirklich Wort wörtlich gesagt „Ich kaufe mir Zigaretten zur Sicherheit“. Warum? Heute weiß ich es nicht mehr. Ich weiß nur noch das es dann noch mehrere Stunden dauerte und ich erst gegen Abends die erste Zigarette rauchte. Sie schmeckte tatsächlich wie die erste meines Lebens. Hätte ich da die Wende geschafft würde ich heute nicht da stehen wo ich heute stehe, aber solche Situationen kennt glaub ich jede, zumindest jeder der diese Sucht hat. [b]Wieder im hier: [/b] Seit ca. 2024 schwebt mir zwar leicht im Kopf, das ich den Scheiß irgendwann lassen muss. Anfang November war Ich mit Freunden in Bratislava. Wir kamen gerade an und haben in einem Restaurant lecker Burger gegessen. Als wir draußen standen und eine rauchten, erzählte ich meinen Freunden von den Ärztlichen Themen. Woraus sich eine „Wette“ entwickelte. Ich diese aber in dem Moment und meiner ganzen Woche Urlaub danach keine Beachtung geschenkt hatte. Plötzlich ging eine Gruppe in WhatsApp auf „Nichtraucher“, zu 3. waren wir in der Gruppe. Einer der wahrlich „nur“ ein Party/Gelegenheitsraucher ist. Er raucht auch manchmal Monate nicht, der andere ähnlich. Also bei beiden definitiv nicht der Konsum den ich verraucht habe. Gut die Gruppe war auf und irgendwie wuchs der Gedanke immer mehr. Aber ohne jeglicher Vorbereitung. Einzig dachte ich mir „Ich brauche Ersatzprodukte“ und dann wird das schon. So begann mein 2. Rauchstoppversuch in meinem Leben am 19.11.2025. Er lief genau 16 Tage und wenn ich im Nachhinein zu mir ehrlich bin hielt er jeweils immer nur 5-6 Tage. Am 7. Tag hatte ich 4 Zigaretten geraucht und am 11. tag fast 10 Stück. Das sind Rückfälle und kein Ausrutscher mehr. Am 5.12 habe ich dann komplett abgebrochen weil ich nicht mehr konnte. Ich war Psychisch am Boden. Ich habe mich dann entschlossen mir Hilfe zu suchen, darum bin ich an die LMU München rangetreten. Und habe da auch den Kurs ab 8.1.2026 gebucht und bis jetzt Erfolgreich teilgenommen. Jedoch, je näher dieser Termin kam. Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute.....wurde ich immer nervöser, panischer, hab alles in Frage gestellt. Mein Kopf merkte es ändert sich was, es wird was endgültiges, es wird nie wieder so sein wie früher. Mein erster Tag des Rauchstopps und ja ich bin hier so verdammt ehrlich denn es hilft nichts sich in die Tasche zu lügen: Ich wollte nach 22 Stunden abbrechen. Ich bin durchgedreht. Der Parkplatz von unserem Netto gegenüber hat immer noch die Spuren im Pflaster, die ich im Kreise gelaufen bin. Ich konnte mir aber in den Arsch treten und zu sagen wenigstens diesen Tag schaffst du! So wuchs die innere Kraft, ich bin nicht der einzige der nach 7 Tagen in dem Kurs sagt: „Ich habs nicht geschafft“ Und nun kommen wir immer mehr zu dem heute, ich kämpfe von Tag zu Tag. Die ersten 7 Tage waren die Hölle, aber dieses mal wusste ich was kommt und was es ist. Nach jeder Welle war ein Stolz und Erleichterung zu spüren. Aber es war auch Müde und erschöpfugn da. Nach der ruhigeren 2. Woche kamen für mich die, zwar nicht mit so hohen Peaks bestückten 3. - 4. Woche. Die mir nach wie vor Mega viel Kraft gekostet haben. Was hat nun Woche 5 für mich parat gehabt? Ja die ersten 3 Ruhigen Tage, sogar mit der guten Inneren Ruhe. Warum dann das ganze? Das Ende klingt doch gut? Warum dann dieser Riesen Schweif...… Seit gestern und ja ich kenne nun (zmd. mein ich das), was alles in einem Entzug kommen kann. Aber es ist ein Gedankenkrausell das ich nicht beschreiben kann. Mein Kopf und ja da ich alles unverblümt schreibe, sucht nach Ausreden. Nach Auswege. Nicht mal nur alá „Ach die eine geht schon“, sondern versucht mich wirklich Ruhig zu machen um zu sagen, Schau ich bin dir nichtmal böse wenn du wieder rauchst. Du bist das nicht was du gerade machst oder versuchst dagegen anzukämpfen. Es ist die Rauchlust da, ja, diese nutzt er da richtig hart aus. Ich stelle mir die Fragen, die alles andere (wie „es wird besser“) in den Hintergrund Rücken lassen. Ich stelle mir die selben Fragen wie gestern. Ich weiss genau wenn ich es dieses mal nicht schaffen sollte dass dies nicht der letzte Versuch wäre das DEFINITIV nicht, aber für sehr lange Zeit definitv! Also nicht wie zwischen den 2. und 3. Versuch jetzt, wo nur wenige Wochen waren. Aber: Ich will 5 Wochen nicht in den Wind schießen. Ich will nicht aufgeben. Ich will weitergehen bis die Sonne scheint. Ich bin aber auch so ehrlich, das ich aktuell nicht weiss was kommt....und ob das alles so klappt wie ich mir das Vorstelle.
19.02.2026
15:15 Uhr
[b]Tag 35[/b] aus dem Januarzug übernommen: Guten morgen Ihr Lieben, seit gestern Abend ist :evil: bei mir wieder Aktiv. Nicht mit dem starken Craving, aber er kann gerade wieder sehr Stark die Zweifel sähen. „Schaffe ich es? Und wenn ja auch langfristig?“ „Bin ich stark genug?“ „Halte ich das alles aus?“ „Mache ich genug?“ „Ist der Wille stark genug?“ „Schau du hast ERST 5 Wochen!“ [b]NEIN ICH HABE SCHON 5 WOCHEN![/b] Er nutzt hier immer genau die Situationen wo ich Müde und erschöpft bin, nichtmal wenn ich eh „unglücklich“ bin. Gestern auf den Weg in den Sport, hatte ich so eine Gefühl zwischen den Augen, als müsste ich gleich losweinen. Wo kommt sowas her? Nehme ich diese nun einfach anders wahr und die Gefühle waren eigentlich schon immer da? [b]Heute rauche ich nicht! Heute rauchen wir nicht![/b] :butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly::butterfly: Was kann ich hier noch hinzufügen. Ich mache mir Gedanken, wie glaube ich fast jeder. Aber mache ich mir zu viele Gedanken? Seit Wochen dreht sich ALLES ja ALLES um diesen Rauchstopp. Cravings in Woche 1: Heftig übergehend in die erste Euphorie der Woche 2: leichte Wellen aber erträglich und aushaltbar. Woche 3 und 4: Holla die Waldfee, kein Tag ohne sogar 2 mal teilweise. Endete in den Sonntag mit 8 Stunden! Ja was folgt in Woche 5 nach dem vorerst letzten Sturm? Viele gute Tage / Momente, ohne Craving und Gedanken. Vereinzelt Melancholie. die mit Sport und Ablenkung weg ging. Doch was seit gestern Abend wieder über mir liegt, liest man oben und ich ergänze noch ein Gefühl: - Es kommt ein Verlustgefühl hinzu, als wäre was vertrautes schönes abhanden gekommen. Ich bin nicht deppresiv das weiss ich, aber die Stimmung fühlt sich traurig an. Im Wechsel zu mir gehts gut. Chaos Pur eben....
18.02.2026
15:35 Uhr
[b]Tag 34[/b] Ich weiss noch nicht genau was das hier werden soll....ein Tagebuch? Eine Feststellung was mein Körper, meine Seele mir an diesem Tag sagt? Ein kleines Revue zu Sonntag, meiner Dauer Schmacht über ca. 7-8 Stunden in einem Bereich von 3. Ja nicht hoch, aber die Dauer hat es Intensiv gemacht und Anstrengend. Nachdem gestern im Chat gefragt wurde was der Auslöser/Trigger war konnte ich keinen wirklichen Grund benennen. Weiter drüber nachgedacht. Kann es eine Verkettung von Ereignissen sein? Donnerstag - kleiner Autounfall (nichts tragisches, maximal Blechschaden) , Abends geblitzt worden. Freitag - Samstag Abend nichts großartiges passiert, außer RIESEN unruhe wegen der Faschingsfeier, die aber SUPER schön und lange ging. Sonntag - Ein Tag wo nicht viel ansteht, Ruhe ist, dennoch der Tag mit einem Spaziergang seit Rauchstopp beginnt. Kann so eine Verkettung die Donnerstag begann - Sonntags so Enden? Ist es einfach das Ende der Dauerhaften Welle die ab Beginn Woche 3 los ging und mit täglichen Craving vonstatten gin, das dies die letzte Auswucherung dieser lang gezogenen Welle war, so das letzte Aufbäumen? Ich weiss es nicht... Nova hatte es geschrieben im Januar Zug, ist es eine Ruhe alá ich warte auf das nächste Craving oder eine geniale Innere Ruhe? - Meine Antwort nachdem ich in mich reingehört hab: 2/3 geniale Ruhe gewesen 1/3 (Un)Ruhe alá wann kommt wieder was. Nach 2 Tagen Ruhe war :evil: heute früh vor Zahnartzt leicht da und Mittags leicht. Vor Zahnarzt, mit Spray gegengehalten (hier hatte ich keinen Bock dazuliegen und zusätzlich zu Schmachten) Mittags habe ich es beobachtet und war nicht lang da. Weitere Feststellungen die ich Spüre: Ich freu mich auf Volleyball, auf Zocken morgen Abend. Habe ich auch davor aber ich kannes gar nicht erklären, da war es ein Anker jetzt ist es wirklich drauf Freuen.
17.02.2026
14:06 Uhr
[b]Tag 33[/b] Was sind meine Gedanken heute? Eigentlich keine Schlimmen. Aber dennoch reichen Sie das ich aufgewühlt bin. [b]Warum? [/b]- Weiß ich nicht. [b]Geht es mir gut?[/b] - Ja das erste mal seit 2 Wochen ist seit gut 2 Tagen kein Craving aufgetaucht. [b]Unsicherheit?[/b] - Ja, unsicherheit vor einem neuen „Sturm“ [b]Wird wieder ein Sturm kommen?[/b] - Weiß ich nicht, muss ja auch nicht. [b]Angst? Wovor? [/b]- Vor Abends heimkommen, der Übergang in den Feierabend. [b]Mein neues ich?[/b] - Ist die Ruhe die Ich so angenehm wahrnehme mein neues Ich? [b]Schaffe ich es?[/b] - Warum stellt man sich diese Frage nur obwohl nichtmal ein Gedanke an eine Zigarette da ist? [b]Es kommt Ruhe! [/b] Dann kommen die Fragen von erneut, meine Brust kitzelt/kribbelt....Ich werde nicht nervös aber ruhig auch nicht. Ich versuche Abstand zu gewinnen, weiterhin Ruhe..... Fragerunde beginnt erneut. Feststellungen der letzten beiden Tage bzw seit Tag 30: - Sport wird immer besser - Sport ist ein richtig großer Genussmoment - meine nächste Belohnung sind neue Laufklamotten - Meine Atmung hat nochmal einen Schritt gemacht, ich kann einatmen ohne ein Blockade dabei zu spüren
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