Heute war das Forum bis 12.00 Uhr mittags nicht erreichbar. Es fehlte mir sehr.
Kann es sein, dass ich von diesem Forum abhängig geworden bin? Vermutlich ist das normal während der ersten Monate des Rauchstopps. Wo sonst kann ich mich in schwierigen Phasen und den ständigen Auf und Abs ausheulen, aber auch von kleinen Erfolgen berichten? Wo sonst bekommt man verständnisvolle, liebevolle, motivierende oder tröstende Antworten, von Menschen, die im gleichen Boot/Zug sitzen?
Welche/r Nichtraucher*in kann die Mühsal der ersten Monate nach vollziehen. Ja, oft nicht mal die bereits vor Jahren ausgestiegenen, weil sie die schwierige Zeit vergessen haben, anders als die hier helfenden Lotsinnen und Lotsen. Nicht falsch verstehen, ich bekomme immer Lob von Familie, Freund*innen und Bekannten, spüre aber dann an den mangelnden Nachfragen, dass das Interesse eher gering ist.
Gestern begann meine 12. rauchfreie Woche.
Mir fiel bisher der Rauchstopp im Großen und Ganzen erstaunlich leicht. Klar gibt‘s Cravings, aber keine, die ich nicht problemlos bewältigen kann. Weder bereiteten mir Kaffee, Alkohol, Feiern oder neben mir rauchende Personen Probleme. Das ist ganz ähnlich wie beim letzten Versuch. Und ähnlich wie beim letzten Versuch stürzte ich nach und nach stimmungsmäßig ziemlich bergab. Die Wirkung meiner Medikamente hat merklich nachgelassen. Jedoch tritt bisher dieser starke, innere Druck noch(???) nicht auf, der mich vor gut einem Jahr nach gut 3 Monaten aufgeben ließ.
Aber DIESES MAL gebe ich auf keinen Fall auf, wie auch immer ich das bewerkstellige.