Liebe Lea,
schön, dass du jetzt auch hier ein eigenes Wohnzimmer hast.
Ich habe mal ein Bild gemalt, das ich "Mein Weg" genannt habe. Dieses Bild, das einen Weg durch einen Wald hin zu einem Sonnenaufgang am Horizont zeigt, habe ich zum Sinnbild meiner Abstinenz gemacht.
Wenn dein Motto abgedroschen sein soll, dann bin ich es auch :).
Es hat mich total gefreut, dass dir meine Tipps im :locotoy: gefallen haben. Ich hoffe, sie helfen dir auch wie mir, und sei es nur ein bisschen.
Hast du in deiner Auflistung neben "ich will..." und "ich darf nicht mehr rauchen," auch schon
- "ich brauche nicht mehr zu rauchen"
eingetragen?
Ich brauche das Nikotin, das Gift, den Dreck nicht mehr, ich muss nicht rauchen. Dieser Gedanke motiviert mich mehr als der Gedanke, dass ich nicht mehr rauchen darf.
Der Gedanke an Freiheit ist positiv besetzt, der an Verzicht negativ.
Ich kann mein Gehirn mit positiven Gedanken wiederum leichter erreichen als mit negativen.
Wenn du dir sagst "ich will aufhören, weil ich das Geld nicht habe." klingt das im ersten Moment positiv, weil du mit "ich will" beginnst. Im Ergebnis lautet deine Botschaft an dich selbst aber "ich muss aufhören, weil ich das Geld nicht habe.", es ist also in Wirklichkeit eine Botschaft an dich, dass du verzichten musst, dass Rauchen damit als was Schönes siehst.
Und so lange du (vielmehr dein Suchthirn) dir einredest, dass Rauchen schön ist, umso schwerer wird es dir fallen, nicht mehr zu rauchen.
Mhm, dein Suchthirn versucht alle Register zu ziehen, damit du ganz schnell wieder rauchst. Aber du bist viel listiger und wirst im Ergebnis dein Suchthirn sustricksen mit den ganzen psychologischen Tricks.
Ich wünsche dir jetzt eine erholsame Nacht und morgen einen rauchfreien Tag mit wenigstens einmaligem Stinkefinger an deine Suchtstimme. Ups, ich habe gerade was Neues für "Hau ab" gefunden, der Mittelfinger :D:D
LG Kyra