Du kannst und solltest auch definitiv froh sein, dass du nicht geraucht hast! Was mir in den ersten Tagen geholfen hat war das Durchlesen von sämtlichen Seiten, auf denen die Inhaltsstoffe der Zigarette beschrieben wurden: Blei, Blausäure, irgendwelche Gifte, die in der Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden etc. Getreu dem Motto: Je mehr ich erfahre, was ich meinem Körper über Jahre zugefügt habe, umso weniger will ich so weitermachen. Zudem habe ich mich immer daran erinnert, dass die Sucht ja nicht das Natürliche ist, sondern, dass die Nikotinsynapsen einfach danach schreien und, dass Millionen Menschen auch ohne Zigarette entspannen, genießen etc. können. Dokus über Sucht sind auch super. Mir zumindestens hilft es, wenn ich weiß, was vorgeht und warum ich mich gerade so fühle, also warum ich jetzt gerade Lust habe eine zu rauchen.
Das Nichtrauchen ist eigentlich eine Art Psychotherapie, die du an dir selbst anwenden musst. Seitdem ich nicht mehr rauche, bin ich, ironischer Weise, weniger gestresst, da ich schon morgens wenn ich aufstehe den Tag anders beginne und mit Situationen einfach komplett anders umgehe. Wenn ich Lust verspüre, wie nach dem Essen, dann schenke ich dem warum eher Aufmerksamkeit als der Tatsache, dass ich Lust habe. Und was vielleicht blöd klingen mag, mich aber definitv durch die ersten Tage durchgebracht hat, sind Entspannungsübungen.
Allerdings kann ich dir persönlich auch nur den Tipp geben morgen in die Apotheke zu laufen und für 7.95 eine Schachtel Kräuterzugaretten zu kaufen. Mich persönlich hat es einfach psychisch beruhigt zu wissen, dass wenn es gaaaaaaaaar nicht mehr gehen sollte, ich eine Alternative habe.