Hallo zusammen!
Heute ist mein fünfter rauchfreier Tag. Ich fühle mich recht wohl, die Gedanken an eine Zigarette nehmen kontinuierlich ab. Ich behaupte mal an dieser Stelle das ich es langfristig schaffen könnte rauchfrei zu bleiben, den noch kommen mir Zweifel ob ich das überhaupt will. Auch wenn mir bewusst ist welche gesundheitlichen Konsequenzen das Rauchen mit sich bringt, hat es mir doch Spaß gemacht.
Ich kann mir auch absolut nicht vorstellen wie ich Alkohol ohne Zigarette genießen kann. Ich trinke nur sehr selten etwas, dennoch gehörte das immer dazu und aktuell habe ich auch Angst nur einen Schluck zu trinken, mich zu vergessen und eine zu rauchen. Zudem bin ich auch ein gelegentlicher Cannabiskonsument, der sich einen Joint mit Tabak gedreht hat, das fällt auch weg. Raucherpausen in einer geschlossenen Gruppe, ich gehöre dann nicht mehr dazu. Zudem die Freunde welche in geschlossenen Räumen rauchen usw. ich könnte noch so viel aufzählen.
Ich fühle mich als ob ich mehr verliere als dass ich gewinne.
Es überkommen mich Zweifel was meine Entscheidung angeht mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe es wohl einfach nur Gemacht um mir selbst zu Zeigen dass ich dies schaffen kann, dass ich fähig bin eine Abhängigkeit zu überwinden. Dabei habe ich mich wohl nicht genügend mit dem Thema wie auch mit den Konsequenzen auseinander gesetzt.
Für mich ist es immer noch ein Stück Lebensqualität auch wenn sich das ziemlich krank anhören mag. Mir fehlen einfach die Argumente für eine dauerhaft rauchfreies Leben. Ich will zwar nicht mehr abhängig sein aber ich möchte das drum herum nicht aufgeben.
Ist das jetzt der Teufel der aus mir spricht oder sind meine Zweifel begründet? Ist da jemand der mich versteht?