Guten Abend liebe Leser/innen,
ich habe das Rauchen seit zwei Tagen eingestellt. Der Entschluss war sehr spontan, unüberlegt und eigentlich mehr ein finanzieller Beweggrund. Ich sah bisher keinen Grund damit aufzuhören und sehe, wenn ich ehrlich bin, immer noch keinen. Das Rauchen ergänzt meine Lebensituationen: Es passt, wenn ich im Auto sitze und Elvis höre; es passt, wenn ich im Morgengrauen zur Uni laufe; es passt, wenn ich im Winter am Lagerfeuer sitze. Kurzum, ich genieße es und möchte diese Momente so beibehalten.
Nun der knackende Punkt für mich:
Es ist fünf Jahre her, dass ich rauchfrei war. Damals war ich sechzehn. Ich weiß ja gar nicht ob ich es bin, der sagt "Ich WILL rauchen! Ich WILL beim Autofahren, beim Kaffee trinken, beim Auf-den-Bus-warten rauchen." Ist das wirklich meine Meinung oder ist das das Nikotin? Beherrscht mich das Nikotin so sehr, dass ich denke ich würde es wollen, ich es aber nur "suchtbedingt" denke? Denn wenn ich wüsste, dass ich als "fertiger" Nichtraucher auch nicht mehr den Willen habe in solch' passenden Momenten zu rauchen, dann wäre das für mich Motivation genug damit aufzuhören!
Also - verliere ich als Nichtraucher tatsächlich irgendwann die Lust am Rauchen?
Ich hoffe jemand kann mich da verstehen und mir dabei helfen, weg von den Kippen zu bleiben.
Einen schönen Abend noch :)