Guten Abend,
jetzt habe ich 23 rauchfreie Tage voll und es wird eher stressiger als einfacher...
ich fühle mich mitunter ziemlich leer und depressiv, manchmal ein wenig nervös (obwohl ich physisch völlig ruhig bin), ich finde, dass sich Körperempfindungen z.T. anders (komisch, unwirklicher) anfühlen, ich habe wenig Lust auf Kontakt mit anderen Leuten, also im Sinne von Geselligkeit....das sind so meine größeren Problemchen
...ausserdem, die Kleinigkeiten, merke ich von gesteigertem Geschmacksempfinden nichts, war vorher eher besser :-))
Zugenommen habe ich etwa 2 kg, macht aber nichts, weil ich mich sehr viel bewege...
Ich muss ehrlich sagen, dass ich es schon fast ein bißchen bereue, aufgehört zu haben wegen der größeren Problemchen...komischerweise kann ich mich aber auch nicht entschließen, wieder anzufangen, obwohl ich mir das offen gehalten habe, aber irgendwie will ich nicht mehr...irgendwie keine Lust, obwohl ich mir denke, vielleicht wäre das unstressiger.
Am Besten sind die Momente, wo ich sportlich in Bewegung bin, da ist alles okay und wie immer...am Schlimmsten sind die Stunden ohne eine konkrete Beschäftigung. Mich zu beschäftigen, nur um beschäftigt zu sein, funktioniert bei mir nicht so besonders....
Ich fühle mich wie mitten in der Wüste oder mitten auf dem Meer, kein Ufer in Sicht, keine Oase, ich habe keine Ahnung, ob die blöden Gefühle jemals wieder weggehen und wann ungefähr....
...ich weiss nicht einmal, ob ich wieder wie vorher "halbwegs zufrieden" rauchen könnte...
Ich habe keine Ahnung, ob diese komischen Gefühle zum körperlichen Entzug gehören oder was das ist und soll...
Irgendwie eine blöde Situation