15.10.2014
15:07 Uhrbearbeitet:
15.10.2014
15:15 Uhr
Hallo schnaddel,
schön, daß du weiterhin hier dabei bist. Verstehe ich dich richtig, du bist weiterhin rauchfrei?
Der Feind wohnt im eigenen Kopf, manchmal sogar im eigenen Haus. So gut es dein Mann mit dir vielleicht meint, so schädlich kann SEINE Vorgabe für DEINEN Rythmus auch sein. Mag sein, daß er da durchtanzt, durch diese erste, schwierige Zeit. Das freut mich sehr. Für ihn.
Du hast DEINEN Rythmus, der womöglich ganz anders verläuft. Deshalb meine dringende Bitte an dich: Durchschneide bei diesem Thema das Band des Gleichklanges zu deinem Mann. Tue das, was DIR guttut. Suche dir Beschäftigungen, an denen DU Interesse hast. Worauf hattest du schon immer Lust es zu tun, hast es aus Rücksichtnahme aber nie umgesetzt? Sei kreativ, gehe in dich und überlege, DIR Gutes zu tun. Denn DEINE kleine Seele braucht jetzt eine Riesenportion an Streicheleinheiten. Gerade in den ersten Tagen und Wochen des Entzuges leisten Körper, Seele und Geist Schwerstarbeit. Um so wichtiger ist es, daß du in diesem Zeitraum immer den Satz im Kopf hast
[b][/b]Ich bin jetzt erstmal der wichtigste Mensch in meinem Leben.
Womöglich hilft Handauflegen für teuer Geld. Ich persönlich kümmere mich lieber um Strategien gegen Suchtattacken und spar mir die Kohle für schönere Sachen...
So sehe ich das, liebe schnaddel. Sei "gut" zu dir, dein Mann ist alt genug -hoffentlich- eine Zeit lang nur die zweite Geige zu spielen.
Ganz liebe Grüße
Meikel