Liebe Annette,
gerade eben habe ich Deinen Post bei Aki gelesen und kann Dir leider nur - wie alle anderen auch - bestätigen, dass derartige "Suchtwellen" bei vielen auftreten. Im ersten halben bis dreiviertel Jahr berichten viele von Phasen, die sogar einige Tage dauerten, aber auch das wird abebben. Bei mir war es etwas anders, es waren immer konkrete Umstände, die mich wieder in Gefahr brachten: Verlängertes Wochenende, verstärkter Umgang mit einer rauchenden Gemeinschaft, oder auch einfach neue Situationen, die mich innerlich ein wenig verunsichern konnten. Aber rauchen? Nein, nie und nimmer nicht! Dafür ist doch das, was nach 100+ Tagen an Lebensqualität bereits zurückgewonnen ist, viel zu wertvoll.
Diese "Raucherträume" können hochgradig heftig und realistisch sein, ich habe beim Aufwachen sogar nach dem Aschenbecher gesucht, so rammduselig, wie ich durch den doofen Alp noch war... Ich hab´ mir wirklich vom ersten Tag an und gerade in solchen Phasen immer wieder ins Gehirn gebrannt: "[b]NEIN[/b], danke[b] IM MOMENT[/b] möchte ich [b]NICHT[/b] rauchen!"
Dieser Gedanke hat sich so sehr verselbstständigt, dass ich mich heute spaßeshalber als "Pawlowschen Nicht-mehr-Raucher" bezeichne: Niko bimmelt mit dem Glöckchen und ich denke "Nein, im Moment nicht!"... :lol:
[b][i][size=2]DU SCHAFFST DAS![/size][/i][/b] :heart:
Liebe Grüße und einen schönen Rest-Sonntag, Brigitte