Hallo Markus,
ach das tut mir leid, daß Du gerade so durchhängst. Leider ist das eine nicht ganz seltene Entzugserscheinung der Tabakentwöhnung. Wird hier immer wieder mal beschrieben.
Was Du auf jeden Fall tun solltest, ist auf eine augewogene vitaminreiche Ernähnung achten, abends nicht mehr zu schwer - sollte man ja sowieso, aber gerade dann wenn Du Schlafstörungen hast, kann das nicht schaden. Und viel, viel frische Luft ist absolut richtig, vielleicht abends nochmal spazieren gehen oder so.
Was tust Du für Dein Streßmanagement? Machst Du Sport? Bewegung ist gut, hilft auch beim Ein- und Durchschlafen. Außerdem gegen Schmachtattacken. Oder könntest Du Dir autogenes Training vorstellen?
Du kannst Dich auch in der Apotheke Deines Vertrauens mal beraten lassen, ob Baldrian nicht für Dich hilfreich sein könnte. Es gibt ihn in verschiedenen Stärken und Darreichungsformen, hilft beim Ein- und Durchschlafen und ist pflanzlich. Gleiches gilt für Johanniskraut in Form von Dragees oder Tee. Auch Magnesium kann bei Schlafstörungen helfen. Frag doch da mal nach, die Fachleute dort beraten Dich sicherlich.
Leider sind auch so Niedergeschlagenheitsgefühle öfters mal mit dem Entzug verheiratet. Überlege Dir daher immer wieder, was Dir gut tut. Was Dich erfreut. Und dann handle danach. Gönne Dir, wenn möglich auch ein wenig mehr Ruhe für´s erste. Ich mein, das was Du da gerade leistest, was Dein Körper und Deine Psyche da leisten, ist Schwerstarbeit! Wen wundert es denn da, daß Du nicht auch noch jeden Baum ausreißt, höchstens jeden zweiten? Gib Dir ein wenig Zeit und Ruhe Markus.
Ich wüsche Dir schnelle Besserung Deiner Beschwerden. Laß von Dir hören Markus. Alles Gute wünscht Dir
Lydia