Liebe Community -
schon vor zwei Jahren habe ich hier so ca. 8 Monate schmarotzt, ohne auch nur ein Sterbenswörtchen zu schreiben.
Ich weiß, was von Schmarotzern zu halten ist: Nichts.
Nach diesen acht Monaten kam es, wie es kommen musste: Ein zunächst kleiner, dann ein enormer Rückfall. Und jetzt möchte ich es noch einmal anpacken. Das schmarotzende Lesen hat mir seinerzeit sehr geholfen, aber jetzt denke ich, es gehört zur Ehrlichkeit Euch allen gegenüber (und mir selbst gegenüber auch) , dass ich Farbe bekenne. Was das Rauchen und Nichtrauchen angeht, habe ich die manifeste Tendenz, mich selbst und andere (Ehemann, Familie, Freunde ) über meinen Konsum zu belügen...
Nach einem Infarkt am 31.12.2015, war ich 5 Tage im Krankenhaus, habe dann etwa 3 Wochen nicht geraucht, dann täglich eine (Minizigarillo) und schließlich seit dem 29.Febr. nicht mehr geraucht. Heute erleide ich also den 10. rauchfreien Tag. Mein Elend besteht, wie Ihr seht, in meiner Inkongruenz. Klar sagt mir mein Verstand, dass Rauchen nach Herzinfarkt absolut verrückt ist, aber mein Gefühl will dem Verstand nicht folgen.
Die fleißige Lektüre hier im Forum hat mich darüber belehrt, dass es sich im strengen Sinne nicht um das Gefühl handelt, sondern dass hier die Sucht spricht, .. und die will ich loswerden. Ich weiß jetzt, dass ich das ohne Hilfe, Eure Hilfe nicht schaffen kann. Die Verzweiflung über den heutigen, sehr harten Entbehrungstag hat mich gewissermaßen an das rettende Forumsufer gespült.
Ich danke Euch sehr!
Mulleras[size=2][/size]